Bild: Renewa Newsletter Anmeldung
RENEWA Sanierungsberater im Büro

Kostenlose Fördermittelberatung für energetische Sanierung

Kontakt aufnehmen

BEG, KfW, BAFA und Co. - Bundesweite Förderung für Sanierungen 2026

Von Mike Kinder
RENEWA Sanierungsberater, Lion Horlacher, berät Kunden zu KfW Förderung im Büro
Mit RENEWA finden Sie garantiert eine passende Förderung

Wer plant, sein Haus energetisch zu sanieren und dazu Förderung zu beantragen, kommt schnell an den Punkt, wo es unübersichtlich wird. Vor allem, wenn es um Förderungen geht. 

Mit dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gibt es gleich zwei Förderinstitute, die bundesweit Förderungen in Form von Krediten und Zuschüssen bereitstellen.

Welche das sind, welche Alternativen es gibt und mit welchen Fördersummen Sie rechnen können, erfahren Sie im folgenden Artikel. 



Inhalte auf dieser Seite


    Bundesweit Förderung mit RENEWA erhalten

    Michael Suer, Geschäftsführer von RENEWA vor Deutschlandkarte
    Bei der Suche nach einer Förderung haben Sie viele Möglichkeiten

    Die Förderung auf Bundesebene wird im Wesentlichen durch zwei Förderinstitute abgewickelt: dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). 

    Zusammengefasst sind die Förderprogramme in der  „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“. Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, die Kosten einer Sanierung teilweise steuerlich abzusetzen.

    Die in der BEG festgelegten Fördergelder sind an einige Vorschriften gekoppelt. Eine davon ist z. B. die Einbindung eines Energie-Effizienz-Experten in die Sanierung.  

    Diese Pflicht besteht nicht überall. Es ist jedoch grundsätzlich immer sinnvoll, ihn hinzuzuziehen, da er in der Lage ist, eine Sanierung ganzheitlich zu planen. Zudem hilft ein Energieberater Ihnen, Handwerker der verschiedenen Gewerke zu finden, deren Arbeiten zu koordinieren und zu überwachen, die Qualität zu garantieren und Fördermittel zu beantragen. Der Energie-Effizienz-Experte muss in der Expertenliste der dena (Deutsche Energie Agentur) aufgeführt sein. 

    RENEWA bietet Ihnen diese Tätigkeiten als Rundum-sorglos-Service von der Gewerke übergreifenden Planung über die Durchführung der Maßnahmen und die Beantragung der Fördergelder bis zur Auszahlung derselben an. Zudem finden wir für Sie vertrauenswürdige Handwerker aus Ihrer Region, überwachen die Durchführung der Arbeiten und sorgen so für eine abschließende Qualitätskontrolle. Wie viel unsere Kunden bereits an Geld sparen konnten, zeigt unser Fördermittel-Counter.


    ,-

    Modell-Haus neben Taschenrechner, Vertrag und Stapel Münzen

    Diese Fördersumme wurde seit 2020 bereits an unsere Kunden ausgezahlt.

    Selbst profitieren

    Förder-Institutionen im Vergleich

    RENEWA Beraterin klärt Kunden im Hamburger Showroom über Förderung verschiedener Gewerke auf.
    KfW, BAFA oder andere Förderung gesucht?

    Die KfW und das BAFA gewähren entweder einmalige Zuschüsse oder Kredite, die teilweise auch mit Tilgungszuschüssen versehen sind. 

    Die Zuschuss-Förderung für die Sanierung von Bestandsbauten mit Einzelmaßnahmen (BEG EM) teilen sich seit 2024 das BAFA und die KfW. Seither ist die KfW zuständig für die Förderung der Installation einer Heizung, die zumindest teilweise erneuerbare Energien nutzt. Das BAFA ist weiterhin zuständig für Förderung der Heizungsoptimierung, Anlagentechnik (z. B. Lüftungsanlagen) und die Gebäudehülle. Außerdem beinhaltete das BEG eine erhöhte Förderung für Fachplanung und Baubegleitung (Energieberatung). Vor 2024 war alleinig das BAFA verantwortlich für die Zuschussförderung.

    Seit 2024 gibt es einen Ergänzungskredit (KfW 358/359) für Einzelmaßnahmen, den Sie zur bereits bewilligten Zuschussförderung beantragen können. Der Kredit ist vor allem dann, wenn das nötige Eigenkapital fehlt, sinnvoll. 

