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Förderung für eine neue Heizung

Von Jens Piasecki
Bild: Gas-Hybridheizung mit Förderung
Moderne Gas-Hybridheizung

Wer seine Heizung modernisieren lässt und dabei auf erneuerbare Energien umstellt, kann in Deutschland nach der Einführung der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle - kurz BAFA - eine Zuschuss-Förderung bis zu 55 Prozent der Kosten erhalten (BEG EM). Im Zuge der Neueinführung der BEG können Sie ab 01.07.2021 alternativ auch wieder auf einen Kredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) inklusive Tilgungszuschuss zurückgreifen.

Um die Förderung zu erhalten, sind allerdings zahlreiche Fördervoraussetzungen zu erfüllen. Welche das sind, wie hoch die Förderung ist, worauf beim Antrag auf Förderung zu achten ist und wie Ihnen ein Energieberater bei der Sanierung der Heizung nutzen kann, erfahren Sie im folgenden Artikel.


Inhalte auf dieser Seite


    Aktueller Stand zur Förderung in 2021

    Förderung für Heizung nach BEG
    BAFA Förderung für erneuerbare Wärme

    Nachdem die Förderung für Heizungen durch die Novellierung Anfang 2020 fast ausschließlich in die Hände des BAFA übergegangen ist, wurde die Förderung Anfang 2021 erneut überarbeitet und in der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zusammengefasst und neu strukturiert. Außerdem wurden neue Effizienzhaus-Klassen und Boni eingeführt. Insgesamt ist die Förderung dadurch gestiegen.

    Für die Förderung der Heizung als Einzelmaßnahme im Altbau ist das BAFA aktuell nahezu alleine verantwortlich (BEG EM). Dabei fördert das BAFA Heizungen, die teilweise oder ganz auf Basis erneuerbarer Energien arbeiten. Lediglich Fernwärme und Brennstoffzellen werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert. Die Förderung für Ölheizungen wurde bereits 2020 vollständig eingestellt. Und auch Gas-Brennwertheizungen werden aktuell nur noch im Rahmen von Effizienzhaus-Sanierungen von der KfW oder als Hybridheizungen zum sofortigen oder späteren Ausbau als Einzelmaßnahme im Gebäudebestand vom BAFA gefördert. Das BAFA fördert ausschließlich mit einmaligen Zuschüssen.

    Sollte einem das Geld für die Anschaffung fehlen, kann man bis zum 30.06.2021 in Kombination zur BEG EM des BAFA auf den zinsgünstigen Ergänzungskredit KfW 167 zurückgreifen. Ab 01.07.2021 wird die BEG EM dann als Kredit inklusive Tilgungszuschuss von der KfW als Alternative zum Zuschuss des BAFA angeboten. Ab diesem Datum werden auch die alten Effizienzhaus-Programme der KfW in der BEG WG für Wohngebäude zusammengefasst. Sie werden dann als Kredit inklusive Tilgungszuschuss oder als einmaliger Zuschuss und sowohl für Komplettsanierungen als auch für Neubauten nach Effizienzhaus-Standard von der KfW angeboten. Die Förderung der Heizung als Einzelmaßnahme im Neubau - wie sie vom BAFA bis zum 31.12.2020 angeboten wurde - existiert dagegen seit 01.01.2021 nicht mehr.

    Heizung samt Förderung direkt von RENEWA

    Wer sein Haus saniert oder neu baut und eine neue Heizung braucht, hat die Qual der Auswahl: Das Angebot ist groß und die Frage, welche die beste Heizung ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Letztlich kommt es immer auf den Einzelfall an, welche Heizung sich für welchen Zweck am besten eignet. In einem schlecht gedämmten Haus ist es z. B. nicht sinnvoll, eine Wärmepumpe zu installieren, da sie ihr Potenzial hier nicht wirklich ausschöpfen kann.

