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Dämmung: der wirksamste Hebel für ein energieeffizientes Zuhause

Handwerker bei der Dachdämmung
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Eine gute Dämmung ist die Grundlage jeder erfolgreichen energetischen Sanierung. Wo Wärme ungehindert nach außen entweicht, helfen weder eine neue Heizung noch moderne Fenster wirklich weiter – die Energie verpufft schlicht durch Dach, Fassade und Keller. Eine fachgerechte Wärmedämmung senkt den Heizwärmebedarf oft um 20 bis 30 Prozent, macht das Wohnen spürbar behaglicher und steigert den Wert Ihrer Immobilie.

Auf dieser Seite erhalten Sie den kompletten Überblick: welche Bereiche eines Hauses sich dämmen lassen, welche Dämmstoffe es gibt, was die Maßnahmen kosten, welche Förderungen Sie nutzen können und welche gesetzlichen Pflichten gelten. Für einzelne Gewerke verlinken wir Sie zu unseren ausführlichen Ratgebern – und mit unserer Energieberatung finden wir gemeinsam die Dämmung, die zu Ihrem Gebäude und Ihrem Budget passt.



Inhalte auf dieser Seite


    Dämmung: Allgemeines & Wissenswertes

    Dämmung bezeichnet die Maßnahme, bei der Materialien verwendet werden, um den Wärmefluss zwischen Innen- und Außenbereichen eines Gebäudes zu kontrollieren. Dabei wird vor allem darauf geachtet, den Wärmeverlust im Winter zu reduzieren und den Wärmeeintrag im Sommer zu minimieren. 

    Der Hauptzweck der Dämmung besteht darin, den Energieverbrauch eines Gebäudes zu senken, wodurch Heiz- und Kühlkosten reduziert werden. Eine gute Dämmung trägt zudem zur Verbesserung des Wohnkomforts bei, indem sie Temperaturschwankungen ausgleicht und ein angenehmes Raumklima schafft. Darüber hinaus reduziert sie die CO₂-Emissionen, unterstützt den Klimaschutz und steigert den Wert der Immobilie.


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    Arten von Dämmung

    Im Folgenden stellen wir einige der gängigsten Arten von Dämmung zusammen und erläutern diese kurz.

    Fassadendämmung 

    Die Fassadendämmung ist der Überbegriff für alle Dämmmaßnahmen an der Fassade. Hier sind die verschiedenen Maßnahmen.

    WDVS 
    Ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) ist ideal für Außenwände, die sowieso verputzt oder verkleidet werden. Es sorgt für umfassenden Wärmeschutz. WDVS sind für einschalige Außenwände geeignet, aber nicht für denkmalgeschützte oder ornamentierte Fassaden. Hier sind Einblasdämmung oder Innendämmung bessere Alternativen.

    Vorhangfassade
    Eine hinterlüftete Vorhangfassade unterscheidet sich von herkömmlicher Dämmung durch die Verkleidung der Dämmstoffe. Statt Putz wird ein Gerüst installiert, auf dem verschiedene Materialien verwendet werden können. Die Luftzirkulation hinter der Verkleidung verhindert Schimmelbildung.

    Kerndämmung/Einblasdämmung
    Bei der Kerndämmung wird der Zwischenraum zweischaliger Wände mit Dämmmaterial gefüllt. Diese Methode ist besonders effektiv bei Altbauten mit Hohlräumen in den Wänden. Je breiter der Hohlraum, desto effizienter die Dämmung. In Norddeutschland sind zweischalige Mauerwerke üblich, um hohe Luftfeuchtigkeit zu bewältigen, während im Süden überwiegend einschalige Mauerwerke vorkommen. 

    Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Arbeiten sind in der Regel an einem Tag erledigt, es fällt kaum Schmutz an, und die Kosten liegen deutlich unter denen einer klassischen Fassadendämmung. Voraussetzung ist ein geeigneter Hohlraum, dessen Eignung vorab geprüft wird.