    Darüber hinaus fördert die KfW Komplett-Sanierungen (KfW 261) zum Effizienzhaus und klimafreundliche Neubauten (297) durch Kredite. 

    FörderinstitutGeförderte Gewerke
    KfW (Heizungstausch in Gebäudebestand, Neubau und Gesamtsanierungen)Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien
    Energetische Sanierung* der Gebäudehülle (Dämmungen, Fenster, Türen)
    Anlagentechnik* (z. B. zentrale Lüftungsanlage)
    Heizungsoptimierung*
    Energieberatung*
    Effizienzhaus-Sanierungen (Komplettsanierungen)
    Neubau Effizienzhaus
    BEG EM; BAFA (nur Einzelmaßnahmen im Gebäudebestand)Energetische Sanierung der Gebäudehülle (Dämmungen, Fenster, Türen)
    Anlagentechnik (z. B. zentrale Lüftungsanlage)
    Heizungsoptimierung
    Fachplanung und Baubegleitung (Energieberatung)
    KWK-Zuschlag für selbst erzeugten Strom (BHKW)
    FinanzamtAlle förderfähigen Gewerke / energetischen Sanierungsmaßnahmen von KfW / BAFA
    Örtlicher NetzbetreiberEinspeisevergütung für selbst erzeugten Strom (Photovoltaik)
    HauptzollamtBHKW / Brennstoffzelle

    * Seit Juli 2022 nur noch anteilig im Rahmen einer Komplettsanierung zum Effizienzgebäude oder Bau eines Effizienzhauses oder im Rahmen des Ergänzungskredits 358/359

    KfW - Kredite und Heizungstausch-Förderung

    Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hatte zahlreiche Programme zur Förderung energetischer Sanierungen in ihrem Portfolio. Unter anderem den Kredit KfW 262 inkl. Tilgungszuschuss, mit dem sie Einzelmaßnahmen (BEG EM) förderte. Allerdings wurde das Programm 262 zum Juli 2022 eingestellt. Einzelmaßnahmen werden – bis auf den Heizungstausch – inzwischen nur noch über das BAFA gefördert. 

    Mit dem Programm KfW 433 förderte die KfW die Installation einer Brennstoffzelle. Im Januar 2023 ist der Zuschuss für Brennstoffzellen durch das KfW-Programm 433 in die Hände des BAFA übergegangen. Noch zur Verfügung steht das Programm KfW 270 für Photovoltaik-Anlagen.

    Es wurden aber auch neue Kredite eingeführt: Planen Sie eine Gesamtsanierung zum Effizienzhaus, liegt der Kreditrahmen des Programms KfW 261 bei max. 150.000 Euro, der Fördersatz (inkl. Tilgungszuschuss) reicht bis zu 35 Prozent der Kreditsumme – also bis zu 52.500 Euro. Im Neubau bekommen Sie einen Kredit von bis zu 150.000 Euro inkl. Zinsvergünstigung (KfW 297). 

    Für die Förderung von Effizienzhäusern ist die Mitwirkung eines zertifizierten Energieberaters vorgeschrieben. In der BEG EM wird er nur für die Sanierung der Gebäudehülle, der Anlagentechnik und in der Energieberatung zwingend benötigt.

    Seit 2024 ist die KfW mit dem Programm 458 für die Heizungstausch-Förderung zuständig. Für den Einbau klimafreundlicher Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien – beispielsweise Wärmepumpen – erhalten Sie weiterhin eine Grundförderung von 30 Prozent der förderfähigen Investitionskosten. Seit dem Gebäudemodernisierungsgesetz liegen die maximal förderfähigen Kosten für die erste Wohneinheit bei 28.000 Euro, sodass die Grundförderung bis zu 8.400 Euro beträgt. Je nach Einkommen und erfüllten Fördervoraussetzungen kann sich der Zuschuss durch weitere Bonusbausteine auf bis zu 22.400 Euro erhöhen. Die Förderung kann grundsätzlich einmal je Wohneinheit für den Austausch der Heizungsanlage in Anspruch genommen werden.

