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BAFA-Förderung für Solarthermie

Von Jens Piasecki
Bild: Förderung macht Solarthermie erschwinglich
Solarthermie-Anlage dank BAFA-Förderung

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle - kurz BAFA - fördert die Solarthermie mit hohen Zuschüssen, da sie zu den erneuerbaren Energien gehört und hilft, die CO2-Emissionen in Deutschland zu verringern. Zudem senken Solarthermie-Anlagen auch die Heizkosten ihrer Besitzer und entlasten sie dadurch finanziell.

Allerdings ist die Förderung einer Solarthermie-Anlage an zahlreiche, teils unübersichtliche Bedingungen geknüpft, die für den Laien schwer zu verstehen sind. Welche das sind und wie Sie mit RENEWA ganz einfach eine Förderung erhalten, erfahren Sie im folgenden Artikel.


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    Mit RENEWA zur Solarthermie-Förderung

    Solarthermie-Anlagen werden immer mehr zum Standard bei Sanierungen und Neubauten. Häufig geht es auch gar nicht ohne sie, da ansonsten die Vorschriften des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) - vormals Energieeinsparverordnung (EnEV) - nicht eingehalten werden können. Die Fördervoraussetzungen für eine BAFA Förderung sind noch deutlich strenger. Werden sie nicht eingehalten, erhält man keine Förderung.

    Wir von RENEWA haben jahrelange Erfahrung mit energetischen Sanierungen und kennen uns daher genau mit den technischen Fördervoraussetzungen und der Antragstellung für Solarthermie-Anlagen aus. Wenn Sie den RENEWA Service nutzen, brauchen Sie sich um nichts zu kümmern. Wir finden eine förderfähige Solarthermie-Anlage für Sie und übernehmen auch die pünktliche Beantragung inklusive aller Formalitäten.

    Außerdem haben wir einen Überblick über Förderangebote anderer Institutionen und Kombinationsmöglichkeiten mit der BAFA-Förderung. So verpassen Sie keine Förderung. Wenn Sie hierzu Fragen haben, nutzen Sie unser Angebotsformular und wenden Sie sich an unsere zertifizierten Berater. Sie helfen Ihnen gerne und beantworten Ihre Fragen.


    Förderung mit Service von RENEWA

    • Die Fördervoraussetzungen des BAFA für Solarthermie-Anlagen sind unübersichtlich, umfangreich und streng.
    • RENEWA findet eine förderfähige und für Ihr Vorhaben geeignete Solarthermie-Anlage für Sie.
    • RENEWA übernimmt die Beantragung inklusive sämtlicher Formalitäten für Sie - Sie brauchen sich um nichts kümmern.
    • Wenn es sie gibt, finden wir kombinierbare Förderprogramme anderer Anbieter für Sie - so erhalten Sie mehr Förderung.

    Beispiel aus der Praxis

    Für eine Solarthermie-Anlage erhalten Sie bei einem Neubau ebenso wie bei einer Altbausanierung bis zu 30 Prozent der Investitionskosten, wenn die Anlage die Fördervoraussetzungen erfüllt. Dabei werden neben den Kollektoren selbst auch notwendiges Zubehör wie etwa der Pufferspeicher, die Installation und notwendige Nebenarbeiten mitgefördert. Damit Sie eine konkrete Vorstellung davon bekommen, wie hoch die Förderung ausfällt, hier ein Beispiel.

    Beispiel: Für einen gut gedämmten Altbau mit einer 5 Jahre alten Heizungsanlage wird eine Warmwasser produzierende und die Heizung unterstützende Solarthermie-Anlage samt Pufferspeicher installiert. Die Gesamt-Kosten hierfür belaufen sich auf rund 10.000 Euro. Da die Anlage die Fördervoraussetzungen erfüllt, erhält der Bauherr eine Förderung von 30 Prozent der Investitionskosten, in diesem Fall also 3.000 Euro. Die Anlage kostet somit nur noch 7.000 Euro statt der ursprünglichen 10.000 Euro.


    Bild: Geld sparen mit Beratung von RENEWA

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    Diese Anlagen erhalten Förderung

    Bild: Förderfähige Solarthermie-Anlage
    Warmwasserbereitung und Heizung mit Solarthermie

    Die Fördervoraussetzungen für eine Solarthermie-Anlage sind wie bereits erwähnt umfangreich und streng. Grundsätzlich müssen alle Anlagen, die gefördert werden sollen, über ein Solar Keymark-Zertifikat verfügen.

    Außerdem muss der Kollektorertrag bei mindestens 525 Kilowattstunden pro Quadratmeter Anlagenfläche und Jahr liegen. Zudem gelten im Neubau noch striktere und umfassendere Vorschriften als in Altbauten.

    Eine Liste mit förderfähigen Solarthermie-Anlagen können Sie hier finden. Weitere Informationen zur Förderung in Altbau und Neubau finden Sie in den folgenden Kapiteln und in der Tabelle unten. Bei Fragen nutzen Sie unser Angebotsformular und wenden Sie sich an unsere zertifizierten Energieberater. Sie helfen Ihnen gerne und beantworten Ihre Fragen.

