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Heizung sanieren - Kosten, Förderung und Energieberater

Von Jens Piasecki
Bild: Eine Heizung während der Wartung
Wann benötigen Sie eine neue Heizung?

Wer heutzutage seine Heizung sanieren will oder muss, steht vor einer Vielzahl von Fragen: Wann muss oder sollte ich die Heizung austauschen und welcher Heizungstyp soll sie ersetzen? Welche zusätzlichen Funktionen sind eventuell sinnvoll und vor allem: Was kostet eine neue Heizung?

Erste Antworten auf diese Fragen wollen wir Ihnen im folgenden Artikel geben. Außerdem können Sie mehr darüber erfahren, wo Sie eine fachkundige, unabhängige Beratung sowie einen seriösen Handwerker finden und welche Förderungen Ihnen ggf. zur Verfügung stehen.


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    Neue Heizung mit RENEWA finden

    RENEWA ist seit vielen Jahren sehr erfolgreich im Bereich der energetischen Gebäudesanierung tätig. Dadurch können wir auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen wenn es darum geht, Sie bei der Modernisierung der Heizung zu beraten, diese zu organisieren sowie begleitend und prüfend durchzuführen.

    Bei uns bekommen Sie eine unabhängige Energieberatung. Außerdem vermitteln wir Ihnen geprüfte Handwerksbetriebe, mit denen wir schon seit vielen Jahren erfolgreich zusammenarbeiten, und wir übernehmen die Beantragung aller möglichen Fördergelder für Sie, wenn Sie dies wünschen.


    Bild: Eine Heizung während der Wartung

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    Überlegungen zur Heizungs-Modernisierung

    Bild: Ein Heizungsmonteur während der Arbeit
    Eine Modernisierung der Heizung hat viele Vorteile

    Laut Statistik gibt es in Deutschland derzeit ca. 20 Millionen Heizungen. Diese sind größtenteils total veraltet und arbeiten auf Basis fossiler Energieträger, also Gas und Öl. Alte Konstanttemperaturkessel mit einem Alter von mehr als 30 Jahren müssen laut Gesetz ohnehin ausgetauscht werden, sofern das damit beheizte Gebäude nicht schon vor dem 01.02.2002 vom jetzigen Besitzer bewohnt wurde.

    Aber auch Heizungen die älter als 15 Jahre sind, vor allem Öl- und Gasheizungen, sollten ausgetauscht werden. Ihr Austausch lohnt sich in jedem Fall, da Öl und Gas künftig teurer werden und diese Energieträger zusätzlich ab 2021 mit einer CO2-Steuer belegt werden, die sich in Intervallen weiter erhöht und die Betriebskosten über die Jahre nochmals deutlich steigen lassen wird. Im Gegenzug soll Strom billiger werden. Außerdem werden Gas-Brennwertheizungen in Zukunft nur noch gefördert, wenn sie als Hybridheizung oder im Rahmen einer Effizienzhaus-Sanierung installiert werden.

    Ölheizungen werden dagegen gar nicht mehr gefördert. Stattdessen erhält man eine hohe Förderung, wenn man seinen Öl-Brennwertkessel gegen eine Hybridheizung oder eine Heizung alleine auf Basis erneuerbarer Energien tauscht. Hier sind vor allem Wärmepumpen, Holzheizungen, wie etwa eine Pellet- oder Hackschnitzelheizung, und Solarthermie-Anlagen zu nennen. Am höchsten ist die Förderung mit 45 Prozent der Investitionskosten für Wärmepumpen und Holzheizungen. Wenn keine Ölheizung ersetzt wird kann man aber immer noch 35 Prozent der Sanierungskosten als Förderung erhalten.

    Da Strom billiger werden soll, sind Wärmepumpen zu empfehlen, wenn das Gebäude bereits gut gedämmt ist. Sie können zudem auch mit Strom aus der eigenen Photovoltaik-Anlage gespeist werden, sodass sich eine solche Anlage in wenigen Jahren amortisiert. Für schlecht gedämmte Altbauten sind sie jedoch nicht gut geeignet. Hier ist eher eine Holzheizung, vor allem in Kombination mit einer Solarthermie-Anlage, zu empfehlen. Sollten Sie sich unsicher sein, welche Heizung am besten für Ihre Sanierung geeignet ist, wenden Sie sich an unsere RENEWA-Berater. Wir helfen Ihnen gerne und beantragen darüber hinaus auch die maximal mögliche Förderung für Sie.

