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KfW, BAFA und Co. - bundesweite Förderung für Sanierungen

Von Jens Piasecki
Bild: staatliche Förderung
Mit RENEWA finden Sie garantiert eine passende Förderung

Wer plant, sein Haus energetisch zu sanieren und dazu Förderung zu beantragen, kommt schnell an den Punkt, wo es unübersichtlich wird. Mit dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gibt es gleich zwei Förderinstitute, die bundesweit Förderungen in Form von Krediten und Zuschüssen bereitstellen.

Welche das sind, welche Alternativen es gibt und mit welchen Fördersummen Sie rechnen können, erfahren Sie im folgenden Artikel. Außerdem können Sie nachlesen, warum die Einbindung eines Energieberaters immer sinnvoll ist, selbst wenn dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.


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    Bundesweit Förderung mit RENEWA erhalten

    Bild: Ein Miniaturhaus steht auf einem Haufen Geldscheine
    Bei der Suche nach einer Förderung haben Sie viele Möglichkeiten

    Die Förderung auf Bundesebene wird im Wesentlichen von zwei Förderinstituten abgewickelt: Dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Träger der beiden Institute ist das Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi). Von hier stammt auch das Geld, das als Förderung vergeben wird (CO2-Gebäudesanierungsprogramm und Anreizprogramm Energieeffizienz).

    Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, die Kosten energetischer Sanierungsmaßnahmen teilweise steuerlich abzusetzen. Ziel dieser verschiedenen Förderinstrumente ist es, die CO2-Emissionen deutlich zu senken. Dazu hat die Bundesregierung das Klimaschutzprogramm 2030 verabschiedet, das die Umsetzung von EU-Vorgaben zum Klimaschutz beinhaltet und die geeigneten Maßnahmen, wie etwa Heizungsmodernisierung oder Gebäudedämmung, und deren Förderung festlegt. Dabei sind die Fördergelder letztlich an eine Vielzahl komplizierter Vorschriften gekoppelt. Eine davon ist z. B. die Einbindung eines Energieberaters in die Sanierung.

    Zwar besteht diese Pflicht nicht überall, es ist jedoch grundsätzlich immer sinnvoll, einen Energieberater hinzuzuziehen, da er von Berufes wegen in der Lage ist, eine Sanierung ganzheitlich zu planen und Handwerker der verschiedenen Gewerke zu finden, deren Arbeiten zu koordinieren und zu überwachen, die Qualität zu garantieren und Fördermittel zu beantragen. RENEWA bietet Ihnen diese Tätigkeiten als Rundum-sorglos-Service von der gewerkeübergreifenden Planung über die Durchführung der Maßnahmen und die Beantragung der Fördergelder bis zur Auszahlung derselben an. Außerdem finden wir für Sie vertrauenswürdige Handwerker aus Ihrer Region, überwachen die Durchführung der Arbeiten und sorgen so für eine abschließende Qualitätskontrolle. Wie viel unsere Kunden bereits an Geld sparen konnten, zeigt unser Fördermittel-Counter.


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    Bild: Kosten sparen mit Förderung

    Diese Fördersumme wurde dieses Jahr bereits an unsere Kunden ausgezahlt.

    Selbst profitieren

    Förder-Institutionen im Vergleich

    Bild: Ein glücklicher Mann steht in seiner sanierten Wohnung
    KfW, BAFA oder andere Förderung gesucht?

    Die KfW und das BAFA gewähren entweder einmalige Zuschüsse oder Kredite, die teilweise auch mit Tilgungszuschüssen versehen sind. Dabei ist für den Bereich der Heizungsmodernisierung fast ausschließlich das BAFA zuständig. Eine Ausnahme stellt hier die Brennstoffzelle dar, die von der KfW gefördert wird.

