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Förderung für Dach-Sanierungen

Von Jens Piasecki
Bild: Förderung für Zwischensparrendämmung
Mit RENEWA zur Förderung der Dachdämmung

Weil Dachdämmungen dazu beitragen, die Wärmeverluste in diesem Gebäudeteil um bis zu 75 Prozent zu reduzieren und so CO2-Emissionen zu senken, gibt es hierfür von der KfW Förderung bis zu 48.000 Euro. Aber auch auf regionaler Ebene werden Dachdämmungen gefördert.

Das Besondere: Sanierungsmaßnahmen am Dach, die in Zusammenhang mit der Dämmung stehen, können anteilig mitgefördert werden. Welche Voraussetzungen dafür zu erfüllen sind und um welche Sanierungsmaßnahmen es sich handelt, können Sie im folgenden Artikel erfahren.


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    Dachsanierung inkl. Förderung von RENEWA

    Bild: Dachsanierung mit RENEWA
    Förderfähig, wenn auch das Dach gedämmt wird

    Wer sein Dach sanieren will oder muss, der steht vor einer Reihe schwieriger Fragen: Welche gesetzlichen Vorschriften gibt es? Welche Teile müssen zwingend saniert werden? Und wie viel kostet eine Dachdämmung?

    Woran erkenne ich einen zuverlässigen Handwerksbetrieb und wo finde ich den? Muss ich dämmen und, wenn ja, welche Bauteile? Gibt es evtl. Fördergelder? Und, wenn ja, welche Vorschriften sind zu beachten, um diese zu erhalten? Viele Fragen, die für Laien schwer zu beantworten sind.

    Wenn Sie Ihr Dach mit dem RENEWA Service sanieren lassen, profitieren Sie davon auf jeden Fall. Unsere Berater erkennen dank jahrelanger Sanierungs-Erfahrung, wo Handlungsbedarf besteht, bzw. sie wissen genau, welche Vorschriften zu beachten sind und welche Maßnahme-Kombinationen gefördert werden. Zudem sind sie dank ihrer Zertifizierung auch berechtigt, Förderung zu beantragen.

    Außerdem vermitteln sie passende Fachbetriebe, koordinieren deren Arbeit - ggf. auch Gewerke übergreifend - und prüfen abschließend die Qualität der geleisteten Arbeit. Bei RENEWA bekommen Sie also die Ermittlung des Status quo, die Auswahl notwendiger Sanierungsmaßnahmen, die Beantragung möglicher Förderung, die Vermittlung von Fachbetrieben sowie die Koordination und die Qualitätsprüfung der Arbeiten aus einer Hand. So gelingt Ihre Sanierung und Sie sparen dank der Förderung auch noch Geld.


    Förderung für Dachsanierung mit RENEWA

    • Für Sanierungsmaßnahmen am Dach gibt es KfW-Förderung, wenn gleichzeitig eine förderfähige Dachdämmung installiert wird. Wann eine Dachdämmung förderfähig ist, können Sie von unseren zertifizierten RENEWA Beratern erfahren.
    • In einigen Fällen besteht eine gesetzliche Dämmpflicht. Verstöße können mit bis zu 50.000 Euro Strafe geahndet werden. RENEWA weiß, ob für Ihr Eigenheim eine Dämmpflicht besteht.
    • RENEWA berechnet im Vorfeld, welche Dachdämmung die beste für Sie ist. Außerdem wissen unsere Berater, ob und von wem Sie möglicherweise eine Förderung erhalten können.
    • Wenn Sie den RENEWA Service für Ihre Dachsanierung nutzen, erhalten Sie Energieberatung, Förderung, die Vermittlung von Fachbetrieben sowie die Gewerke übergreifende Koordination und die abschließende Qualitätskontrolle Ihrer Arbeiten aus einer Hand. So profitieren Sie vom RENEWA Service und Ihre Sanierung wird ein Erfolg.

    KfW, BAFA oder doch etwas anderes?

    Eine Förderung für die Sanierung des Daches bekommt man auf Bundesebene nur von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Die zweite große Förderinstitution, das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), fördert ausschließlich Heizungen, die teilweise oder ausschließlich mithilfe erneuerbarer Energien betrieben werden.