    Neue Heizung oder lieber eine Dämmung?

    Bevor man seine alte Heizung modernisieren lässt, sollte erst einmal geprüft werden, in welchem Allgemeinzustand sich das betreffende Gebäude befindet. Es ist sehr wichtig, auf die richtige „Sanierungsreihenfolge“ zu achten. Saniert man die Heizung, bevor das Gebäude gedämmt wird, kann es passieren, dass die Heizung überdimensioniert ist, nicht richtig ausgelastet wird und ihr Sparpotenzial ungenutzt verpufft. Die Folge sind finanzielle Verluste. Allerdings lässt sich dieses Szenario auch nicht verallgemeinern.

    Letztlich ist die Frage, ob man sich lieber erst eine Dämmung oder eine Heizung zulegt, immer auch vom individuellen Fall abhängig. Sollten Sie bereits wissen, dass Sie auf keinen Fall dämmen, dann ist die Modernisierung der Heizung der richtige Schritt. Wenn Sie sich dagegen unsicher sind, ob Sie für Ihr Eigenheim lieber erst eine Dämmung oder eine neue Heizung anschaffen sollen, nutzen Sie unser Angebotsformular und nehmen Sie Kontakt mit RENEWA auf. Unsere Berater helfen Ihnen in beiden Fällen gerne und beraten Sie dazu individuell und unabhängig.


    Alle Heizungen samt Kosten im Vergleich

    Bild: Eine Fußbodenheizung im Eigenheim
    Eine Fußbodenheizung im Eigenheim

    Der derzeitige Markt bietet eine Vielzahl verschiedener Heizungen und Bauarten. Hier den Überblick zu behalten, ist für Laien oftmals schwierig. Im Wesentlichen gibt es zwei Gruppen von Heizungen - solche auf Basis fossiler Energieträger und solche auf Basis erneuerbarer Energien.

    Zur ersten Gruppe gehören Gasheizungen und Ölheizungen, die sich wiederum in Brennwert-, Niedertemperatur- und Konstanttemperaturkessel unterscheiden lassen. Dabei sind Brennwertkessel sehr sparsame Heizungen, während die Niedertemperaturtechnik zwar schon sparsamer als Konstanttemperaturkessel, aber im Vergleich zur Brennwerttechnik klar veraltet ist.

    Zu den Heizungen auf Basis von erneuerbaren Energieträgern gehören dagegen die Wärmepumpen und Holzheizungen bzw. Biomasseheizungen. Außerdem zählt die Solarthermie dazu. Hinzu kommen noch Nischenprodukte wie die Brennstoffzellenheizung oder Mini-BHKW. In der Tabelle unten finden Sie einen Überblick inklusive Anschaffungs-Kosten mit Montage.

    HeizungsartBauartBrennstoff-Kosten / kWhKosten (inkl. Installation)
    GasheizungBrennwerttechnik6,43 Cent7.000 - 9.000 €
    ÖlheizungBrennwerttechnik6,43 Cent7.000 - 10.000 €
    Gas-BrennwertthermeBrennwerttechnik6,43 Cent3.500 - 5.000 €
    WärmepumpeLuft-Wasser21 Centca. 15.000 €
    WärmepumpeSole-Wasser21 Cent17.000 - 25.000 €
    WärmepumpeWasser-Wasser21 Cent25.000 - 30.000 €
    WärmepumpeLuft-Luft21 Centca. 15.000 €
    PelletheizungBrennwerttechnik5,63 Cent17.000 - 20.000 €
    HackschnitzelheizungBrennwerttechnik3,10 Cent17.000 - 25.000 €
    ScheitholzvergaserBrennwerttechnik3,22 Cent10.000 - 16.000 €
    Elektroheizungdezentral22 Cent5.000 - 8.000 €
    Infrarotheizungdezentral22 Cent5.000 - 8.000 €
    Fernwärmezentraler Hausanschluss8,3 Centca. 6.000 €
    BHKWKraft-Wärme-Kopplung3,10 - 6,43 Cent20.000 - 40.000 €
    BrennstoffzelleKraft-Wärme-Kopplung6,43 Cent25.000 - 40.000 €
    Solarthermie WWWarmwasserunterstützungkeine4.000 - 6.000 €
    Solarthermie HUHeizungsunterstützungkeine8.000 - 10.000 €

    Welche neue Heizung im Altbau oder Neubau?