    Wir von RENEWA verfügen dank unserer jahrelangen Erfahrung im Bereich der Gebäudesanierung über eine umfangreiche Expertise zum Thema Heizungs-Technik. Unsere zertifizierten Energieberater können nach einer Ermittlung des Status quo Ihrer Immobilie berechnen, welche Heizung am besten für Ihre Zwecke geeignet ist. Die Nutzung des RENEWA-Energieberatungs-Service bietet Ihnen aber noch weitere Vorteile. So sind unsere Berater bestens mit der Förderlandschaft in Deutschland vertraut und wissen genau, wo es Förderung für die neue Heizung gibt und welche Voraussetzungen dafür zu erfüllen sind.

    So ist der Antrag zum Beispiel immer VOR Sanierungsbeginn einzureichen. Zudem wissen unsere Berater, welche Förderungen miteinander kombinierbar sind und übernehmen auch gleich die form- und fristgerechte Beantragung. Darüber hinaus sucht und findet RENEWA die geeigneten Fachbetriebe und koordiniert deren Arbeiten Gewerke übergreifend bis zur abschließenden Qualitätskontrolle. Mit dem RENEWA-Energieberatungs-Service brauchen Sie sich also um nichts zu kümmern. Wir erledigen die lästigen Formalitäten für Sie und sorgen dafür, dass Sie eine Förderung für Ihre neue Heizung erhalten, wenn dies möglich ist.


    Heizungssanierung aus einer Hand mit RENEWA

    • RENEWA findet auf Basis einer Bestandsanalyse eine geeignete förderfähige Heizung für Sie.
    • RENEWA findet einen zuverlässigen Fachbetrieb für die Montage und koordiniert die Arbeiten ggf. Gewerke übergreifend.
    • RENEWA findet mögliche Förderungen für Sie und übernimmt auch gleich die Beantragung.
    • Mit RENEWA erhalten Sie eine abschließende Qualitätskontrolle der ausgeführten Arbeiten.

    Alle Heizungen inklusive Förderung im Vergleich

    Bild: Ölheizung ohne Förderung
    Erhalten keine Förderung mehr: Ölheizungen

    Wie bereits erwähnt, ist die Auswahl an Heizungen für Wohngebäude sehr umfangreich. Um Ihnen einen besseren Überblick zu verschaffen, haben wir einmal alle Heizungen in einer Tabelle zusammengefasst.

    Bei den genannten Preisen gehen wir von Markenprodukten aus, die in der Lage sind, einen 4-Personen-Haushalt in einem 140 Quadratmeter großen Haus mit ausreichend Wärme und Warmwasser zu versorgen. Dabei handelt es sich um Durchschnittspreise inklusive Heizkessel, Zubehör, Installation und Mehrwertsteuer.

    HeizungKostenFörderprogrammFörderung (Einzelmaßnahme)Kosten abzüglich Förderung
    Öl-Brennwertheizung9.000 €keineskeine9.000 € (keine Förderung)
    Gas-Brennwertheizung*10.000 €BEG EM; BAFA20 % der förderfähigen Investitionskosten8.000 €
    Gas-Hybridheizung mit erneuerbarer Wärmeerzeugungab 18.000 €BEG EM; BAFA30 % der förderfähigen Investitionskostenab 12.000 €
    Luft-Wasser-Wärmepumpeab 15.000 €BEG EM; BAFA35 % der förderfähigen Investitionskostenab 9.750 €
    Sole-Wasser-Wärmepumpe (Bohrung)ab 25.000 €BEG EM; BAFA35 % der förderfähigen Investitionskostenab 16.250 €
    Wasser-Wasser-Wärmepumpeab 30.000 €BEG EM; BAFA35 % der förderfähigen Investitionskostenab 19.500 €
    Luft-Luft-Wärmepumpeab 15.000 €