    Außerdem fördert die KfW im Rahmen der Effizienzhaus-Sanierung auch Heizungen mit, solange sie nicht mit Öl betrieben werden und auf Basis erneuerbarer Energien arbeiten oder wenigstens über Brennwerttechnik verfügen (Gasheizung). Hauptsächlich ist die KfW jedoch für die Förderung der Dämmung der Gebäudehülle zuständig. Dazu zählen Dämmungen von Dach, Geschossdecke, Fassade sowie Fenstern und Türen. Während das BAFA ausschließlich Zuschüsse vergibt, kann man bei der KfW gewöhnlich zwischen einmaligem Zuschuss oder Kredit mit Tilgungszuschuss wählen.

    Unabhängig davon, ob Sie beim BAFA oder bei der KfW eine Förderung beantragen, muss der Antrag IMMER VOR Beginn der Maßnahme gestellt werden. Beim BAFA gilt bereits der Vertragsabschluss mit einem Installateur als Baubeginn. Bei der KfW muss die Antragstellung zudem IMMER durch einen zertifizierten Energieberater erfolgen. Hier gilt der Start der Bauarbeiten vor Ort als Baubeginn. Neben den Förderprogrammen von KfW und BAFA stellt die Einspeisevergütung für selbst produzierten PV-Strom eine weitere Förderung dar. Sie kann beim örtlichen Netzbetreiber beantragt werden. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Kosten für eine energetische Sanierung beim Finanzamt teilweise steuerlich abzusetzen oder gezahlte Energiesteuern vom Hauptzollamt zurückzubekommen. Eine ausführlichere Aufstellung finden Sie in der Tabelle unten.

    FörderinstitutGeförderte Gewerke
    Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)Dachdämmung
    Geschossdeckendämmung
    Fassadendämmung
    Türen / Fenster
    Kellerdämmung
    Heizung / Brennstoffzelle
    Im Rahmen von Effizienzhaus-Sanierungen: Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien, Solarthermie-Anlagen sowie Gas-Brennwertheizungen
    Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien, Solarthermie-Anlagen
    FinanzamtAlle förderfähigen Gewerke / energetischen Sanierungsmaßnahmen
    Örtlicher NetzbetreiberPhotovoltaik-Anlagen (Einspeisevergütung für Strom)
    HauptzollamtBHKW / Brennstoffzellen (Energiesteuerrückerstattung)

    KfW - Zuschüsse und Kredite

    Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat zahlreiche Programme zur Förderung energetischer Sanierungen in ihrem Portfolio. Dabei fördert sie, bis auf wenige Ausnahmen (Brennstoffzelle, im Rahmen von Effizienzhaus-Sanierungen Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien / Gas-Brennwert), nahezu ausschließlich die energetische Sanierung der Gebäudehülle. Die wichtigsten Programme sind der Zuschuss KfW 430 sowie der Kredit KfW 151/152.

    Im Rahmen des Programms KfW 430 beträgt erhält man für Einzelmaßnahmen maximal 20 Prozent der förderfähigen Investitionssumme, also höchstens 10.000 Euro. Für eine Effizienzhaussanierung kann man sogar bis zu 40 Prozent der förderfähigen Gesamtsumme (120.000 Euro), also maximal 48.000 Euro, bekommen. Für das Programm KfW 151/152 beläuft sich der Kreditrahmen auf 50.000 Euro für Einzelmaßnahmen (KfW 152) und 120.000 Euro für eine Effizienzhaussanierung (KfW 151) inklusive Tilgungszuschuss.

    Der Tilgungszuschuss beträgt bei Einzelmaßnahmen bis zu 20 Prozent der förderfähigen Kreditsumme (50.000 Euro), also maximal 10.000 Euro, oder im Falle der Effizienzhaussanierung (120.000 Euro) bis zu 48.000 Euro. Außerdem fördert die KfW mit dem Programm KfW 433 die Installation einer Brennstoffzelle mit 5.700 Euro zuzüglich eines variablen Betrages von 450 Euro pro 100 Watt elektrischer Leistung. So können Sie insgesamt maximal eine Förderung von 28.200 Euro für die Brennstoffzelle erhalten.