    Innendämmung
    Nicht immer lässt sich ein Gebäude von außen dämmen – etwa bei denkmalgeschützten Fassaden, Klinker- oder Sichtmauerwerk oder wenn der Grenzabstand zum Nachbarn keinen zusätzlichen Aufbau erlaubt. In diesen Fällen ist die Innendämmung die richtige Wahl. Dabei wird die Dämmschicht auf der Rauminnenseite der Außenwände angebracht. Die Innendämmung wird auf der Innenseite der Außenwände angebracht. Sie ist eine gute Lösung, wenn eine Außendämmung nicht möglich ist, kann jedoch den Wohnraum verkleinern. Weil die Wand hinter der Dämmung kälter bleibt, kommt es hier allerdings besonders auf die bauphysikalisch korrekte Ausführung an – Stichwort Taupunkt und Feuchteschutz. Damit sich kein Kondenswasser und in der Folge Schimmel bildet, arbeitet man entweder mit einer sauber ausgeführten Dampfbremse oder mit kapillaraktiven, feuchtevariablen Dämmsystemen (z. B. Calciumsilikatplatten oder Holzfaserdämmung).

    Dachdämmung 

    Dachdämmung umfasst alle Maßnahmen zur Dämmung des Dachs, um Wärmeverluste zu verhindern und den Wohnkomfort unter dem Dach zu erhöhen. Welche Variante oder Kombination die richtige ist, hängt vom Zustand des Dachs, vom Budget und von den geplanten Sanierungsschritten ab – und davon, welche Förderung sich optimal ausschöpfen lässt.

    Zwischensparrendämmung 
    Die Zwischensparrendämmung ist eine Variante der Dachdämmung. Hierbei wird Dämmmaterial zwischen die Dachsparren eingebracht. Diese Methode ist weit verbreitet und effektiv, wenn die Sparren ausreichend tief sind. 

    Aufsparrendämmung 
    Die Aufsparrendämmung ist eine weitere Form der Dachdämmung. Dabei wird das Dämmmaterial über den Dachsparren angebracht und sorgt für eine durchgehende Dämmschicht ohne Wärmebrücken. Sie ist besonders effektiv, erfordert aber eine neue Dacheindeckung. 

    Untersparrendämmung 
    Bei der Untersparrendämmung wird das Dämmmaterial unterhalb der Dachsparren angebracht. Diese Methode wird häufig kombiniert mit der Zwischensparrendämmung, um die Dämmleistung zu verbessern. 

    Dachboden dämmen

    Wenn der Dachboden nicht als Wohnraum genutzt wird, muss nicht das komplette Dach gedämmt werden – es genügt, die oberste Geschossdecke zu dämmen. Diese Maßnahme gehört zu den günstigsten und wirtschaftlichsten überhaupt: Warme Luft steigt nach oben, und über eine ungedämmte oberste Geschossdecke entweicht ein erheblicher Teil der Heizwärme. Weil die Dämmung hier einfach auf oder unter die Decke aufgebracht wird, sind die Kosten niedrig und die Amortisationszeit entsprechend kurz.

    Zwei Varianten sind üblich: Bei einem nicht begehbaren Dachboden werden Dämmmatten oder eine Einblasdämmung lose aufgebracht. Soll der Dachboden weiterhin als Stau- oder Abstellraum begehbar bleiben, kommen druckfeste Dämmplatten mit einer belastbaren Beplankung (z. B. Verlegeplatten) zum Einsatz – eine sogenannte begehbare Dachbodendämmung.

    Kellerdämmung 

    Auch nach unten geht Wärme verloren – über die Kellerdecke, die Kellerwände und die Bodenplatte. Neben der weit verbreiteten Kellerdeckendämmung spielt hier die Perimeterdämmung eine wichtige Rolle. Als Perimeterdämmung bezeichnet man die Dämmung der erdberührten Bauteile, also der Außenseite von Kellerwänden und der Bodenplatte.

