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Die Aufgaben eines Energieberaters

Von Frank Weber
Bild: Energieberatung im Haus des Kunden
Professionelle Energieberatung bei Ihnen vor Ort

Ein Energieberater von RENEWA unterstützt Sie in zahlreichen Punkten, wenn Sie eine Immobilie gekauft haben oder Ihr Haus sanieren möchten. Das betrifft Bereiche wie Energieausweise, Sanierungskonzepte, Förderungen und Baubegleitung.

Doch was macht ein Energieberater genau? Wie kann man über einen Energieberater staatliche Förderung bekommen? Und wofür braucht man eigentlich einen Energieausweis? Lesen Sie jetzt mehr über den Aufgabenbereich der Profis für die energetische Sanierung.


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    Über den Beruf des Energieberaters

    Bild: Energieberater vor Ort
    Ein guter Energieberater nimmt sich Zeit für Sie

    Die Berufsbezeichnung Energieberater ist nicht geschützt. Das heißt, dass grundsätzlich jeder als Energieberater auftreten und eine Energieberatung anbieten darf - völlig unabhängig davon, wie viel Sachverstand er in dem Bereich hat. Leider macht genau diese Tatsache es schwierig, einen kompetenten von einem weniger kompetenten Energieberater zu unterscheiden.

    Wenn es um die Erstellung eines Energieausweises, die gezielte Beantragung von Förderung oder eine professionelle Baubegleitung geht, ist es aber wichtig, jemanden an seiner Seite zu haben, der weiß, was er tut. Bestimmte Aufgaben erfordern sogar zwingend die Unterstützung durch einen professionellen Energieberater, um die teils strengen Richtlinien für die Inanspruchnahme von Förderungen oder Krediten überhaupt erfüllen zu können.

    Gute Energieberater erkennen

    Wer für seine Sanierung einen nachweislich guten Energieberater finden möchte, sollte besonders darauf achten, dass er über gute Qualifikationen verfügt. Zertifizierte Energieberater haben ihre fachlichen Kenntnisse nachgewiesen - beispielsweise vor einer staatlich anerkannten Institution (Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer, Hochschulen). Sind sie in der Expertenliste der dena (Deutsche Energie Agentur) gelistet, handelt es sich um sogenannte Energie-Effizienz-Experten, also praktisch besonders qualifizierte Energieberater.

    So können Sie sicher sein, einen kompetenten Partner zu haben, der über eine gute Expertise in seinem Fachbereich verfügt. RENEWA hat mehrere zertifizierte Energieberater bzw. Energie-Effizienz-Experten im Team - das garantiert Ihnen einen reibungslosen Ablauf und Sie können sicher sein, dass Sie die bestmögliche Förderung für Ihre Sanierung bekommen.


    Tätigkeiten und Preise im Überblick

    Die qualifizierten und zertifizierten Energieberater von RENEWA (Energie-Effizienz-Experten) stehen Ihnen bei sämtlichen Planungen und Vorbereitungen Ihres Projekts zur Seite - gemeinsam optimieren wir Ihr Sanierungs-Projekt. Unsere wichtigsten Services sehen Sie in der nachfolgenden Tabelle. Bei den Kosten ist die mögliche Förderung bereits berücksichtigt.

    EnergieberatungErläuterungKostenFörderung
    FördermittelberatungErmittlung der bestmöglichen Förderungen und Kombinationenab 249 €BAFA: „Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude“, 80 % der Kosten, max. 1.300 € im EFH;
    Alternativ KfW: Energie-Effizienz-Experte wird beim Zuschuss 461 oder Kredit 261 mitgefördert, 50 % der Kosten, max. 5.000 €, beim Kredit 262 max. 2.500 €
    Energieausweis, verbrauchsorientiertErstellung eines Energieausweises anhand einer faktischen Analyse der Verbrauchsdatenab 60 €*Keine direkte Förderung verfügbar - ein Energieausweis kann jedoch im Rahmen der BEG-Förderung mitgefördert werden, wenn er nach der Sanierung für das fertiggestellte Gebäude ausgestellt wird
    Energieausweis, bedarfsorientiertErstellung eines Energieausweises anhand einer aufwendigen thermo-energetischen Berechnung, die eine Vielzahl an individuellen Parametern berücksichtigtab 300 €*
    BaubegleitungKoordination von Handwerkern aller Gewerke auf Ihrer Baustelle und Überwachung des Arbeitsfortschritts und der Arbeitsqualitätab 600 €BAFA: „Fachplanung und Baubegleitung“, 50 % der Kosten, max. 5.000 € im EFH;
    Alternativ KfW: Baubegleitung wird beim Zuschuss 461 oder Kredit 261 mitgefördert, 50 % der Kosten, max. 5.000 €, beim Kredit 262 max. 2.500 €
    Thermografie-AufnahmenUntersuchung des Hauses mit einer Wärmebildkamera, um Wärmeverteilung und mögliche Wärmeverluste (z. B. Wärmebrücken) sichtbar zu machenab 350 €BAFA: „Fachplanung und Baubegleitung“, 50 % der Kosten, max. 5.000 € im EFH;
    Alternativ KfW: Thermografieaufnahmen werden beim Zuschuss 461 oder Kredit 261 als Teil der Baubegleitung mitgefördert, 50 % der Kosten, max. 5.000 €, beim Kredit 262 max. 2.500 €
    EnergiekonzeptErstellung eines Konzepts mit Ist-Zustand und Schritt-für-Schritt-Empfehlung für die Sanierung (Individueller Sanierungsfahrplan, ISFP)ab 300 €BAFA: „Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude“, 80 % der Kosten, max. 1.300 € im EFH