    Diese Programme sind nicht miteinander kombinierbar. Ergänzend gibt es allerdings noch den Kredit KfW 167 zur Finanzierung einer Heizung auf Basis erneuerbarer Energien. Dieser enthält zwar keinen Tilgungszuschuss. Er ist dafür aber kombinierbar (BAFA), sodass willige Heizungsmodernisierer, denen das nötige Kapital zum Sanieren fehlt, hier bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit als Kredit bekommen können.

    Das Gleiche gilt für das Programm KfW 270 zur Förderung von Photovoltaik-Anlagen. Hier beträgt der Kreditrahmen 50.000.000 Euro. Mit dem Programm KfW 431 kann man zudem für den Energieberater KfW Förderung in Höhe von maximal 4.000 Euro zur Deckung seiner Honorar-Kosten erhalten. Die Einbindung eines Energieberaters lohnt sich allerdings auch ohne Förderung. Für Förderprogramme der KfW ist seine Verpflichtung ohnehin obligatorisch.

    Förderprogramm der KfW 2020GewerkFörderung
    KfW 151Dämmung Dach / Geschossdecken / Fassade / Keller / Türen / Fenster / Heizung (keine Ölheizung) / SolarthermieFür die Sanierung zum Effizienzhaus 25 bis 40 % der förderfähigen Kreditsumme (120.000 €), max. 48.000 €
    KfW 152Dämmung Dach / Geschossdecken / Fassade / Keller / Türen / FensterAls Einzelmaßnahme 20 % der förderfähigen Kreditsumme (50.000 €), max. 10.000 €
    KfW 430Dämmung Dach / Geschossdecken / Fassade / Keller / Türen / FensterAls Einzelmaßnahme 20 % der förderfähigen Investitionskosten (50.000 €), max. 10.000 €
    Dämmung Dach / Geschossdecken / Fassade / Keller / Türen / Fenster / Heizung (keine Ölheizung) / SolarthermieFür die Sanierung zum Effizienzhaus 25 bis 40 % der förderfähigen Investitionskosten (120.000 €), max. 48.000 €
    KfW 431Energieberater / Energieberatung50 % der förderfähigen Kosten, max. 4.000 €
    KfW 433Heizung / Brennstoffzelle5.700 € + 450 € / 100 Watt Anlagenleistung, max. 28.200 €
    KfW 167Heizungen auf Basis erneuerbarer EnergienKreditvolumen bis zu 50.000 € pro Wohneinheit
    KfW 270PhotovoltaikKreditvolumen bis zu 50.000.000 €

    BAFA - Förderung für erneuerbare Energien

    Bild: Ein Vater plant mit seinem Kind eine Windkraftanlage
    Auch im Bereich der erneuerbaren Energien sind Förderungen möglich

    Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ist neben der KfW das andere große Förderinstitut, das bundesweit Förderung anbietet. Das BAFA fördert hauptsächlich Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien. Dazu gehören Wärmepumpen, Holzheizungen wie etwa Pelletheizungen oder Hackschnitzelheizungen und Solarthermie-Anlagen.

    Dabei beträgt die Förderung 30 Prozent der förderfähigen Investitionskosten für Solarthermie-Anlagen und 35 Prozent für Wärmepumpen und Holzheizungen. Außerdem fördert das BAFA besonders effiziente Heizungen wie (Mini-) BHKW und Hybridheizungen. Hier sind zunächst einmal Hybridheizungen aus einem Gas-Brennwertkessel und einer Heizung auf Basis regenerativer Energieträger zu nennen, z. B. in Kombination mit einer Solarthermie-Anlage. Hierfür stehen 30 Prozent der förderfähigen Investitionskosten zur Verfügung. Wer seine Gas-Brennwertheizung als “Renewable Ready” installieren lässt, bekommt immerhin noch eine Förderung von 20 Prozent der Investitionskosten. “Renewable Ready” bedeutet, dass die Anlage für den Ausbau zur Hybridheizung vorbereitet wird. Dieser ist dann innerhalb von 2 Jahren zu vollziehen.