    Zusätzlich zur Grundförderung können – abhängig von den individuellen Voraussetzungen – weitere Bonusbausteine in Anspruch genommen werden. Der Klimageschwindigkeitsbonus beträgt seit dem 21. Juli 2026 16 Prozent und wird gewährt, wenn eine alte fossile Heizung frühzeitig durch ein klimafreundliches Heizsystem ersetzt wird. Der Bonus wird bis 2028 schrittweise reduziert und entfällt anschließend vollständig.

    Der bisherige Effizienzbonus von 5 Prozent für besonders effiziente Wärmepumpen ist entfallen. Stattdessen ist bei neu geförderten Wärmepumpen der Einsatz eines natürlichen Kältemittels verpflichtend. Darüber hinaus richtet sich die Förderung künftig stärker nach dem Einkommen. Haushalte mit geringerem zu versteuernden Einkommen können über den gestaffelten Einkommensbonus deutlich höhere Zuschüsse erhalten. Ab 2027 ist zudem ein Europa-Bonus von 15 Prozent für Wärmepumpen aus europäischer Fertigung vorgesehen.

    Die einkommensabhängige Förderung wurde mit der Reform neu gestaffelt. Haushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von bis zu 30.000 Euro erhalten einen Bonus von 40 Prozent. Bei einem Einkommen zwischen 30.001 und 40.000 Euro beträgt der Bonus 30 Prozent, zwischen 40.001 und 50.000 Euro noch 10 Prozent. Familien profitieren zusätzlich von einem Kinderzuschlag: Je minderjährigem Kind werden 10.000 Euro vom für die Förderung maßgeblichen Haushaltseinkommen abgezogen, wodurch unter Umständen eine höhere Förderstufe erreicht werden kann.

    Der bisherige Emissionsminderungszuschlag für Biomasseheizungen ist mit der Förderreform entfallen. Einkommensbonus und Klimageschwindigkeitsbonus können weiterhin ausschließlich von selbstnutzenden Eigentümerinnen und Eigentümern in Anspruch genommen werden. Der maximale Fördersatz beträgt 80 Prozent für Haushalte mit einem zu versteuernden Einkommen bis 30.000 Euro (bzw. bis 40.000 Euro mit mindestens einem minderjährigen Kind) und 70 Prozent für alle übrigen förderberechtigten Haushalte.

    Die KfW stellt seit 2024 einen Ergänzungskredit, den KfW-Kredit 358/359, in Höhe von bis zu 120.000 Euro bereit. Diesen können Sie beantragen, wenn Ihnen bereits ein Zuschuss zugesagt wurde und Sie selbst nutzender Immobilieneigentümer sind. Haushalte mit einem zu versteuernden Einkommen von bis zu 90.000 Euro erhalten eine Zinsvergünstigung.

    Seit der BEG Novelle vom Juli 2022 werden mit Gas betriebene Heizungsanlagen nicht länger gefördert.

    Förderprogramm der KfW 2025 Gewerk Förderung
    KfW 458 (BEG EM Heizungstausch; Zuschuss)Heizungstausch (Wärmepumpe, Biomasseheizung, Solarthermie, Brennstoffzellenheizung, Investitionsmehrkosten einer wasserstofffähigen Heizung, Wärmenetz-Anschluss, Gebäudenetz-Anschluss)30 % Grundförderung; max. 28.000 € förderfähige Kosten je Wohneinheit; Zuschuss bis zu 22.400 € je nach Einkommensstufe und Bonusregelungen
    KfW 358/359 (BEG EM; Ergänzungskredit)Zusätzlich zum Zuschuss für bereits bewilligte Zuschussförderung für EinzelmaßnahmenKreditsumme von höchstens 120.000 € + Zinsvergünstigung bei zu versteuernden Haushaltseinkommen von unter 90.000 € / Jahr
    KfW 262 (BEG EM; Kredit mit Zuschuss) Dämmung Dach / Geschossdecken / Fassade / Keller / Türen / Fenster / Anlagentechnik (außer Heizung) / Heizung (außer Öl) / Solarthermie / Heizungsoptimierung Wurde im Zuge der BEG Novelle von 2022 eingestellt und steht nicht mehr zur Verfügung
    KfW 261 (BEG WG; Kredit mit Zuschuss) Dämmung Dach / Geschossdecken / Fassade / Keller / Türen / Fenster / Anlagentechnik (außer Heizung) / Heizung (keine Ölheizung) / Solarthermie / Heizungsoptimierung (nur Sanierung) / Photovoltaik Sanierung zum Effizienzhaus: 5 % bis 35 % der förderfähigen Kreditsumme von höchstens 150.000 €, max. 52.500 €
    Neubau Effizienzhaus: Wurde eingestellt und durch KfW 297 ersetzt
    KfW 297 (BEG WG; Kredit)Neubau oder Erstkauf eines klimafreundlichen Gebäudes Kreditsumme von höchstens 150.000 € + Zinsvergünstigung
    KfW 461 (BEG WG; Zuschuss)Dämmung Dach / Geschossdecken / Fassade / Keller / Türen / Fenster / Anlagentechnik (außer Heizung) / Heizung (keine Ölheizung) / Solarthermie / Heizungsoptimierung (nur Sanierung) / PhotovoltaikWurde im Zuge der BEG Novelle von 2022 eingestellt und steht nicht mehr zur Verfügung
    KfW 433 (Zuschuss) Heizung / Brennstoffzelle  Wurde im Zuge der BEG Novelle von 2023 eingestellt und steht nicht mehr zur Verfügung
    KfW 270 (Kredit) Photovoltaik Kreditvolumen bis zu 150.000.000 €