    Wer in die oben stehende Tabelle schaut mag denken, dass die billigste Heizung genau die richtige ist. So einfach ist es allerdings nicht. Es gibt große Unterschiede zwischen Altbauten und Neubauten. So unterliegen Neubauten hinsichtlich der energetischen Standards den komplexen Vorschriften der Energieeinsparverordnung von 2014 (EnEV 2014 / 2016). Diese haben auch Einfluss auf die Auswahl der Heizung, da bei Nichtbeachtung der Vorgaben der EnEV hohe Geldstrafen drohen.

    Im Altbau sind die Vorschriften der EnEV 2014 zwar deutlich laxer, dafür spielt der energetische Zustand, sprich die Dämmung der Immobilie, eine erhebliche Rolle bei der Auswahl der Heizung. Wer hier die falsche Entscheidung trifft, zahlt die nächsten 15 bis 20 Jahre drauf. Daher ist eine fachkundige Beratung unbedingt zu empfehlen. RENEWA kann Ihnen auch in dieser Frage mit einem umfangreichen Erfahrungsschatz individuell beratend zur Seite stehen. Ansonsten gilt für Neubauten und gut gedämmte Bestandsbauten, dass eine Wärmepumpe meist die beste Lösung ist.


    Bild: Eine Heizung während der Wartung

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    Förderung für Heizungen

    Bild: Zubehör für eine Heizung im Überblick
    Für viele Heizungsarten können Sie eine Förderung beantragen

    Um bei der Bevölkerung Anreize zur energetischen Sanierung von Bestandsbauten und für energetisch optimierte Neubauten zu schaffen, vergibt das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) Fördergelder für die Modernisierung alter Heizungen. Die wichtigsten Förderinstitute des Bundes sind die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

    Außerdem gibt es noch regionale Förderprogramme und die Möglichkeit, die Kosten einer energetischen Sanierung steuerlich abzusetzen. Dabei sind die Fördergelder an Bedingungen geknüpft, die ähnlich den Vorschriften der EnEV sehr komplex sind. Da RENEWA auf die Energieberatung spezialisiert ist, verfügen wir über jahrelange Erfahrungen mit den verschiedenen Förderinstitutionen und der Beantragung von Fördergeldern und können auf Wunsch die komplette Organisation für Sie übernehmen. Nutzen Sie unser Kontaktformular - unsere Energieberater Ihnen helfen gerne.

    Ein Beispiel: Frau T. aus Dortmund hat RENEWA im Rahmen einer Haussanierung mit dem Austausch einer alten Ölheizung gegen eine neue beauftragt. Die Wahl fiel auf eine Pelletheizung, die inklusive Installation, einem 500 Liter Pufferspeicher, Pelletlager und einer Saugzuführung für die Pellets 18.089 Euro gekostet hat. Dabei wurden bei der Errichtung des Pelletlagers einige Arbeiten in Eigenleistung erbracht.

    Die restliche Installation wurde vom örtlichen RENEWA-Fachpartner erbracht. Die Auszahlung der BAFA-Förderung in Höhe von 4.800 Euro hat RENEWA beantragt, sodass es hier keinerlei Probleme für Frau T. gab. Frau T.: „Wir sind mit allem bisher sehr zufrieden.” Und: „Das mit der Förderung haben wir problemlos über RENEWA abwickeln können. In der Summe mehrere tausend Euro.”