    Öl-Brennwertheizungen sind ab sofort von der Förderung ausgenommen - ihre Installation soll ab 2026 nur noch in Ausnahmefällen erlaubt sein. Um schon vorher möglichst viele Ölheizungen außer Betrieb zu nehmen, vergibt das BAFA eine sogenannte Austauschprämie für alte Ölheizungen: Wer sich statt ihrer eine Hybridheizung aus Gas-Brennwertheizung und Heizung auf Basis erneuerbarer Energien anschafft, erhält eine Förderung in Höhe von 40 Prozent der förderfähigen Investitionskosten. Beim Austausch gegen eine Heizung, die ausschließlich mit regenerativen Energien betrieben wird, erstattet das BAFA sogar 45 Prozent der Kosten. Dazu zählen Biomasse-Heizungen wie Holz- und Pelletheizung. Außerdem fördert das BAFA Energieberatung.

    Förderprogramm des BAFA 2020GewerkHeizungstyp / SanierungsmaßnahmeFörderung
    Wärme aus erneuerbaren EnergienHeizungGas-Brennwertkessel „Renewable Ready" (mindest. Deckungsgrad der EE*-Heizung der Heizlast: 25 %)20 % der förderfähigen Investitionskosten
    Hybridheizung aus Gas-Brennwertkessel und EE*-Heizung (mindest. Deckungsgrad der EE*-Heizung der Heizlast: 25 %)30 % der förderfähigen Investitionskosten
    Solarthermie (mindest. Deckungsgrad der Heizlast: 25 %)30 % der förderfähigen Investitionskosten
    Wärmepumpen / Holzheizungen35 % der förderfähigen Investitionskosten
    Wärme aus erneuerbaren Energien; Austauschprämie ÖlheizungHybridheizung aus Gas-Brennwertkessel und EE*-Heizung im Austausch gegen eine alte Ölheizung (mindest. Deckungsgrad der EE*-Heizung der Heizlast: 25 %)40 % der förderfähigen Investitionskosten
    EE*-Hybridheizung oder einzelne EE*-Heizung im Austausch gegen eine alte Ölheizung45 % der förderfähigen Investitionskosten
    Mini-KWK ZuschussMini-BHKW / Brennstoffzellemax. 3.500 € (je nach kWel der Anlage)
    BAFA "Bundesförderung für Energieberatung"Alle Gewerke im Rahmen energetischer SanierungEnergieberatungZuschuss, 80 % des förderfähigen Honorars, max. 1.300 € (an den Energieberater; Betrag wird verrechnet)

    *Erneuerbare Energien

    Finanzamt: Sanierung steuerlich fördern

    Ein weiteres Instrument der Förderung ist die steuerliche Absetzbarkeit von Kosten für energetische Sanierungen. Voraussetzung hierfür ist, dass die Immobilie ein mindestens 10 Jahre altes Ein- oder Zweifamilienhaus ist und vom Besitzer bewohnt wird. Der maximale Förderbetrag liegt bei 20 Prozent der bei 200.000 Euro gedeckelten förderfähigen Gesamtkosten, was maximal 40.000 Euro entspricht. Gefördert werden sämtliche Gewerke, die bei der der KfW oder dem BAFA förderfähig sind.

    Dazu gehören die Dämmung der Gebäudehülle (Dach, Geschossdecken, Fassade, Keller, Fenster und Türen), die Modernisierung / Optimierung der Heizung, die Installation / Modernisierung einer Lüftungsanlage sowie die Installation digitaler Steuerungssysteme (Smart Home). Dabei bestehen die gleichen Födervoraussetzungen wie bei KfW und BAFA. Um deren Einhaltung und die Qualität der Maßnahmen zu garantieren, empfiehlt es sich, neben einem Steuerberater schon in der Planungsphase auch einen Energieberater einzubinden. Die steuerliche Förderung ist nicht mit anderen Förderprogrammen kombinierbar.