    Weil diese Dämmung dauerhaft Erdreich, Feuchtigkeit und Druck ausgesetzt ist, werden dafür besonders feuchtigkeitsunempfindliche und druckstabile Dämmstoffe verwendet – typischerweise extrudiertes Polystyrol (XPS) oder spezielle Schaumglasplatten. Die Perimeterdämmung schützt zugleich die Abdichtung des Gebäudes und beugt Wärmebrücken im Sockelbereich vor.

    Besonders sinnvoll ist die Dämmung der Bodenplatte bzw. der erdberührten Bauteile, wenn ohnehin am Keller oder an der Außenanlage gearbeitet wird oder wenn Räume im Untergeschoss beheizt und bewohnt werden. Ob sich die Maßnahme für Ihr Gebäude rechnet, klären wir am besten im Rahmen einer Vor-Ort-Analyse.

    Kellerdecke dämmen
    Durch eine Kellerdeckendämmung wird verhindert, dass Kälte aus dem Keller in die darüberliegenden Wohnräume eindringt. Dies trägt zur Senkung der Heizkosten bei und erhöht den Wohnkomfort im Erdgeschoss. 

    Perimeterdämmung 
    Perimeterdämmung bezieht sich auf die Dämmung der Außenflächen von Kellerwänden und Bodenplatten, die direkten Kontakt mit dem Erdreich haben. Sie schützt vor Kälte und Feuchtigkeit von außen. 

    Was ist die beste und effektivste Dämmung? 

    Die Frage nach der besten Dämmung lässt sich ebenso wenig beantworten wie die Frage nach dem besten Dämmstoff. Jede Immobilie ist individuell zu betrachten, da viele Faktoren wie Baujahr, verwendete Baumaterialien, Lage und möglicherweise weitere geplante Sanierungsmaßnahmen zu berücksichtigen sind. Es ist wichtig, Sanierungsmaßnahmen aufeinander abzustimmen, da die Qualität der Dämmung die Wahl des idealen Heizsystems beeinflusst. 

    Zudem dürfen Fenster nicht besser dämmen als Wände, da dies zu Schimmelbildung führen kann. Deshalb sollte ein Energieberater in die Planung einbezogen werden, um sowohl das richtige Material und die passende Dicke für die Dämmung auszuwählen als auch die Dämmung im Kontext anderer Sanierungsmaßnahmen sinnvoll zu bewerten.


    Vorteile der Dämmung

    Die Vorteile der Dämmung auf einen Blick:

    • Energieeinsparung 
    • Senkung der Heizkosten 
    • Reduktion von CO₂ Emissionen 
    • Beitrag zum Klimaschutz 
    • Kälteschutz & Hitzeschutz 
    • Erhöhung des Wohnkomforts 
    • Wertsteigerung Ihrer Immobilie

    Eine effiziente Dämmung reduziert den Energieverlust durch Wände, Dächer und Böden erheblich. Das bedeutet, dass weniger Energie benötigt wird, um die gewünschte Raumtemperatur zu halten, was zu einer merklichen Senkung des Energieverbrauchs führt. 

    Durch die Reduzierung des Energiebedarfs können die Heizkosten signifikant gesenkt werden. Die Einsparungen bei den Heizkosten machen sich vor allem in den kalten Wintermonaten bemerkbar, wenn der Heizbedarf am höchsten ist. 

    Weniger Energieverbrauch bedeutet auch eine geringere CO₂-Belastung. Dies trägt aktiv zum Umweltschutz bei und hilft, die Klimaziele zu erreichen. Eine gut gedämmte Immobilie hat somit nicht nur Vorteile für den Eigentümer, sondern auch für die Umwelt. 

    Eine gute Dämmung schützt nicht nur vor Kälte im Winter, sondern auch vor Hitze im Sommer. Dies sorgt für ein angenehmes Raumklima das ganze Jahr über und erhöht den Wohnkomfort erheblich

    Zuletzt ist eine gut gedämmte bzw. frisch sanierte Immobilie auf dem Markt attraktiver und erzielt in der Regel einen deutlich höheren Verkaufspreis. Lesen Sie in unserem einschlägigen Artikel nach, wie eine Immobilien-Wertsteigerung durch Sanierung erreicht wird.