    Allerdings gibt es noch zahlreiche Förderungen auf regionaler Ebene. Auch hier können Sie von der jahrelangen Erfahrung unserer Berater profitieren, denn sie wissen genau, welche Förderungen es gibt, welche sich kombinieren lassen und wann, wo und wie sie die Fördergelder beantragen müssen. So sorgen sie dafür, dass Ihre Förderung möglichst hoch ausfällt.


    Bild: Geld sparen mit Beratung von RENEWA

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    Maßnahmen, Kosten und Zuschüsse

    Bild: Einbau Dachfenster und Dachgaube
    Dachfenster machen das Dachgeschoss wohnlicher

    Die Liste der möglichen Maßnahmen ist ziemlich lang: Von leichten Ausbesserungsarbeiten an der Dachrinne über den Einbau einer Dachgaube bis hin zum kompletten Neuaufbau inklusive neuem Dachstuhl, Dämmung und Neueindeckung ist alles möglich.

    Außerdem haben die Materialwahl und die Größe der Dachfläche erheblichen Einfluss auf die Kosten. Dementsprechend variieren auch die Preise und lassen sich nicht pauschal beziffern.

    Dazu kommt, dass Förderung für Dachsanierungen nur dann gewährt wird, wenn gleichzeitig mit der Maßnahme eine Dachdämmung installiert wird und die Sanierungsmaßnahme in direktem Zusammenhang mit dieser steht. Wird das Dach z. B. ohne neue Dämmung neu eingedeckt, erhält man KEINE Förderung. Anhand von Durchschnittspreisen wollen wir Ihnen in der folgenden Tabelle einen groben Überblick über mögliche Kosten und Förderungen vermitteln.

    Sanierungs-MaßnahmeKosten mit EinbauProgrammFörderung (Einzelmaßnahme)Kosten abzüglich Förderung
    Aufsparrendämmung (mit Neueindeckung)150 - 250 € / m²KfW 43020 % der Investitionskosten120 - 200 € / m²
    Zwischensparrendämmung40 - 80 €/ m²KfW 43020 % der Investitionskosten32 - 64 € / m²
    Untersparrendämmung30 - 60 € / m²Keine Förderungn/a30 - 60 € / m²
    Dämmung der Geschossdecke15 - 40 € / m²KfW 43020 % der Investitionskosten24 - 32 € / m²
    Einblasdämmung Dachschräge40 - 65 € / m²KfW 43020 % der Investitionskosten32 - 52 € / m²
    Flachdachdämmung45 - 80 €/ m²KfW 43020 % der Investitionskosten36 - 64 € / m²
    Dachausbau (mit Dämmung)300 - 500 € / m²KfW 43020 % der Investitionskosten240 - 400 € / m²
    Umfassende Dachsanierung (mit Dämmung)200 - 300 € / m²KfW 43020 % der Investitionskosten160 - 240 € / m²
    Dachstuhl abreißenca. 5.000 €Keine Förderungn/aca. 5.000 €
    Dachstuhl erneuern (ohne Dämmung)6.000 - 9.000 €Keine Förderungn/a6.000 - 9.000 €
    Flachdachbegrünung (mit Dämmung)25 - 100 € / m²KfW 43020 % der Investitionskosten20 - 80 € / m²
    Flachdachabdichtung (ohne Dämmung)25 - 40 € / m²Keine Förderungn/a25 - 40 € / m²
    Dacheindeckung (ohne Dämmung)80 - 150 € / m²Keine Förderungn/a80 - 150 € / m²
    Dachgaube (mit Dämmung)7.000 - 11.000 € / Stck.KfW 43020 % der Investitionskosten5.600 - 8.800 € / Stck.
    Dachfenster (wenn förderfähig)ab 1.200 € / Stck.KfW 43020 % der Investitionskosten960 € / Stck.
    Dachentwässerung (ohne Dämmung)20 - 30 € / MeterKeine Förderungn/a20 - 30 € / Meter
    Schornsteinsanierung (ohne Dämmung)500 - 1.000 €KfW 43020 % der Investitionskosten500 - 1.000 €
    Solarthermie-Anlage (Heizungs-Unterstützung)ab 8.000 €BAFA30 % der Investitionskostenab 5.600 €
    Photovoltaik-Anlageab 7.000 €Netzbetreiber8,9 Cent / kWhca. 200 € / m²

    Quelle: Energieheld; Dachschrägen insgesamt 100 m², Geschossdecke 60 m²

    Beispiel: KfW-Zuschuss 430

    Um Ihnen die Möglichkeiten der Förderung für eine Dachsanierung zu verdeutlichen, hier ein Beispiel zur Veranschaulichung: Der Besitzer eines Einfamilienhauses plant, die sanierungsbedürftige Dacheindeckung zu erneuern. Bei dieser Gelegenheit entschließt er sich dazu, neben der Neueindeckung auch eine Aufsparrendämmung zu installieren. Das Dach hat eine Größe von 100 Quadratmetern.