    Eine weitere steuerliche Förderung besteht in der Rückerstattung der Energiesteuer für Gas zum Betrieb von KWK-Anlagen, also Brennstoffzellen und Blockheizkraftwerken. Hier kann man bis zu 0,55 Cent pro Kilowattstunde erhalten. Eine Förderung von KWK-Anlagen, die mit Öl betrieben werden, existiert dagegen nicht mehr. Die Rückerstattung kann man beim jeweiligen Hauptzollamt beantragen und ist mit Förderungen von BAFA und KfW kombinierbar.

    FörderungGewerkAntrag beimFörderbetrag
    Gesetz zur Umsetzung des Klimaschutzprogramms 2030 im Steuerrecht (über drei Jahre absetzbar)Heizung / Dämmung Dach / Geschossdecken / Fassade / Keller / Fenster + TürenFinanzamtbis zu 20 % der förderfähigen Kosten, max. 40.000 €
    Rückerstattung der Energiesteuer für GasBHKW und BrennstoffzelleHauptzollamt0,55 ct / kWh

    Einspeisevergütung für Photovoltaik

    Wer eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach oder im Garten hat, der kann für den selbst produzierten Stromüberschuss ebenfalls eine Förderung erhalten. Diese erfolgt in Form einer Einspeisevergütung, die für 20 Jahre nach der Installation festgeschrieben ist. Allerdings sinkt der Festbetrag von Monat zu Monat, sodass es sinnvoll ist, sich mit der Installation einer PV-Anlage zu beeilen. Derzeit (Feb. 2020) liegt der Betrag bei 9,72 Cent pro Kilowattstunde eingespeistem Strom.


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    KWK-Zuschlag

    Eine Vergütung gibt es aber nicht nur für Strom, der mit PV-Anlagen produziert wurde, sondern auch für solchen, der aus der Kraft-Wärme-Kopplung stammt: Den KWK-Zuschlag. Allerdings ist die Vergütung nicht einheitlich. So gibt es einen niedrigeren Vergütungssatz für selbst genutzten KWK-Strom. Die Vergütung dafür beträgt immerhin 4 Cent pro Kilowattstunde und wird für 60.000 Betriebsstunden unter Vollast gewährt.

    Für eingespeisten Strom erhält man im Rahmen des KWK-Zuschlags 8 Cent pro Kilowattstunde. Zusätzlich bekommt man nach KWK-Index noch eine weitere Vergütung für den eingespeisten Strom in Höhe von derzeit 3,56 Cent pro Kilowattstunde, sodass man insgesamt 11,56 Cent pro Kilowattstunde selbst erzeugten und eingespeisten Stroms erhält.

    FörderungFörderinstitutionGewerkBetrag
    EinspeisevergütungDer örtliche Netzbetreiber / BundesnetzagenturPhotovoltaik9,72 ct / kWh (Stand: Feb. 2020)
    KWK-Zuschlag / Vergütung für eingespeisten StromBAFA / der örtliche NetzbetreiberHeizung4 ct / kWh für selbst genutzten Strom aus eigener Produktion; 8 ct / kWh für eingespeisten Strom
    Zusätzliche Vergütung für eingespeisten Strom (nach KWK-Index)Der örtliche NetzbetreiberHeizung3,659 ct / kWh (Stand: Feb. 2020)

    Welche Förderung sollten Sie wählen?