    Kritik & mögliche Nachteile

    Wenn man sich mit dem Thema Dämmung beschäftigt, trifft man früher oder später auf einige Bedenken. Im Folgenden haben wir die üblichen Punkte aufgelistet und gehen auf deren Wahrheitsgehalt ein.

    Dämmung sei unwirtschaftlich


    Brandgefahr durch Dämmung


    Schimmelbildung – höheres Risiko


    Energieaufwendige Herstellung


    Dämmstoffe

    Handwerker bringt Zwischensparrendämmung ein, RENEWA Beraterin macht Baubegleitung
    Wir beraten Sie gerne zu Dämmstoffen.

    Es gibt im Grunde drei verschiedene Kategorien von Dämmstoffen, die wir Ihnen im Folgenden kurz vorstellen möchten. Für jede Kategorie listen wir Ihnen dabei die verschiedenen Dämmmaterialien inklusive ihrer Herkunft und besonderen Eigenschaften auf.

    Alle Informationen basieren auf den Angaben unseres Sanierungs-Portals energieheld.de.

    Mineralische Dämmstoffe

    Mineralische Dämmstoffe bestehen aus anorganischen Materialien wie Stein, Sand oder Kalk, die sowohl natürlichen als auch synthetischen Ursprungs sein können. Sie bieten guten Wärmeschutz und benötigen keinen zusätzlichen Brandschutz. Mineralische Dämmstoffe regulieren Feuchtigkeit effektiv, was sie für viele Einsatzbereiche geeignet macht.

    Zu den mineralischen Dämmstoffen zählen unter anderem Blähton, Calciumsilikat, Glaswolle und Perlit.

    Synthetische Dämmstoffe

    Synthetische Dämmstoffe werden aus veredelten Kunststoffen als Hartschaumstoffe hergestellt. Sie sind kostengünstig, verrotten nicht und sind bei Bauherren beliebt. Obwohl sie weniger nachhaltig sind, überzeugen sie durch Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit.

    Synthetische Dämmmaterialien sind unter anderem Polystyrol (XPS & EPS) und Polyurethan (PUR).

    Organische Dämmstoffe

    Organische Dämmstoffe bestehen aus natürlichen, nachwachsenden Rohstoffen von Tieren oder Pflanzen. Zur Verbesserung der Bindung und des Brandschutzes werden sie oft imprägniert oder mit künstlichen Fasern verstärkt. Trotz dieser Behandlung sind sie umweltfreundlicher als mineralische oder synthetische Alternativen. Sie sind vielseitig einsetzbar, außer in extrem beanspruchten Bereichen, und bieten nachhaltige Dämmqualität.

    Zu den organischen Dämmstoffen gehören unter anderem Flachs, Hanf, Holzwolle, Kork, Seegras und Zellulose.

    Welcher Dämmstoff ist der richtige?

    Der wichtigste Kennwert bei der Auswahl eines Dämmstoffs ist die Wärmeleitfähigkeit λ (Lambda), angegeben in W/(m·K). Je niedriger dieser Wert, desto besser dämmt das Material – und desto dünner kann die Dämmschicht bei gleicher Wirkung ausfallen. Dämmstoffe werden zusätzlich in Wärmeleitfähigkeitsgruppen (WLG, z. B. 032, 035, 040) eingeteilt. Neben der Dämmwirkung entscheiden aber auch Preis, Brandverhalten, Feuchteverhalten und Ökobilanz über die richtige Wahl.