    BEG EM; BAFA

    35 % der förderfähigen Investitionskostenab 9.750 €
    Pelletheizungab 20.000 €BEG EM; BAFA35 % der förderfähigen Investitionskostenab 13.000 €
    Hackschnitzelheizungab 22.000 €BEG EM; BAFA35 % der förderfähigen Investitionskostenab 14.300 €
    Holzvergaserab 10.000 €BEG EM; BAFA35 % der förderfähigen
    Investitionskosten
    ab 6.500 €
    Solarthermie-Anlage (Heizungsunterstützung)ab 8.000 €BEG EM; BAFA30 % der förderfähigen Investitionskostenab 5.200 €
    Brennstoffzelle (kein Öl!)ab 30.000 €KfW 433 Brennstoffzelle6.800 € + 550 € / 100 Watt el, max. 34.300 €ab 19.800** €
    BHKW (kein Öl!)ab 20.000 €BAFA, Zuschuss Mini-KWKdirekte Förderung wurde zum 01.01.2021 ersatzlos eingestelltab 20.000 € (keine Förderung)
    Fernwärmeab 6.000 €KfW 43020 % der Investitionskosten, max. 10.000 €ab 4.800 €
    Infrarotheizungab 6.000 €keineskeineab 6.000 € (keine Förderung)
    Elektroheizungab. 6.000 €keineskeineab 6.000 € (keine Förderung)

    Quelle: Energieheld.de; *Renewable Ready: vorbereitet zum Ausbau zur Hybridheizung mit Heizung auf Basis erneuerbarer Energien. **Leistung der Brennstoffzelle: 0,8 kW el

    Ölheizung

    Die Ölheizung ist der große Verlierer der Novellierung der Förderung energetischer Sanierungen durch die Bundesregierung zum Jahresbeginn 2020. Für sie wurde jegliche Förderung gestrichen. Ab 2026 soll ihr Einbau sogar ganz verboten bzw. nur noch in Ausnahmefällen (nämlich dann, wenn es absolut keine akzeptablen bzw. zumutbaren Alternativen gibt) erlaubt sein.

    Das gilt auch für die modernsten Öl-Brennwertheizungen der neuesten Generation und sogar dann, wenn die Ölheizung mit einer Heizung auf Basis erneuerbarer Energien kombiniert wird. Kurzum: Die Tage der Ölheizung sind in Deutschland gezählt. Für sie gibt es als Massenware keine Zukunft mehr. Wer trotzdem noch eine kaufen will, muss mit Kosten um die 9.000 Euro inklusive Einbau rechnen.

    Schwerwiegender dürften jedoch die laufenden Kosten für Brennstoff sein, da die Bundesregierung eine CO2-Steuer aufgelegt hat, die 2021 wirksam wird und sich bis 2026 jährlich erhöht. Dann wird geprüft, ob die Steuer weiter erhöht wird. Der Preis für Heizöl dürfte also im Vergleich zu anderen Brennstoffen zukünftig überproportional steigen und macht sie so zunehmend unattraktiv. Das sollte man vor der Anschaffung einer Ölheizung bedenken.


    Bild: Geld sparen mit Beratung von RENEWA

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    Gasheizung

    Auch die Gasheizung wird auch nach Einführung der BEG nur noch als Gas-Hybridheizung mit einer Komponente auf Basis erneuerbarer Energien oder als Gas-Brennwertheizung in Vorbereitung zu einer solchen als Einzelmaßnahme im Bestandsbau gefördert (Renewable Ready). Die Förderung der Gas-Hybridheizung des BAFA beträgt normalerweise 30 Prozent der Investitionskosten und 40 Prozent im Rahmen der Öl-Austauschprämie, also wenn sie eine alte Ölheizung ersetzt. Für die Gas-Brennwertheizung Renewable Ready erhalten Sie immer 20 Prozent. Eine Öl-Austauschprämie gibt es hierfür nicht.

    Von der KfW können Sie aktuell lediglich im Rahmen von Effizienzhaus-Sanierungen anteilig an den Gesamtkosten der Sanierung Förderung bis zu 48.000 Euro für eine Gas-Brennwertheizung erhalten. Im Neubau sind es bis zu 30.000 Euro. Nur das Programm KfW 167 bietet für Heizungen als Einzelmaßnahme einen Kredit - allerdings ohne Tilgungszuschuss. Das ändert sich mit der Einführung der Kredit-Version der BEG EM und der BEG WG für Wohngebäude durch die KfW am 01.07.2021. Dann bietet die KfW die BEG EM als Kredit mit Zuschuss als Einzelmaßnahme im Gebäudebestand. Neubauten und komplett sanierte Effizienzhäuser werden im Rahmen der BEG WG mit Zuschuss oder mit Kredit inklusive Zuschuss gefördert.