    Bild: Eine Familie hält eine Energieetikette in der Hand
    Mit RENEWA finden Sie die passende Förderung für Ihre Sanierung

    Welche Förderung Sie wählen sollten, hängt natürlich in erster Linie davon ab, welche Sanierungsmaßnahmen Sie planen. Hier ist es empfehlenswert, schon im Vorfeld einen zertifizierten Energieberater zu Rate zu ziehen, denn er kennt sich mit der Materie aus und kann beurteilen, welche Sanierungen sinnvoll sind und wie man die höchsten Förderbeträge erhält. Unsere zertifizierten RENEWA-Energieberater beraten Sie gerne, falls Sie Hilfe benötigen.

    Grundsätzlich sollte aber, wenn keine Komplettsanierung geplant ist, immer die Sanierungskette eingehalten werden. D. h. es sollte erst gedämmt und dann die Heizung modernisiert werden. Für die Modernisierung der Heizung als Einzelmaßnahme kommt nur das BAFA als Förderinstitut infrage, während die KfW für alle Förderungen der Gebäudehülle zuständig ist. Eine Ausnahme stellt allerdings die Brennstoffzelle dar. Außerdem kann man sich im Rahmen einer Sanierung zum KfW-Effizienzhaus auch die Heizung mitfördern lassen, solange es keine Ölheizung ist und mindestens Brennwerttechnik zum Einsatz kommt. Allerdings kommt es auf den Einzelfall an, ob man allein mit einer KfW-Förderung zum Effizienzhaus finanziell besser fährt, oder aber doch lieber verschiedene Programme unterschiedlicher Förderinstitute in Anspruch nimmt. Hier kann der RENEWA-Energieberater weiterhelfen.

    Alternativ kann man allerdings auch auf die steuerliche Förderung zurückgreifen. Wirklich empfehlenswert ist das vor allem dann, wenn Sie es verpasst haben, die Förderung beim BAFA oder der KfW rechtzeitig zu beantragen oder sehr teure Einzelmaßnahmen planen. Denn die förderfähigen Investitionskosten sowie die maximal förderfähige Kreditsumme sind bei der KfW für Einzelmaßnahmen bei 50.000 Euro gedeckelt, sodass eine Förderung von mehr als 10.000 Euro nicht möglich ist, während bei der steuerlichen Förderung bis zu 40.000 Euro erhältlich sind. Die steuerliche Förderung hat aber auch einen Nachteil, den wir an dieser Stelle nicht verschweigen wollen: Da Sie nachträglich beantragt wird, fehlt die abschließende Qualitätskontrolle durch einen Energieberater, sofern dieser nicht bereits in die Planung und die Durchführung der Sanierung eingebunden wurde. Außerdem brauchen Sie einen Steuerberater.

    Zuschuss oder Kredit?

    Die Frage, ob man lieber einen Zuschuss oder einen Kredit zur Förderung beantragen sollte, stellt sich nach den Neuerungen im Fördersektor zu Beginn des Jahres 2020 eigentlich nur noch für die KfW-Förderungen, da die unterschiedlichen Gewerke weitgehend auf BAFA und KfW aufgeteilt sind und das BAFA nur Zuschüsse gewährt. Einen KfW-Zuschuss (KfW 430) sollte man dann nehmen, wenn man über genug Eigenkapital verfügt, um die verbleibenden Kosten der Maßnahme selber zu tragen. Ansonsten ist eher der Kredit samt Tilgungszuschuss (KfW 151 / 152) zu empfehlen, da man mit dem Kredit die Finanzierungslücke schließen kann.

    Die Höhe des Zuschusses 430 und der Tilgungszuschüsse im Programm KfW 151 / 152 sind in der Höhe sowohl bei Einzelmaßnahmen als auch bei Komplettsanierungen identisch (20 % der förderfähigen Investitionskosten). Einen Sonderfall stellt allerdings die Brennstoffzelle (KfW 433) dar. Hier sollte man eigentlich immer auf die KfW-Förderung zurückgreifen, weil der Förderbetrag höher ist als der gestaffelte Zuschuss des BAFA.