    Insgesamt ergeben sich so Kosten für die Neueindeckung und die Aufsparrendämmung von rund 25.000 Euro. Da es sich um eine Einzelmaßnahme handelt, erhält der Bauherr im Rahmen des Programms 430 der KfW 20 Prozent dieser Kosten als Förderung, also insgesamt 5.000 Euro. Somit belaufen sich die Kosten nach Abzug der Förderung auf 20.000 Euro.

    Beispiel: Dachsanierung mit KfW-Kredit

    Im folgenden Beispiel muss der Erbe eines alten und unzureichend gedämmten Einfamilienhauses mindestens die Geschossdecke dämmen. Da der Dachstuhl und das Dach jedoch völlig marode sind, entschließt sich der Erbe, das Dach komplett zu sanieren. Dazu werden die Dachziegel und der Dachstuhl entfernt und entsorgt. Die Kosten hierfür liegen bei ca. 5.000 Euro. Danach wird ein neuer Dachstuhl aufgebaut, was weitere 8.000 Euro kostet.

    Es folgt die Installation der Aufsparrendämmung inklusive Neueindeckung. Dieser Arbeitsschritt schlägt mit 27.000 Euro zu Buche. Zeitgleich werden 4 Dachfenster verbaut, die zusammen 4.800 Euro kosten. Zum Schluss wird noch eine Zwischensparrendämmung für 4.000 Euro eingeblasen. Das Verkleiden der Dämmung mit Rigips, das Tapezieren und das Streichen übernimmt der Erbe in Eigenarbeit, um Kosten zu sparen. Insgesamt entsteht eine Rechnung von 48.800 Euro.

    Da der Erbe schon während der Planung feststellt, dass er nicht genügend Eigenkapital zur Verfügung hat, entscheidet er sich nach eingehender Beratung für den Kredit 152 der KfW. Im Rahmen dessen erhält er ein Darlehen von 48.800 Euro zur Deckung der Kosten. Zusätzlich erhält er noch einen Tilgungszuschuss in Höhe von 20 Prozent der Investitionskosten, also 9.760 Euro. Dieser wird mit seiner Kreditschuld verrechnet, sodass der Erbe schließlich 39.040 Euro für die Dachsanierung bezahlt.


    Beantragung und Tipps

    Um eine Förderung der KfW zu erhalten, sind neben den technischen Mindestanforderungen auch einige formale Voraussetzungen zu erfüllen. Hier ist vor allem die korrekte Beantragung von Bedeutung. Der Antrag ist grundsätzlich immer vor Beginn der Bauarbeiten zusammen mit einem Energieberater zu stellen. Als Baubeginn gilt der Start der Bauarbeiten vor Ort.

    Die Einbindung des Energieberaters in Planung und Beantragung ist obligatorisch. Oder mit anderen Worten: Ohne Energieberater erhalten Sie keine Förderung von der KfW. Die Beantragung selbst erfolgt online über das entsprechende Portal der KfW. Es ist enorm wichtig, hier alle formalen Aspekte zu beachten und korrekte Angaben zu machen.

    Kosten für den Energieberater

    Die Kosten für den Energieberater variieren, je nachdem, welche Leistungen er erbringt, und können hier nicht pauschal benannt werden. Mit Sicherheit sagen lässt sich jedoch, dass ein Antrag auf Förderung von der KfW bei RENEWA 300 Euro kostet. Es gibt aber die Möglichkeit, sich die Kosten mit dem Programm KfW 431 zu 50 Prozent fördern zu lassen.

    Die Förderung ist bei 4.000 gedeckelt. In der Regel erhält man durch den Energieberater allerdings insgesamt deutlich mehr Förderung, als man für den Energieberater bezahlt. Um die Förderung des Programmes KfW 431 zu erhalten, müssen Sie eines der Programme KfW 430, KfW 151/152 oder KfW 153 nutzen.