    *) Energieausweis kostenfrei als Ergebnis eines Energieberatungs-Pakets möglich

    Die Tätigkeit des Energieberaters müssen Sie also nicht allein zahlen. Je nachdem, welche Aufgabe der Energieberater für Sie übernimmt, gibt es Förderung. Wird ein KfW-Förderprogramm in Anspruch genommen (also einer der KfW-Kredite 261 und 262 oder der KfW-Zuschuss 461), wird die zwingend notwendige Einbindung des Energie-Effizienz-Experten (dena-gelisteter Energieberater) direkt mitgefördert.

    Wenn Sie einen individuellen Sanierungsfahrplan erstellen lassen, wird diese Leistung des Energieberaters mit 80 Prozent der förderfähigen Kosten vom BAFA erstattet. So können Sie mit der BAFA „Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude“ zwischen 1.300 (Einfamilienhaus) und 1.700 Euro (Mehrfamilienhaus) für den ISFP erstattet bekommen. Eine Baubegleitung für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle oder der Heiztechnik kann ebenfalls vom BAFA gefördert werden - mit 50 Prozent der Kosten bzw. maximal 5.000 Euro im Einfamilienhaus oder Zweifamilienhaus (Förderprogramm BAFA „Fachplanung und Baubegleitung“).

    Aufgaben eines Energieberaters in der Übersicht

    Die allgemeinen Aufgaben eines Energieberaters haben wir noch einmal kompakt zusammengestellt:

    • Teilnahme an Baubesprechungen
    • Ansprechpartner zu Fragen rund um die energetische Sanierung
    • Festhalten von Informationen zu den Gewerken
      (Beinhaltet die Phase des Baubeginns; Hinweise und Empfehlungen zu Schnittstellen zwischen den Gewerken sowie zur Ausführung der Arbeiten)
    • Dokumentation während der Sanierungsphase
      (Fotodokumentation des Sanierungsfortschrittes inkl. Erklärung; Umsetzungsstand; Abgleich angebotener und durchgeführter Leistungen; Terminierung der nächsten Baubegehung)
    • Aufnahme von eventuellen Änderungen
      (Unvorhergesehene Arbeiten; Änderungswünsche der Bauherrschaft; Unterstützung bei Lösungsfindung; Dokumentation und Prüfung der Änderungen)
    • Bestätigung der Umsetzung
      (Zusammenfassung der Sanierungsmaßnahme je Gewerk; Einholung der Rechnungen und Unternehmererklärungen)

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    Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater

    Um den individuellen Sanierungsbedarf bei Ihnen beurteilen und die nächsten Schritte planen zu können, ist ein Vor-Ort-Termin nötig. Vage Ferndiagnosen helfen nicht weiter - deshalb wird Sie ein Energieberater in der Regel vor Ort besuchen.

    Einfache Beratung und konkrete Maßnahmen

    An erster Stelle steht ein für Sie kostenfreies Beratungsgespräch am Telefon, bei dem Sie kurz Ihr gewünschtes Projekt und einige Eckdaten nennen. Wenn klar ist, dass unsere Energieberater Sie sinnvoll unterstützen können, ist der nächste Schritt ein Besuch vor Ort.

    Ein wichtiger Baustein bei der energetischen Sanierung eines Gebäudes ist die Gebäudedämmung. Bei der Altbausanierung ist sie neben der Heizungsmodernisierung einer der größten Hebel mit dem höchsten Optimierungspotenzial. Oft ist es deshalb sinnvoll, den Ist-Zustand Ihres Hauses mit einer Thermografie-Untersuchung zu überprüfen.