    Förderungen kombinieren

    Generell gilt, dass Sanierungsmaßnahmen nicht überfördert werden dürfen. Das heißt, die Förderung darf die Kosten der Maßnahme nicht übersteigen. Außerdem gilt für die meisten Förderprogramme, dass sie nicht kumulierbar sind. Es dürfen also nicht mehrere Förderungen für ein und dieselbe Sanierungsmaßnahme bezogen werden. Unterschiedliche Einzelmaßnahmen können allerdings von unterschiedlichen Förderinstituten gefördert werden.

    Es gibt jedoch Ausnahmen vom Kumulierungsverbot: Wer sich eine neue Heizung auf Basis erneuerbarer Energien anschafft und dazu die Förderung des BAFA in Anspruch nimmt, kann gleichzeitig den Kredit KfW 167 nutzen, um die Restkosten der Anschaffung zu begleichen. Sollten Sie zur Kombinierbarkeit verschiedener Förderprogramme Fragen haben, nehmen Sie Kontakt zu unseren RENEWA-Energieberatern auf. Wir helfen Ihnen gerne.

    Maßnahmen kombinieren

    Früher konnte man bei der KfW durch die Kombination bestimmter Einzelmaßnahmen höhere Fördersummen erhalten. So war es beispielsweise möglich, über das Zuschussprogramm KfW 430 durch die Zusammenlegung des Heizungspakets mit z. B. dem Einbau von Energiesparfenstern den höheren Fördersatz für das Heizungspaket auch für die Fenster zu erhalten.

    Seit der Novellierung der KfW-Förderprogramme ist das nicht mehr möglich, da es das Heizungspaket nicht mehr gibt. Für alle anderen Einzelmaßnahmen wurden die Fördersätze allerdings auf 20 Prozent der förderfähigen Investitionskosten erhöht, sodass Ihnen hier kein Nachteil entsteht. Und auch die Förderung von Heizungen als Einzelmaßnahme, die inzwischen vom BAFA vergeben wird, ist im Vergleich zu früher auf mindestens 20 Prozent gestiegen.


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    Alle Förderungen in Deutschland im Überblick

    Wer den Artikel bis hier aufmerksam gelesen hat, der wird festgestellt haben, dass es eine Vielzahl an Möglichkeiten gibt, eine energetische Sanierung finanziell fördern zu lassen. So gibt es ganz verschiedene Optionen beispielsweise für Anlagentechnik, eine neue Dämmung oder zur Förderung neuer Fenster. Damit Sie einen besseren Überblick bekommen, haben wir noch einmal sämtliche oben genannten Fördermöglichkeiten für die verschiedenen Gewerke in einer Tabelle für Sie zusammengefasst.