    DämmstoffKategorieλ (W/m·K)Richtpreis €/m²Besonderheiten
    Mineralwolle (Glas-/Steinwolle)mineralisch0,032 – 0,040niedrig – mittelnicht brennbar, vielseitig, schallschützend
    EPS / Styroporsynthetisch0,032 – 0,040niedriggünstig, leicht, Standard im WDVS
    XPSsynthetisch0,030 – 0,038mitteldruckfest, feuchtebeständig (Perimeter)
    PUR/PIRsynthetisch0,022 – 0,028mittel – hochsehr gute Dämmwirkung bei geringer Dicke
    Holzfaserorganisch0,038 – 0,050mittel – hochökologisch, guter Hitzeschutz im Sommer
    Zellulose (Einblas)organisch0,038 – 0,045niedrig – mittelideal für Hohlräume, nachhaltig
    Hanf / Juteorganisch0,040 – 0,045mittel – hochnachwachsend, feuchteregulierend

    FAQ zu Dämmstoffen

    Welcher Dämmstoff hält am längsten?


    Welcher Dämmstoff hat den höchsten Dämmwert?


    Was ist die beste natürliche Dämmung?


    Wie dick dämmen?


    Welche Dämmung ist die beste?


    Was kostet es, ein Haus zu dämmen?


    Innen oder außen dämmen – was ist besser?


    Ist eine Dämmung Pflicht?


    Welche Förderung gibt es für eine Dämmung?


    Kann eine Dämmung zu Schimmel führen?


    Kosten und Förderung

    Kosten für Dämmung

    Die Kosten für Dämmmaßnahmen variieren stark und hängen von der Art der Dämmung, der Größe der zu dämmenden Fläche und den spezifischen Anforderungen des Gebäudes ab. So ist die Rollladenkastendämmung deutlich günstiger als z. B. eine Fassadendämmung. In der Regel sollten Sie mit Kosten zwischen 20 und 250 Euro pro Quadratmeter rechnen. Hier finden Sie genauere Informationen zu den Kosten von Dämmung.

    Die Kosten einer Dämmung hängen stark vom Gewerk, vom gewählten Dämmstoff und vom Zustand des Gebäudes ab. Die folgende Übersicht bietet marktübliche Orientierungswerte pro Quadratmeter – noch vor Abzug von Förderungen, die einen erheblichen Teil der Kosten decken können.

    MaßnahmeRichtwert Kosten (€/m²)Besonderheit
    Oberste Geschossdecke dämmen20 – 60 €/m²günstigste Maßnahme, kurze Amortisation
    Einblasdämmung (Kerndämmung)20 – 60 €/m²nur bei geeignetem Hohlraum
    Kellerdeckendämmung30 – 70 €/m²oft in Eigenleistung möglich
    Dachdämmung (Zwischensparren)50 – 120 €/m²von innen, Eindeckung bleibt
    Dachdämmung (Aufsparren)150 – 300 €/m²inkl. neuer Dacheindeckung
    Fassadendämmung (WDVS)120 – 250 €/m²inkl. Gerüst und Putz
    Innendämmung50 – 120 €/m²günstiger als Fassade von außen
    Perimeter-/Bodenplattendämmung40 – 100 €/m²erdberührt, druckfest

    Wann rechnet sich die Dämmung? 

    Entscheidend ist nicht der reine Quadratmeterpreis, sondern das Verhältnis aus Investition, eingesparten Heizkosten und Förderung. Maßnahmen wie die Dämmung der obersten Geschossdecke amortisieren sich häufig schon nach wenigen Jahren, während sich eine Aufsparrendämmung vor allem dann lohnt, wenn ohnehin eine Dacherneuerung ansteht. In unserer Energieberatung berechnen wir für Ihr Gebäude, welche Maßnahme das beste Verhältnis aus Kosten, Einsparung und Förderung bietet.

    Förderung für Dämmung

    Generell sind Sanierungen und natürlich auch Dämmungen nicht günstig. Den Kosten für die einzelnen Dämmmaßnahmen ist jedoch noch die Förderung abzuziehen. Maßnahmen an der Gebäudehülle – wozu auch die Dämmung gehört – werden vom BAFA mit mindestens 15 Prozent der förderfähigen Investitionskosten von bis zu 30.000 Euro gefördert.

    Wurde die Dämmung zuvor von einem zertifizierten Energie-Effizienz-Experten in einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) empfohlen, erhalten Sie sogar 20 Prozent Förderung und die förderfähigen Kosten steigen auf 60.000 Euro.