    Keine nachträgliche Förderung

    Eine nachträgliche Förderung ist bei der KfW nicht möglich. Wenn Sie es versäumt haben, den Antrag für eine Sanierungsmaßnahme vor Baubeginn zu stellen, ist der Förderanspruch unwiederbringlich erloschen. Das gilt auch dann, wenn Sie ansonsten alle Voraussetzungen erfüllen. Wenn Sie den RENEWA Service nutzen, kann Ihnen das nicht passieren: Wir übernehmen die Beantragung frist- und formgerecht und sorgen auch sonst dafür, dass die Sanierung möglichst problemlos abläuft.


    Bild: Geld sparen mit Beratung von RENEWA

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    Regionale Förderungen nutzen

    Bild: Regionale Förderung
    Regionale Förderung lohnt sich

    Neben der Förderung der KfW gibt es in Deutschland meist auch auf regionaler Ebene Förderungen für die Sanierung der Gebäudehülle. Das schließt auch Dachsanierungen mit ein.

    Meist muss man jedoch wie bei der KfW den energetischen Status quo verbessern. Das heißt in der Regel, dass man eine Dämmung installieren muss und nur Arbeiten mitgefördert werden, die damit in direktem Zusammenhang stehen.

    Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob, wofür und wie viel Förderung es in Ihrer Nähe gibt, wenden Sie sich an unsere Berater. Wir sind darauf spezialisiert, Möglichkeiten der Förderung auch auf regionaler Ebene zu finden und mit der KfW-Förderung zu kombinieren, wenn das möglich ist.

    Eine pauschale Aussage über die Höhe solcher Fördermittel lässt sich natürlich nicht treffen, da diese von Region zu Region variieren. In der nachfolgenden Tabelle finden Sie allerdings einige Beispiele, die solche Förderkombinationen und ihre Vorteile verdeutlichen sollen. Die Tabelle spiegelt jedoch nicht alle existierenden regionalen Fördermittel wider.

    StadtMaßnahmeKostenKfW-Förderung (KfW 430)Regionale FörderungFörderung gesamt in Euro
    HamburgZwischensparrendämmung*4.000 - 8.000   €20 % der Gesamtkosten, 800 - 1.600 €IFB, 33 € / m², 3.300 €4.100 - 4.900 €
    Bremen20 % der Gesamtkosten, 800 - 1.600 €Bremo, 6 € / m², 600 €1.400 - 2.200 €
    Hannover20 % der Gesamtkosten, 800 - 1.600 €Landeshauptstadt Hannover, 2.000 € (pauschal)2.800 - 4.400 €
    München20 % der Gesamtkosten, 800 - 1.600 €FES, 10 - 15 € / m²**, 1.400 - 2.100 €2.200 - 3.700 €

    *Bemessungsgrundlage: Dachschrägen (100 m²), **Bemessungsgrundlage: Wohnfläche (140 m²)


    Dachsanierung günstiger ohne Förderung?

    Bild: Sanierung des Dachstuhls mit Förderung der KfW
    Kann mitgefördert werden: Die Sanierung des Dachstuhls

    In den Medien wird immer wieder behauptet, dass Dach-Sanierungen ohne Förderung günstiger wären, da für eine Förderung höhere Dämmstandards erreicht werden müssen. Dadurch würde die Dachsanierung selbst mit Fördergeldern teurer.

    Das trifft jedoch nicht pauschal zu: Um hierzu eine Aussage machen zu können, muss man die Kosten langfristig betrachten. Da Förderung für eine Dachsanierung nur in Zusammenhang mit der Installation einer Dämmung gewährt wird, kommt es letztendlich darauf an, ob und wann sich die Dämmung amortisiert.

    Eine Amortisation ist nämlich nur möglich, wenn die Dämmung dem neuesten Standard entspricht. Durch die höheren Dämmstandards profitiert man nicht nur von den Fördergeldern, sondern auch dauerhaft von sinkenden Heizkosten, sodass sich die Dämmung auf die Lebensdauer von 40 bis 60 Jahren betrachtet mit Förderung üblicherweise amortisiert. Eine Amortisation der Dachsanierung ohne Dämmung ist dagegen nicht möglich.