    HeizungFörderinstitutFörderung
    Gas-Brennwertheizung „Renewable Ready"BAFA20 % der förderfähigen Investitionskosten
    Hybridheizung aus Gas-Brennwert und EE*-HeizungBAFA30 % der förderfähigen Investitionskosten
    Luft-Wasser-WärmepumpeBAFA35 % der förderfähigen Investitionskosten
    Sole-Wasser-WärmepumpeBAFA35 % der förderfähigen Investitionskosten
    Wasser-Wasser-WärmepumpeBAFA35 % der förderfähigen Investitionskosten
    Luft-Luft-Wärmepumpen / akeine
    PelletheizungBAFA35 % der förderfähigen Investitionskosten
    HackschnitzelheizungBAFA35 % der förderfähigen Investitionskosten
    ScheitholzvergaserBAFA35 % der förderfähigen Investitionskosten
    Elektroheizungn / akeine
    Infrarotheizungn / akeine
    FernwärmeKfW1.600 € (nur wenn diese vom Produzenten zertifiziert ist)
    BHKWKfW oder BAFAmaximal 7.500 € (KfW)
    BrennstoffzelleKfW oder BAFAmaximal 28.200 € (KfW)
    SolarthermieBAFA30 % der förderfähigen Investitionskosten
    Hybridheizung aus Gas-Brennwert und EE*-Heizung; Austauschprämie für ÖlheizungBAFA40 % der förderfähigen Investitionskosten
    EE*-Hybridheizung oder einzelne EE*-Heizung; Austauschprämie für ÖlheizungBAFA45 % der förderfähigen Investitionskosten

    *Erneuerbare Energien


    Weitere Heizungs-Services von RENEWA

    Neben der Energieberatung, der Vermittlung geprüfter Fachbetriebe und der Beantragung von Fördergeldern bietet RENEWA weitere Services an. So übernehmen wir für Sie auch die fachgerechte Entsorgung alter Öltanks und Nachtspeicherheizungen. Außerdem kümmern wir uns auch um die nachträgliche Installation von Fußbodenheizungen in Bestandsbauten.

    Öltank-Entsorgung zum Festpreis

    Wenn Sie Ihre alte Ölheizung modernisieren und auf einen anderen Energieträger wechseln wollen, kommen Sie zwangsläufig an den Punkt, an dem Sie sich um den Öltank Gedanken machen müssen. Es empfiehlt sich, hierfür einen Fachbetrieb mit der gesamten Entsorgung zu beauftragen.

    Zudem ist es wahrscheinlich auch billiger, als die Entsorgung selber zu übernehmen. Denn es ist ohnehin gesetzlich vorgeschrieben, dass der Öltank von einem Fachunternehmen zunächst gereinigt werden muss, bevor er entsorgt werden darf. RENEWA bietet Ihnen die komplette Entsorgung zum Festpreis - Sie müssen sich um nichts kümmern.

    Nachtspeicherheizung entsorgen

    Nachtspeicherheizungen gehören zu den Heizungen mit den höchsten Betriebskosten überhaupt. Ihr Austausch ist deshalb unbedingt zu empfehlen, zumal sich eine neue Heizung inklusive kompletter Technik ohnehin binnen 3 bis 6 Jahren amortisiert. Allerdings verhält sich die Entsorgung ähnlich wie die eines Öltanks.

    Da Nachtspeicherheizungen meist auch Asbest enthalten und bei unsachgemäßer Entsorgung Gefahr für Leib und Leben besteht, muss die Entsorgung zwingend von einem Fachunternehmen durchgeführt werden. Auch hier kann RENEWA Ihnen das Problem komplett abnehmen und die Nachtspeicherheizung fachgerecht entsorgen, sodass für Ihre Gesundheit zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr besteht.

    Fußbodenheizungen - auch nachträglich einfräsen

    Fußbodenheizungen sind in den vergangenen Jahren für jedermann erschwinglich geworden und im Neubau inzwischen Standard. Aber auch in Bestandsbauten erfreuen sie sich zunehmender Beliebtheit. Außerdem sorgen sie für eine wohlige Wärme. Viel wichtiger ist jedoch, dass Fußbodenheizungen vor allem in Kombination mit einer Wärmepumpe effizienter arbeiten als wandhängende Heizkörper und somit die Heizkosten senken.

    Um eine fachgerechte Installation zu gewährleisten, empfiehlt es sich, einen Fachbetrieb damit zu beauftragen. RENEWA kann in diesem Bereich auf umfangreiche Erfahrungen zurückgreifen und auch besonders arbeitsintensive nachträgliche Installationen in Bestandsbauten durchführen.


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