    BAFA - Förderung für Einzelmaßnahmen

    RENEWA Energieberatering informiert Kunden im Büro über Fördermöglichkeiten
    Auch im Bereich der erneuerbaren Energien sind Förderungen möglich

    Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ist neben der KfW das andere große Förderinstitut, das bundesweit Förderung anbietet. Durch die Einführung der BEG EM für Gebäudesanierungen mit Einzelmaßnahmen hat sich die Zuständigkeit des BAFA erweitert.

    Das BAFA ist – ausgenommen vom Heizungstausch – für die Förderung aller Einzelmaßnahmen mit Zuschüssen zuständig. Dabei handelt es sich u. a. um Anlagentechnik und energetische Sanierungen der Gebäudehülle. Außerdem werden Fachplanung und Baubegleitung gefördert (Energieberatung), sowie alle Umfeldmaßnahmen der oben genannten Gewerke wie etwa das Fräsen einer Fußbodenheizung.

    Zudem fördert das BAFA Fachplanung und Baubegleitung mit maximal 2.500 Euro (50 Prozent der förderfähigen Kosten). Für die Optimierung der Heizung zur Effizienzverbesserung, Anlagentechnik und energetischen Sanierungen der Gebäudehülle erhalten Sie immer mindestens 15 Prozent der förderfähigen Kosten von höchstens 30.000 Euro, maximal also 4.500 Euro

    iSFP-Bonus

    Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) bleibt auch nach der Reform der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ein wichtiges Instrument für die Planung energetischer Sanierungen. Er zeigt Schritt für Schritt auf, welche Maßnahmen an einem Gebäude sinnvoll sind und in welcher Reihenfolge sie umgesetzt werden sollten.

    Der iSFP-Bonus gilt weiterhin ausschließlich für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle, der Anlagentechnik (außer Heizung) und der Heizungsoptimierung. Für den Heizungstausch kann der Bonus weiterhin nicht in Anspruch genommen werden.

    Neu ist jedoch: Der 5-Prozent-iSFP-Bonus wird künftig erst ab einem förderfähigen Investitionsvolumen von 30.000 Euro gewährt und gilt nur für den darüber hinausgehenden Investitionsbetrag. In der Praxis kommt der Bonus deshalb häufig erst bei einer zweiten größeren Sanierungsmaßnahme zum Tragen.

    Unabhängig davon bleibt der iSFP ein wertvolles Planungsinstrument. Er hilft dabei, Sanierungsmaßnahmen sinnvoll aufeinander abzustimmen, Fördermöglichkeiten optimal auszuschöpfen und die Energieeffizienz eines Gebäudes langfristig zu verbessern. Darüber hinaus wird die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans weiterhin staatlich gefördert.

    Beispiel für die iSFP-Logik

    Wird zunächst eine Fassadendämmung umgesetzt und später eine Dachsanierung oder der Austausch der Fenster durchgeführt, kann der iSFP dabei helfen, die Maßnahmen optimal aufeinander abzustimmen und die verfügbaren Fördermittel bestmöglich zu nutzen. Gerade bei umfangreicheren Sanierungen sorgt der Sanierungsfahrplan für mehr Planungssicherheit und eine wirtschaftlich sinnvolle Reihenfolge der Investitionen.