    Mit iSFP sind also 12.000 Euro Förderung statt 4.500 Euro Förderung möglich. Doch die Einbindung eines Energie-Effizienz-Experten hat noch weitere Vorteile. Mehr dazu im folgenden Kapitel. Wenn Sie sich tiefergehend über verfügbare Förderungen informieren möchten, lesen Sie gerne unseren Artikel zur Förderung für Dämmung.


    Die Rolle des Energieberaters

    Vorteile der Einbindung eines Energieberaters auf einen Blick:

    • Mehr Förderung erhalten
    • Kosten sparen
    • Bessere Sanierung
    • Schnelle Handwerker-Termine
    • Qualitätssicherung & Baubegleitung
    • Rundum-sorglos-Service

    Die Einbindung eines Energie-Effizienz-Experten in Ihr Sanierungsvorhaben – und auch wenn es nur um eine Dämmung geht – ist sehr zu empfehlen.

    Mehr Förderung & Kostenersparnis

    Wie bereits erwähnt, erhalten Sie bis zu 7.500 Euro mehr Förderung, wenn Ihre Dämmmaßnahme in einem individuellen Sanierungsfahrplan empfohlen wurde. Die Erstellung des iSFP kostet natürlich Geld. Allerdings werden diese Kosten ebenfalls staatlich gefördert. Und zwar mit 50 Prozent der förderfähigen Kosten von bis zu 1.300 Euro – also 650 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser.

    Das bedeutet, dass ein iSFP im Wert von 2.500 Euro Sie nur 1.850 Euro kostet. Durch diese Investition erhalten Sie in den meisten Fällen 12.000 Euro Förderung statt 4.500 Euro. Die effektive Einsparung bei Einbindung eines Energieberaters liegt also bei 5.650 Euro, die Sie andernfalls verschenken.

    Bessere Sanierung

    Ein Energie-Effizienz-Experte berechnet den energetischen Ist-Zustand Ihrer Immobilie und empfiehlt Ihnen die sinnvollsten Sanierungsmaßnahmen, die aufeinander abgestimmt eine energetische Verbesserung des Gebäudes herbeiführen – der iSFP.

    Dadurch wissen Sie genau, welche Maßnahmen Priorität haben und welche Energieersparnis zu erwarten ist. Bei einer Sanierung sollten Maßnahmen aufeinander abgestimmt werden. Oftmals geht z. B. eine bessere Dämmung mit neuen Anforderungen an Ihr Heizsystem oder Ihre Fenster einher.

    Beachten Sie: Es müssen keine der empfohlenen Maßnahmen Ihres individuellen Sanierungsfahrplans umgesetzt werden. Es geht nur darum, einen Überblick über die sinnvollen Optionen zu erhalten. Wenn Sie allerdings ohnehin sanieren wollen, würden Sie Fördergelder verschenken, wenn Sie keinen iSFP erstellen lassen.

    Schnelle Handwerker-Termine

    RENEWA hat bereits weit über ein Jahrzehnt Erfahrung in der Sanierungsbranche. Wir kennen viele Handwerkerbetriebe der unterschiedlichsten Gewerke. Heutzutage sind Fachkräfte rar und Termine nur schwer zu bekommen. Wenn Sie sich für eine Zusammenarbeit mit uns über den iSFP hinaus entscheiden, erhalten Sie Zugriff auf unser professionelles und zuverlässiges Handwerker-Netzwerk. So steht einer raschen Dämmung bzw. Sanierung nichts im Wege.

    Qualitätssicherung & Baubegleitung

    Nach der Planung lassen wir Sie natürlich nicht mit Ihrer Sanierung alleine. Unsere Sanierungsmanager überprüfen die Qualität der umgesetzten Maßnahmen vor Ort und gewährleisten eine saubere und erfolgreiche Umsetzung. Dieser Service ist für Sie kostenlos.