    Im Altbau

    Um in einem Altbau förderfähig zu sein, muss die Kollektorfläche der zu fördernden Solarthermie-Anlage mit Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung eine Mindestgröße haben. Für Flachkollektoren liegt sie bei mindestens 9 Quadratmetern und für Vakuumröhrenkollektoren bei mindestens 7 Quadratmetern Kollektorfläche. Außerdem muss der Pufferspeicher für Flachkollektoren mindestens 40 Liter pro Quadratmeter Kollektorfläche fassen können.

    Für Vakuumröhrenkollektoren sind es sogar 50 Liter pro Quadratmeter Kollektorfläche, die der Pufferspeicher aufnehmen können muss. Luftkollektoren unterliegen dagegen keiner Mindestgröße. Für Anlagen, die nur der Warmwasserbereitung dienen, liegt die Mindestgröße der Anlage bei 3 Quadratmetern Kollektorfläche und der Pufferspeicher muss ein Fassungsvermögen von 200 Litern haben.

    Im Neubau

    Im Neubau sind die Fördervoraussetzungen im Vergleich zum Altbau noch einmal deutlich strenger. Um überhaupt eine Förderung für einen Neubau zu bekommen, muss das Gebäude mindestens 3 Wohneinheiten haben oder es muss sich um ein Solaraktivhaus handeln. Für eine Solarthermie-Anlage in einem gewöhnlichen Einfamilienhaus-Neubau, erhält man also leider keine Förderung.

    Neben den genannten Grundvoraussetzungen braucht man eine Dokumentation der Systemsimulation, ein Angebot zur Anlage, ein hydraulisches Systemkonzept und eine Angabe zum berechneten Kollektorwärmeertrag. Außerdem muss die Anlage eine Mindestkollektorfläche von 20 Quadratmetern aufweisen und - je nach Kollektor - die entsprechende Pufferspeichergröße von 40 bzw. 50 Litern pro Quadratmeter Anlagenfläche.

    Sonnenhaus (Solaraktivhaus)

    Für das Solaraktivhaus gelten grundsätzlich die gleichen Voraussetzungen wie für Neubauten. Allerdings muss das Haus anhand einer Systemsimulation einen solaren Deckungsgrad des Trinkwasserbedarfes und der Raumheizung von 50 Prozent nachweisen. Außerdem muss ein zertifizierter Energieberater die Einhaltung des Effizienzhaus-Standards EHS 55 bestätigen.

    GebäudetypAnlagentypKollektortypMindestkollektorertragBenötigte KollektorflächeMindestgröße Pufferspeicher
    AltbauHU* & WW**Flachkollektor525 kWh / m² Kollektorfläche / Anno9 m²40 Ltr. / m² Kollektorfläche
    Vakuumröhrenkollektor7 m²50 Ltr / m² Kollektorfläche
    Neubau (mindestens 3 WE***)Flachkollektor20 m²40 Ltr. / m² Kollektorfläche
    Vakuumröhrenkollektor50 Ltr / m² Kollektorfläche
    Solaraktivhaus (EFH, mindestens 50 % solarer Deckungsgrad, EHS**** 55 muss erfüllt werden)Flachkollektor40 Ltr. / m² Kollektorfläche
    Vakuumröhrenkollektor50 Ltr / m² Kollektorfläche

    * Heizungsunterstützung **Warmwasserbereitung ***Wohneinheiten ****Effizienzhaus-Standard


    BAFA-Förderung richtig beantragen

    Um die BAFA-Förderung für eine Solarthermie-Anlage auch tatsächlich zu erhalten, ist es wichtig, den Antrag pünktlich und vollständig zu stellen. Der Antrag ist immer VOR Baubeginn zu stellen. Dabei gilt bereits der Abschluss eines Leistungs- oder Liefervertrages als solcher. Stellt man den Antrag zu spät, erlischt der Förderanspruch unwiederbringlich. Das gilt selbst dann, wenn die Anlage ansonsten alle Voraussetzungen erfüllt.

    Die Beantragung kann ausschließlich online über das entsprechende Portal des BAFA erfolgen. Dem Antrag sind sämtliche vom BAFA geforderten Unterlagen wie der Kostenvoranschlag beizufügen. Er dient als Berechnungsgrundlage für die Förderung und kann nachträglich nicht nach oben korrigiert werden. Nachdem der Antrag geprüft und bewilligt wurde, kann mit der Installation begonnen werden.

    Nach deren Abschluss sind die Rechnungen und weitere geforderte Unterlagen wie ggf. die Bestätigung des zertifizierten Energieberaters zur Einhaltung des Effizienzhaus-Standards 55 im Solaraktivhaus auf dem Portal des BAFA hochzuladen. Wenn Sie sich unsicher sind, welche Unterlagen Sie beifügen müssen, nutzen Sie unseren Service. Wir übernehmen die kompletten Beantragungsformalitäten von der Planung an für Sie und sorgen dafür, dass Sie eine Förderung erhalten.


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