    Wärmepumpen und Holzheizungen

    Für Heizungen wie etwa Wärmepumpen oder Biomasseheizungen wie die Pelletheizung erhält man im Rahmen der BEG EM des BAFA in Bestandsbauten immer 35 Prozent der förderfähigen Investitionskosten als Zuschuss. Benötigt man darüber hinaus Geld zur Anschaffung, kann man dies bis zum 30.06.2021 in Kombination zur BEG EM des BAFA mit dem Ergänzungskredit 167 der KfW erhalten. Hier stehen 50.000 Euro als zinsgünstiges Darlehen zur Verfügung. Zudem kann man beim Ersatz einer alten Ölheizung durch eine Heizung auf Basis erneuerbarer Energien von der Öl-Austauschprämie profitieren. In einem solchen Fall ersetzt einem das BAFA sogar 45 Prozent der förderfähigen Kosten.

    Weitere Boni kann man mit Hilfe des iSFP-Bonus und des Innovationsbonus erhalten. Den iSFP-Bonus von zusätzlich 5 Prozent der förderfähigen Kosten erhält man, wenn die Installation der jeweiligen Heizung Bestandteil eines individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) gewesen ist. Der Innovationsbonus gilt ausschließlich für Holzheizungen, die besonders wenig Feinstaub emittieren. Auch dafür erhält man zusätzlich 5 Prozent Förderung. Für eine Holzheizung kann man also maximal 55 Prozent der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 Euro - also maximal 33.000 Euro - als Förderung erhalten. Bei einer Wärmepumpe sind es immerhin 50 Prozent, also bis zu 30.000 Euro.

    Es besteht aber auch die Möglichkeit, im Rahmen einer Effizienzhaus-Sanierung anteilig an den Gesamtkosten der Sanierung bzw. des Neubaus Förderung von der KfW zu erhalten. Im Altbau können Sie mit den Programmen KfW 430 und KfW 151 so bis zu 48.000 Euro Förderung bekommen, im Neubau liegt der maximale Förderbetrag im Programm KfW 153 bei 30.000 Euro. Die Effizienzhaus-Programme der KfW sind noch bis 30.06.2021 gültig. Wie bereits erwähnt gilt ab 01.07.2021 dann die BEG WG für Wohngebäude, die nach Effizienzhaus-Standard komplett saniert oder neu gebaut werden. Sie wird von der KfW als Kredit mit Zuschuss oder als Zuschuss angeboten werden.

    Solarthermie-Anlagen

    Für Solarthermie-Anlagen erhalten Sie nach der neuen Richtlinie immer 30 Prozent der Investitionskosten als Förderung. Da die Solarthermie-Anlage nicht als alleinige Heizung geeignet ist, gibt es keine Öl-Austauschprämie für sie, obwohl auch sie erneuerbare Energien nutzt.

    Brennstoffzelle

    Die Brennstoffzelle hat eine Besonderheit zu bieten: Sie erzeugt nicht nur Wärme, sondern sie liefert auch Strom, der für den Eigenbedarf genutzt werden kann. Sie gilt deshalb als umweltfreundlich (kein Öl als Brennstoff!) und wird von der KfW mit einer hohen Förderung bedacht: Mindestens 8.450 Euro erhält man, bei maximal 34.300 Euro liegt die Obergrenze. Dabei ist die Förderung in einen Grundbetrag von 6.800 Euro und 550 Euro für jede weiteren installierten 100 Watt el - mindestens jedoch 8.450 Euro - aufgeteilt.