    Förderung des BAFA 2026GewerkHeizungstyp / SanierungsmaßnahmeFörderung
    BEG EM; BAFA Zuschuss
    Heizungsoptimierung z. B. Austausch Umwälzpumpe, hydraulischer Abgleich15 % der förderfähigen Kosten von bis zu 30.000 €; max. 4.500 €
    Anlagentechnikz. B. zentrale Lüftungsanlage15 % der förderfähigen Kosten von bis zu 30.000 €; max. 4.500 €
    Energetische Sanierung der Gebäudehüllez. B. Dämmungen, Fenster, Türen15 % der förderfähigen Kosten von bis zu 30.000 €; max. 4.500 €
    Fachplanung und BaubegleitungEnergieberatung50 % der förderfähigen Kosten von bis zu 5.000 €; max. 2.500 €
    BEG EM; BAFA iSFP-Bonus (+ 5 %)
    HeizungsoptimierungDurchführung einer im iSFP* empfohlenen Maßnahme zur Optimierung der Heizung5 % zusätzlicher Bonus auf den Teil der förderfähigen Kosten, der 30.000 € übersteigt. Der Bonus greift damit in der Regel erst ab einer zweiten größeren Sanierungsmaßnahme
    AnlagentechnikInstallation einer im iSFP* empfohlenen Anlage (z. B. Lüftung)5 % zusätzlicher Bonus auf den Teil der förderfähigen Kosten, der 30.000 € übersteigt.
    Energetische Sanierung der GebäudehülleDurchführung einer im iSFP* empfohlenen energetischen Sanierungsmaßnahme an der Gebäudehülle5 % zusätzlicher Bonus auf den Teil der förderfähigen Kosten, der 30.000 € übersteigt.
    Mini-KWK ZuschussHeizungInstallation eines BHKW2020 ersatzlos eingestellt
    BAFA Bundesförderung für EnergieberatungAlle Gewerke im Rahmen energetischer SanierungenEnergieberatungZuschuss von 50 % des förderfähigen Honorars, max. 650 €

    * iSFP = individueller Sanierungsfahrplan

    Finanzamt: Sanierung steuerlich fördern

    Ein weiteres Instrument der Förderung ist die steuerliche Absetzbarkeit von Kosten für energetische Sanierungen. Voraussetzung hierfür ist, dass die Immobilie ein mindestens 10 Jahre altes Ein- oder Zweifamilienhaus oder Mehrfamilienhaus ist und vom Besitzer bewohnt wird. Der maximale Förderbetrag liegt bei 20 Prozent der bei 200.000 Euro gedeckelten förderfähigen Gesamtkosten, was maximal 40.000 Euro entspricht. Gefördert werden sämtliche Gewerke, die bei der KfW oder dem BAFA förderfähig sind.

    Dazu gehören die Dämmung der Gebäudehülle (Dach, Geschossdecken, Fassade, Keller, Fenster und Türen), die Modernisierung / Optimierung der Heizung, die Installation / Modernisierung einer Lüftungsanlage sowie die Installation digitaler Steuerungssysteme (Smart Home). Dabei bestehen die gleichen Fördervoraussetzungen wie bei KfW und BAFA. Um deren Einhaltung und die Qualität der Maßnahmen zu garantieren, empfiehlt es sich, neben einem Steuerberater schon In der Planungsphase auch einen Energie-Effizienz-Experten einzubinden. Die steuerliche Förderung ist nicht mit anderen Förderprogrammen kombinierbar.

    Eine weitere steuerliche Förderung besteht in der Rückerstattung der Energiesteuer für Gas zum Betrieb von KWK-Anlagen, also Brennstoffzellen und Blockheizkraftwerken. Hier kann man bis zu 0,55 Cent pro Kilowattstunde erhalten. Eine Förderung von KWK-Anlagen, die mit Öl betrieben werden, existiert dagegen nicht mehr. Die Rückerstattung kann man beim jeweiligen Hauptzollamt beantragen und ist mit Förderungen von BAFA und KfW kombinierbar.