    Rundum-sorglos-Service

    Dämmungen – sowie komplette Sanierungen – können in der Planung sehr anstrengend sein. Oft weiß man nicht, wo man anfangen soll, und die Suche nach den richtigen Handwerkern kann schwierig sein. Zudem ist es kompliziert, sich im Dschungel der Fördermöglichkeiten zurechtzufinden. Mit unserem Rundum-sorglos-Paket übernehmen wir die gesamte Planung, Umsetzung und Handwerkerkoordination für Sie. Wir beraten Sie zu allen verfügbaren Förderungen und übernehmen auch die Antragsstellung. So erhalten Sie die bestmögliche Sanierung zum günstigsten Preis – ohne Stress und Aufwand.


    Referenzprojekt

    Ein beeindruckendes Beispiel für eine gelungene Fassadendämmung finden Sie in unserem Referenzprojekt in Hamburg-Schnelsen. Herr G. entschied sich nach dem Fensteraustausch dazu, auch die Fassade seines Hauses energetisch auf den neuesten Stand zu bringen. Mit Unterstützung von RENEWA wurde die Fassade umfassend gedämmt, was nicht nur den Wohnkomfort deutlich steigerte, sondern auch langfristig zu erheblichen Energieeinsparungen führt.

    Möchten Sie mehr über die genauen Maßnahmen, die genutzten Fördermittel und die Erfahrungen von Herrn G. lesen? Dann finden Sie hier den ausführlichen Bericht zu diesem Fassadendämmungs-Projekt.

    Eine alte Fassade

    Vorher

    Eine Fassade nach der Sanierung

    Nachher


    Besuchen Sie RENEWA vor Ort!

    Wir bieten unseren Dämmungs-Service bundesweit an, unter anderem auch in Hamburg, München und Köln:

    Robin Deisinger, Filialleiter von RENEWA in Hamburg vor der Elbphilharmonie

    RENEWA Hamburg

    Torben Heitmann, Sanierungsmanager und Filialleiter in München

    RENEWA München

    Florian Barciaga, Filialleiter der RENEWA in Köln

    RENEWA Köln


    Eine Dämmung ist die Voraussetzung für energetische Effizienz und Kostenersparnis

    Die Dämmung von Bestandsgebäuden bietet zahlreiche Vorteile: Sie senkt den Energieverbrauch und damit die Heizkosten, reduziert CO₂-Emissionen und trägt aktiv zum Klimaschutz bei. Eine gute Dämmung sorgt zudem für besseren Kälte- und Hitzeschutz, erhöht den Wohnkomfort und steigert den Immobilienwert.

    Um die größtmöglichen Einsparungen und Förderungen zu erhalten, ist es essenziell, einen Energieberater für Ihre Sanierung hinzuzuziehen. Ein professioneller Energieberater kann exakt berechnen, welche Maßnahmen am effektivsten sind, und sorgt für Planungssicherheit bei der Sanierung Ihrer Immobilie. So stellen Sie sicher, dass alle gesetzlichen Vorgaben erfüllt und die optimalen Fördermittel ausgeschöpft werden.

    Kontaktieren Sie uns noch heute, um einen Beratungstermin mit einem RENEWA Energieberater zu vereinbaren und die besten Lösungen für Ihre Immobilie zu finden.


    Zum Autor: Nikita Kühne

    Nikita Kühne, Energieberater bei RENEWA vor Bürogebäude

    Nikita Kühne ist seit mehreren Jahren im Bereich der energetischen Gebäudesanierung tätig und arbeitet als Energieberater bei RENEWA. Sein Fokus liegt auf der energetischen Bewertung und Optimierung von Mehrfamilienhäusern und Nichtwohngebäuden. Mit einem Masterabschluss im Wirtschaftsingenieurwesen sowie entsprechender BAFA-Qualifikation als Energieberater bringt er sowohl technisches als auch wirtschaftliches Verständnis in seine Projekte ein.

    Nikita Kühnes Anliegen: komplexe Sanierungsprojekte strukturiert und ganzheitlich zu planen – mit klarem Fokus auf Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Umsetzbarkeit. 


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