    Bei einer solchen Thermografie-Prüfung werden per Wärmebildkamera Undichtigkeiten in der Gebäudehülle oder an den Fenstern (Wärmebrücken) sichtbar gemacht. Ein Thermografie-Test am Haus ist innerhalb kürzester Zeit erledigt und liefert direkt Aufschluss über die sinnvollsten Sanierungsmaßnahmen. Anhand der Aufnahmen erkennt der Energieberater genau, wo am meisten Wärme nach außen verlorengeht und kann dann eine konkrete Sanierungsempfehlung erarbeiten.

    Energieberatung in Hamburg, Stuttgart, Aachen und weiteren Städten

    RENEWA baut das Netz an Energieberatern stetig weiter aus. So können Sie eine Vor-Ort-Energieberatung in Hamburg genauso bekommen wie beispielsweise in München oder Stuttgart. Stand 2021 gibt es bereits zahlreiche RENEWA-Filialen in Deutschland - mit professionellen Energieberatern in Hamburg, Aachen/Köln, Ostwestfalen, Stuttgart, Bremen/Oldenburg und München. Dort und in den jeweiligen Regionen bieten wir Ihnen all unsere Dienstleistungen. Unsere Energieberater-Standorte im Überblick finden Sie hier.

    Umfassendes Projektmanagement für Ihre Sanierung

    Wenn Sie Ihr Haus sanieren möchten, aber noch nicht genau wissen, wo Sie anfangen sollen, hilft Ihnen ein Energieberater bei der Planung der wichtigsten und sinnvollsten Maßnahmen. In einem ersten Schritt prüft der Energieberater bei Ihnen vor Ort die aktuelle Situation und schaut gezielt, an welcher Stelle es Optimierungspotenzial gibt.

    Im zweiten Schritt ermittelt der Energieberater, welche konkrete Option (zum Beispiel eine neue Dämmung, eine Heizungsmodernisierung oder ein Fenster-Tausch) sich energetisch und finanziell am meisten lohnt und erstellt dann ein umfassendes Energiekonzept auf Basis energetischer Berechnungen. Darin sind Empfehlungen für weitere Maßnahmen und deren Reihenfolge enthalten - ein sogenannter Sanierungsfahrplan.


    Auf Energieberater verzichten?

    Test
    Ein Energieberater hilft Ihnen bei der Sanierung

    Eine Frage, die sich bei einer anstehenden Sanierung möglicherweise stellt, ist: „Kann ich auf einen Energieberater verzichten?“ Die Antwort: Man kann zwar auf einen Energieberater verzichten, sollte es aber nicht. Zwar muss ein Energieberater bezahlt werden, allerdings bringt er Ihnen auch einen sehr hohen fachlichen und finanziellen Nutzen und kann unterm Strich sogar die Gesamtinvestition weiter senken als Sie es selbst könnten.

    Um beispielsweise Förderungen oder Kredite von BAFA und KfW beantragen zu können, braucht es zwingend einen von der Behörde anerkannten Energie-Effizienz-Experten, der in der Expertenliste der dena (Deutsche Energie Agentur) aufgeführt sein muss. Bei ihm handelt es sich um einen besonders qualifizierten Energieberater. Er muss bestimmte Dokumente ausstellen, die für die Beantragung der Förderung nötig sind. Der Hintergrund: Der Behörde gegenüber muss selbstverständlich nachgewiesen werden, dass die Sanierungsmaßnahme auch wirklich energetisch sinnvoll ist und damit in irgendeiner Form zur Energiewende beiträgt.

    Für die BAFA-Förderung genügt eine Bestätigung vorab, bei den KfW-Förderkrediten muss der Energie-Effizienz-Experte im Anschluss die erfolgreiche Durchführung bestätigen, damit die Förderung in Form des Tilgungszuschusses ausbezahlt werden kann.


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    Schlechte Erfahrungen mit Energieberatern

    Unqualifizierte Energieberater haben Bauherren in der Vergangenheit bares Geld gekostet, indem sie ungeeignete Sanierungen empfohlen oder völlig überzogene Rechnungen gestellt haben. Wenn Sie schlechte Erfahrungen mit Energieberatern gemacht haben, verteufeln Sie nicht die ganze Branche. Wir überzeugen Sie davon, dass wir es besser können!

    Zertifizierte Energieberater von RENEWA (Energie-Effizienz-Experten) nehmen Ihnen nicht nur sämtliche Aufgaben im Zusammenhang mit der Planung ab, sondern erledigen auch die Erstellung benötigter Dokumente - etwa um Förderungen oder Kredite zu den besten Konditionen bekommen zu können. Im Rahmen einer Baubegleitung werden Handwerksbetriebe koordiniert und deren Arbeiten regelmäßig überwacht. Wir planen Ihre Sanierung und führen sie fachgerecht aus.

    Verlassen Sie sich auf unsere Expertise und lassen Sie uns gemeinsam das Beste aus Ihrem Projekt herausholen. Nehmen Sie dazu gern direkt Kontakt mit uns auf.


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