    FörderungGewerkAntrag beimFörderbetrag
    Gesetz zur Umsetzung des Klimaschutzprogramms 2030 im Steuerrecht (über drei Jahre absetzbar)Heizung, Heizungsoptimierung, Dämmung Dach / Geschossdecken / Fassade / Keller / Fenster + Türen, Lüftung / Klima, digitale SteuerungssystemeFinanzamt20 % der förderfähigen Kosten von höchstens  200.000 €, max. 40.000 €
    Rückerstattung der Energiesteuer für GasBHKW und BrennstoffzelleHauptzollamt0,55 ct / kWh

    Einspeisevergütung für Photovoltaik

    Wer eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach oder im Garten hat, der kann für den selbst produzierten Stromüberschuss ebenfalls eine Förderung erhalten. Diese erfolgt in Form einer Einspeisevergütung, die für 20 Jahre nach der Installation festgeschrieben ist. Allerdings sinkt der Festbetrag von Monat zu Monat, sodass es sinnvoll ist, sich mit der Installation einer PV-Anlage zu beeilen. Derzeit liegt der Betrag bei 7,86 Cent pro Kilowattstunde eingespeisten Strom (Stand November 2025).


    Wir beraten Sie gerne kostenlos. Vereinbaren Sie jetzt Ihren persönlichen Beratungstermin.


    KWK-Zuschlag

    Eine Vergütung gibt es aber nicht nur für Strom, der mit PV-Anlagen produziert wurde, sondern auch für solchen, der aus der Kraft-Wärme-Kopplung stammt: Den KWK-Zuschlag. Allerdings ist die Vergütung nicht einheitlich. So gibt es einen niedrigeren Vergütungssatz für selbst genutzten KWK-Strom. Die Vergütung dafür beträgt immerhin 4 Cent pro Kilowattstunde und wird für 60.000 Betriebsstunden unter Volllast gewährt.

    Für eingespeisten Strom erhält man im Rahmen des KWK-Zuschlags 8 Cent pro Kilowattstunde. Zusätzlich bekommt man nach KWK-Index noch eine weitere Vergütung für den eingespeisten Strom in Höhe von derzeit 8,227 Cent pro Kilowattstunde.

    FörderungFörderinstitutionGewerkBetrag
    EinspeisevergütungDer örtliche Netzbetreiber / BundesnetzagenturPhotovoltaik7,86 ct / kWh (Stand: November 2025)
    KWK-Zuschlag / Vergütung für eingespeisten StromBAFA / der örtliche NetzbetreiberBHKW / Brennstoffzelle4 ct / kWh für selbst genutzten Strom aus eigener Produktion; 8 ct / kWh für eingespeisten Strom
    Zusätzliche Vergütung für eingespeisten Strom (nach KWK-Index)Der örtliche NetzbetreiberBHKW / Brennstoffzelle7,599 ct / kWh (Stand: Januar 2025)

    Vor- und Nachteile: Welche Förderung sollten Sie wählen?

    Junges Paar sitzt zuhause vor iPad und wird von RENEWA Fördermittel Experte beraten
    Mit RENEWA finden Sie die passende Förderung für Ihre Sanierung

    Welche Förderung Sie wählen sollten, hängt natürlich in erster Linie davon ab, welche Sanierungsmaßnahmen Sie planen. Hier ist es empfehlenswert, schon im Vorfeld einen dena-zertifizierten Energieberater (Energie-Effizienz-Experten) zurate zu ziehen.

    Er kennt sich berufsbedingt bestens mit der Materie aus und kann beurteilen, welche Sanierungen sinnvoll sind und wie man die höchsten Förderbeträge erhält. Unsere RENEWA-Energie-Effizienz-Experten beraten Sie gerne, falls Sie Hilfe benötigen.

    Grundsätzlich sollte aber, wenn keine Komplettsanierung geplant ist, immer die Sanierungskette eingehalten werden. D. h. es sollte erst gedämmt und dann die Heizung modernisiert werden. Für die Modernisierung der Heizung als Einzelmaßnahme kommt das BAFA als Förderinstitut infrage. Förderung für eine Effizienzhaus-Sanierung erhalten Sie dagegen nur von der KfW. Außerdem kann man sich im Rahmen einer Sanierung zum KfW-Effizienzhaus auch die Heizung mit fördern lassen, solange es keine Öl- oder Gasheizung ist.