    FörderprogrammGewerkMaßnahmeArt der Förderung
    BAFA "Wärme aus erneuerbaren Energien"Heizung / SolarthermieInstallation Gas-Brennwertkessel „Renewable Ready"(mindest. Deckungsgrad der EE*-Heizung der Heizlast: 25 %)Zuschuss
    Installation Hybridheizung aus Gas-Brennwertkessel und EE*-Heizung (mindest. Deckungsgrad der EE*-Heizung der Heizlast: 25 %)
    Installation Solarthermie-Anlage (mindest. Deckungsgrad der Heizlast: 25 %)
    Installation Wärmepumpe / Holzheizung
    BAFA "Wärme aus erneuerbaren Energien; Austauschprämie Ölheizung"Installation Hybridheizung aus Gas-Brennwertkessel und EE*-Heizung im Austausch gegen eine alte Ölheizung (mindest. Deckungsgrad der EE*-Heizung der Heizlast: 25 %)
    Installation EE*-Heizung / EE*-Hybridheizung im Austausch gegen eine alte Ölheizung
    BAFA "Mini-KWK-Zuschuss"Heizung / KWK (BHKW und Brennstoffzelle)Installation Mini-BHKW / Brennstoffzelle
    BAFA "KWK-Zuschlag" / Vergütung für eingespeisten StromHeizung / KWK (BHKW und Brennstoffzelle)Installation Mini-BHKW / BrennstoffzelleZuschlag für eingespeisten Strom
    BAFA "Bundesförderung für Energieberatung"Alle Gewerke im Rahmen energetischer SanierungEnergieberatung: 80 % des förderfähigen Beraterhonorars: EFH max. 1.300 € / MFH 1.700 €Zuschuss (an den Energieberater; Betrag wird verrechnet)
    KfW 151 "Energieeffizient Sanieren" (KfW Effizienzhaus)Dämmung Dach / Geschossdecken / Fassade / Keller / Türen / Fenster / Heizung (keine Ölheizung) / SolarthermieSanierung zum Effizienzhaus: 25 bis 40 % der förderfähigen Kreditsumme (120.000 €), max. 48.000 €Kredit inkl. Tilgungszuschuss
    KfW 152 "Energieeffizient Sanieren" (Einzelmaßnahme)Dämmung Dach / Geschossdecken / Fassade / Keller / Türen / FensterEinzelmaßnahme: 20 % der förderfähigen Kreditsumme (50.000 €), max. 10.000 €Kredit inkl. Tilgungszuschuss
    KfW 430 "Energieeffizient Sanieren" (Einzelmaßnahme)Dämmung Dach / Geschossdecken / Fassade / Keller / Türen / FensterEinzelmaßnahme: 20 % der förderfähigen Investitionskosten (50.000 €), maximal 10.000 €Zuschuss
    KfW 430 "Energieeffizient Sanieren" (KfW Effizienzhaus)Dämmung Dach / Geschossdecken / Fassade / Keller / Türen / Fenster / Heizung (nur bei Effizienzhaussanierung, keine Ölheizung) / SolarthermieSanierung zum Effizienzhaus: 25 bis 40 % der förderfähigen Investitionskosten (120.000 €), max. 48.000 €Zuschuss
    KfW 431 "Zuschuss Bauplanung"Alle Gewerke im Rahmen energetischer SanierungEnergieberatung: 50 % der förderfähigen Kosten, max. 4.000 €Zuschuss
    KfW 433 "Brennstoffzelle" (Einzelmaßnahme)HeizungInstallation Brennstoffzelle: 5.700 € + 450 € / 100 Watt Anlagenleistung, max. 28.200 €Zuschuss
    KfW 167 "Ergänzungskredit"HeizungHeizungen auf Basis erneuerbarer Energien: Kreditvolumen bis zu 50.000 € pro WohneinheitKredit
    KfW 270 "Erneuerbare Energien - Standard"Photovoltaik, Wasserkraft, Windkraft, BiogasErrichtung, Erweiterung und Erwerb von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien: Kreditvolumen bis zu 50.000.000 €Kredit
    Gesetz zur Umsetzung des Klimaschutzprogramms 2030 im Steuerrecht (über drei Jahre absetzbar)Heizung / Dämmung Dach / Geschossdecken / Fassade / Keller / Fenster + TürenEnergetische Sanierung (Einzelmaßnahmen oder Komplettsanierung)Steuerabschreibung
    Rückerstattung der Energiesteuer für GasHeizung / KWK (BHKW und Brennstoffzelle)Installation BHKW oder Brennstoffzelle: 0,55 ct / kWhSteuerrückzahlung
    Zusätzliche Vergütung für eingespeisten Strom (nach KWK-Index)Heizung / KWK (BHKW und Brennstoffzelle)Installation BHKW oder Brennstoffzelle: 3,659 ct / kWhBasisvergütung für eingespeisten Strom nach KWK-Index: 3,659 ct / kWh (Stand: Feb. 2020)
    EinspeisevergütungDer örtliche Netzbetreiber / BundesnetzagenturPhotovoltaikVergütung für eingespeisten Strom aus einer PV-Anlage: 9,72 ct / kWh (Stand: Feb. 2020)

    *Erneuerbare Energien


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