    Allerdings gibt es große Unterschiede hinsichtlich der Amortisationsdauer, je nachdem, welche Dämmung verbaut wurde. Besonders eine Aufsparrendämmung amortisiert sich infolge der hohen Investitionskosten eigentlich nur dann, wenn das Dach ohnehin neu eingedeckt werden muss. Dann wird die Eindeckung (die man ohnehin braucht und sonst voll bezahlen müsste) nämlich gleich mitgefördert. Wurde es erst vor wenigen Jahren zuletzt gedeckt, ist eine Amortisation dagegen unwahrscheinlich. In einem solchen Fall sollte man eher auf eine Zwischensparrendämmung zurückgreifen.

    Diese ist besonders als Einblasdämmung sehr effizient. Bleibt der Dachboden unbewohnt, kann man auch einfach nur die Geschossdecke dämmen. Auch hier ist die Einblasdämmung besonders preiswert. Solche Dämmungen amortisieren sich meist schon nach wenigen Jahren. Grundsätzlich kommt es jedoch immer auf den Einzelfall an, ob sich eine Dämmung amortisiert. Wenn Sie hierzu Fragen haben, wenden Sie sich einfach an unsere Berater. Sie helfen Ihnen gerne.

    Dämmpflicht nach EnEV 2014

    Laut EnEV 2014 müssen Gebäude, die vor 1985 gebaut wurden und/oder keinerlei Dachdämmung haben, bei einer Neueindeckung auch eine neue Dachdämmung erhalten. Unabhängig von dieser Regelung muss außerdem mindestens die oberste Geschossdecke von Gebäuden gedämmt werden, die nach dem 01.02.2002 erworben wurden.

    Alternativ kann der Eigentümer auch das Dach EnEV-konform dämmen lassen. Häuser, die bereits vorher erworben und vom Besitzer zumindest teilweise (Ein- und Zweifamilienhaus) auch bewohnt wurden, sind dagegen ebenso von dieser Regelung ausgenommen wie Gebäude, die schon über eine Dachdämmung oder Geschossdeckendämmung verfügen.

    Wie dick dämmen für EnEV und KfW?

    Besteht aufgrund der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014 eine Dämmpflicht, so ist der darin angegebene maximal zugelassene U-Wert von 0,24 W/(m²K) einzuhalten. Das bedeutet für synthetische Dämmstoffe in der Regel eine Dämmstoffdicke zwischen 10 (Polyurethan / PUR) und 15 Zentimetern (Extrudiertes Polystyrol / XPS), für organische eine zwischen 16 (Zellulose) und 18 Zentimetern (Holzfaser) und für mineralische Dämmstoffe eine Dicke zwischen 14 (Steinwolle) und 24 Zentimetern (Kalziumsilikat). Abweichungen sind jedoch möglich.

    Um eine Förderung der KfW zu erhalten, sind noch weitaus strengere Vorgaben einzuhalten. Dementsprechend liegt der Grenzwert für Dachdämmungen hier bei 0,14 W/(m²K). Um diesen einzuhalten, müssten die gleichen synthetischen Dämmstoffe eine Dicke von 19 (PUR) bis 31 (XPS) Zentimetern aufweisen, organische Dämmstoffe eine von 31 (Zellulose) bis 39 Zentimetern (Holzfaser) und mineralische Dämmstoffe eine von 24 (Steinwolle) bis 44 Zentimetern (Kalziumsilikat).


    Bild: Geld sparen mit Beratung von RENEWA

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    Realistische Heizkosten-Einsparungen

    Fakt ist: Über ein ungedämmtes Dach entweichen im Schnitt 20 bis 25 Prozent der Wärme eines Hauses. Eine Dachdämmung sorgt also definitiv dafür, dass Sie in erheblichem Maße Heizkosten sparen. Da Dämmungen in der Regel sehr langlebig sind, können Sie davon ausgehen, dass sich die Kosten der Dämmung über deren gesamte Lebensdauer nicht nur amortisieren, sondern dass Sie viele Jahre lang Geld sparen.

    Wie viel das genau ist, hängt letztlich auch von der Art der Dämmung bzw. dem Dämmstoff ab. Als weiterer Faktor nimmt die Entwicklung des Energiepreises des jeweiligen Brennstoffes Einfluss auf die Heizkosten(-ersparnisse). Und natürlich spielt der technische Standard der Heizung auch eine wesentliche Rolle. Im Internet prognostizierte Einsparungen von 15 Prozent jährlich sind dabei durchaus realistisch.


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