    Allerdings kommt es auch auf den Einzelfall an, ob man z. B. allein mit einer KfW-Förderung zum Effizienzhaus oder aber mit einer Sanierung in Einzeletappen (zum Effizienzhaus) finanziell besser fährt. Hier kann der RENEWA-Energie-Effizienz-Experte als qualifizierter Energieberater Ihnen aufgrund seiner Erfahrung weiterhelfen. Alternativ kann man allerdings auch auf die steuerliche Förderung zurückgreifen. Wirklich empfehlenswert ist das vor allem dann, wenn Sie es verpasst haben, die Förderung beim BAFA oder der KfW rechtzeitig zu beantragen. Bei der steuerlichen Förderung sind bis zu 40.000 Euro erhältlich.

    Die steuerliche Förderung hat aber auch einen Nachteil: Durch die nachträgliche Beantragung fehlen die Baubegleitung sowie die abschließende Qualitätskontrolle durch einen Energie-Effizienz-Experten, sofern dieser nicht in Planung und Durchführung der Sanierung eingebunden wurde.  Das kann dazu führen, dass sich nach der Sanierung herausstellt, dass eine oder mehrere der durchgeführten Maßnahmen die technischen Mindestanforderungen nicht erfüllen und daher nicht förderfähig sind. Dann müssen Sie die Kosten der Sanierung vollständig selber tragen. Insbesondere bei Komplettsanierungen kann das sehr teuer werden. Außerdem brauchen Sie einen Steuerberater.

    Zuschuss oder Kredit?

    Seit der BEG Novelle 2024 muss man sich – was die Sanierung von Einzelmaßnahmen angeht – nicht mehr entscheiden. Denn mit dem Ergänzungskredit KfW 358/359 können Sie für alle Einzelmaßnahmen, die Sie von KfW oder BAFA bezuschusst bekommen, zusätzlich einen Kredit in Höhe von bis zu 120.000 Euro beantragen. 

    Alternativ zur Sanierung mit Einzelmaßnahmen gibt es den Kredit KfW 261 zur Gesamtsanierung zu einem Effizienzhaus. Für den Neubau steht Ihnen nur ein Kredit (KfW 297) zur Verfügung.

    Es gilt also zu entscheiden, ob Sie lieber nach und nach verschiedene Einzelmaßnahmen sanieren möchten oder das Projekt Sanierung lieber in einem Zug in einer Komplett-Sanierung anpacken wollen. 

    Förderungen kombinieren

    Seit 2024 ist es außerdem wieder möglich, BEG EM und BEG WG zu kombinieren. Das heißt, Sie können sowohl Förderungen für Einzelmaßnahmen und für Sanierungsvorhaben zum Effizienzhaus beanspruchen.

    Es gilt allerdings zu beachten, dass keine Maßnahme doppelt gefördert wird. Sollten Sie zur Kombinierbarkeit verschiedener Förderprogramme Fragen haben, nehmen Sie Kontakt zu unseren RENEWA-Energie-Effizienz-Experten auf. Wir helfen Ihnen gerne.

    Wir beraten Sie gerne kostenlos. Vereinbaren Sie jetzt Ihren persönlichen Beratungstermin.


    Alle Förderungen in Deutschland im Überblick

    Wer den Artikel bis hier aufmerksam gelesen hat, der wird festgestellt haben, dass es eine Vielzahl an Möglichkeiten gibt, eine energetische Sanierung finanziell fördern zu lassen. So gibt es ganz verschiedene Optionen beispielsweise für Anlagentechnik, eine neue Dämmung oder zur Förderung neuer Fenster. Damit Sie einen besseren Überblick bekommen, haben wir noch einmal sämtliche oben genannten Fördermöglichkeiten für die verschiedenen Gewerke in einer Tabelle für Sie zusammengefasst.

    FörderprogrammGewerkMaßnahmeArt der Förderung
    BEG EM; BAFAEinzelmaßnahme Heizungsoptimierung, Anlagentechnik, energetische Sanierung der Gebäudehülle
    Heizungsoptimierungz. B. Hydraulischer Abgleich
    Anlagentechnikz. B. Installation Lüftungsanlage
    Energetische Sanierung der GebäudehülleDämmungen, Fenster, Türen
    Fachplanung und BaubegleitungEnergieberatung
    BEG EM; BAFA iSFP*-BonusHeizungsoptimierung, Anlagentechnik, energetische Sanierung der GebäudehülleHeizungsoptimierung, Installation Lüftungsanlage, Installation von Dämmungen, Energiesparfenstern, Energiespartüren; Maßnahme muss vorher im iSFP* empfohlen worden seinZuschuss / Einzelmaßnahme
    BAFA „Mini-KWK-Zuschlag"KWK (BHKW / Brennstoffzelle)Einspeisung / Nutzung selbst erzeugten StromesVergütung eingespeisten / selbst genutzten Stromes pro kWh
    BAFA Bundesförderung für EnergieberatungAlle förderfähigen GewerkeEnergieberatungZuschuss
    BEG EM; KfW 458 (Heizungstausch)Heizung: Wärmepumpe, Biomasseheizung, Solarthermie, Brennstoffzellenheizung, Wasserstofffähige Heizung, Wärmenetz-Anschluss, Gebäudenetz-AnschlussHeizungstauschZuschuss
    BEG EM; KfW 358/359 (Ergänzungskredit)Einzelmaßnahme Heizungstausch, Heizungsoptimierung, Anlagentechnik, energetische Sanierung der GebäudehülleHeizungstausch, Heizungsoptimierung, Anlagentechnik, energetische Sanierung der GebäudehülleKredit + Zinsvergünstigung
    BEG WG; KfW 261 (KfW Effizienzhaus)Energetische Sanierung der Gebäudehülle, neue Heizung, Heizungsoptimierung, AnlagentechnikSanierung zum oder Bau eines EffizienzhausesKredit + Tilgungszuschuss / Effizienzhaus-Sanierung oder Neubau
    BEG WG; KfW 297 (Neubau Effizienzhaus)Gebäudehülle, neue Heizung, Anlagentechnik

    Neubau eines Effizienzhauses

    Kredit + Zinsvergünstigung
    KfW 270 „Erneuerbare Energien - Standard"Photovoltaik, Wasserkraft, Windkraft, BiogasErrichtung, Erweiterung und Erwerb von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien zur StromerzeugungKredit (ohne Zuschuss)
    Gesetz zur Umsetzung des Klimaschutzprogramms 2030 im Steuerrecht (über drei Jahre absetzbar)Heizung, Heizungsoptimierung, Anlagentechnik, energetische Sanierung der GebäudehülleInstallation neue Heizung, Heizungsoptimierung, Installation Lüftungsanlage, Installation von Dämmungen, Energiesparfenstern, EnergiespartürenSteuerabschreibung
    Rückerstattung der Energiesteuer für GasKWK (BHKW / Brennstoffzelle)Installation Mini BHKW / BrennstoffzelleSteuerrückzahlung
    Zusätzliche Vergütung für eingespeisten Strom (nach KWK-Index)KWK (BHKW / Brennstoffzelle)Installation Mini BHKW / BrennstoffzelleBasisvergütung für eingespeisten Strom nach KWK Index
    Örtlicher Netzbetreiber / BundesnetzagenturPhotovoltaikEinspeisung oder Eigenverbrauch selbst erzeugten StromesEinspeisevergütung pro kWh

    * iSFP = individueller Sanierungsfahrplan


    Zum Autor: Mike Kinder

    RENEWA Autor Mike Kinder

    Mike Kinder hat einen Master of Engineering im Bereich „Energieeffizientes und nachhaltiges Bauen” und ist seit 2017 im Bereich der Gebäudesanierung tätig. Er ist zertifizierter Energieeffizienz-Experte und in leitender Funktion bei RENEWA. 

    Mikes Anliegen: energieeffiziente Lösungen schaffen, die Umweltschutz, Wohnkomfort und gesellschaftliche Akzeptanz verbinden. Hier gelangen Sie zu Mikes LinkedIn Profil.



    Weitere Themen für Sie


    Bild: Renewa Newsletter Anmeldung

    Wir beraten Sie gerne kostenlos.Und das täglich von 8 - 16 Uhr

    Fragen zu Sanierungen

    sanierung@renewa.de > 0800 / 777 66 70

    Fragen zu Förderungen

    info@renewa.de > 0800 / 777 66 70

    Fragen für Handwerker

    partner@renewa.de > 0800 / 777 66 70

    Unsere Kunden sind zufrieden mit uns

    Zu den Bewertungen