    BHKW

    Blockheizkraftwerke, kurz BHKW, arbeiten vom Ergebnis her ähnlich wie Brennstoffzellen. Auch sie stellen neben Wärme Strom her, den man selbst nutzen oder ins Netz einspeisen kann. Die direkte BAFA-Förderung für Kraft-Wärme-Kopplung, der Mini-KWK-Zuschuss ist jedoch am 31.12.2020 eingestellt worden. Es existiert nur noch eine Einspeisevergütung für eingespeisten Strom, eine Vergütung für vermiedene Netzentgelte und man kann sich vom Zollamt die Steuer für den Brennstoff zurückzahlen lassen (nicht für Öl!).

    Fernwärme

    Auch der Fernwärmeanschluss wird von der KfW gefördert. Hier kommen die Programme 151/152 infrage: Mit dem Kredit KfW 152, bekommen Sie ein Darlehen bis maximal 50.000 Euro und einen Zuschuss von 20 Prozent der Kreditsumme. Wenn Sie den Fernwärmeanschluss im Rahmen einer Effizienzhaus-Sanierung fördern lassen, können Sie mit dem Programm KfW 151 einen Kredit bis zu 120.000 Euro und einen Tilgungszuschuss von 40 Prozent der Kreditsumme erhalten. Das entspricht, maximal 48.000 Euro. Im Neubau erhalten Sie mit dem Programm KfW 153 ebenfalls einen Kredit über 120.000 Euro und einen Zuschuss von 30 Prozent der Kreditsumme, also 30.000 Euro. Die Kredite und die dazugehörigen Zuschüsse der Effizienzhaus-Sanierungen bzw. des Neubaus gelten allerdings immer für die Gesamtkosten.

    Mögliche Förderungen des Programm KfW 430 existieren dagegen nur noch im Zuge von Effizienzhaus-Sanierungen (max. 48.000 Euro). Die Zuschussförderung von Einzelmaßnahmen ist zum 01.01.2021 in die Zuständigkeit des BAFA übergegangen. Vom BAFA erhalten Sie im Zuge der BEG EM nur dann Förderung für einen Fernwärmeanschluss, wenn die Fernwärme zu mindestens 25 Prozent auf Basis erneuerbaren Energien erzeugt wurde. Die Förderung liegt dann bei 30 Prozent der förderfähigen Kosten, 35 sind es, wenn die Wärme zu 50 mehr als 55 Prozent aus erneuerbaren Energien erzeugt wurde.

    Infrarotheizung

    Die Infrarotheizung ist relativ preiswert in der Anschaffung. Sie nutzt Strom als Energiequelle und erzeugt Strahlungswärme. Es wird deshalb immer wieder behauptet, sie sei besonders effizient. Letztlich liegt ihr Wirkungsgrad aber nur ca. 10 Prozent über dem einer herkömmlichen Elektroheizung. Außerdem handelt es sich um keine Zentralheizung, sondern um viele einzelne Heizkörper. In der Summe ist sie dann zwar billiger als eine normale Heizung.

    Aber man hat damit noch keine Lösung für die Warmwasserbereitung. Und im Betrieb ist sie sehr teuer, weil sie mit Strom betrieben wird. Das ist auch der Grund, warum es keine Förderung für diese Art der Heizung gibt (lediglich Wärmepumpen, die ebenfalls Strom nutzen, werden aufgrund ihrer hohen Effizienz gefördert). Sie ist am besten für selten genutzte bzw. beheizte Räume oder Gebäude (wie z. B. Gäste-WC oder Ferienhaus ), Wintergärten oder für extrem gut gedämmte Passivhäuser mit niedrigem Wärmebedarf geeignet.


    Unterschiede zwischen Altbau und Neubau

    Bild: Fußbodenheizung mit Förderung im Altbau
    Wird im Altbau mit gefördert: die Fußbodenheizung

    Bei der Förderung gibt es wesentliche Unterschiede zwischen Altbau und Neubau. Der Wichtigste dürfte wohl die Tatsache sein, dass Heizungen nur im Bestandsbau direkt als Einzelmaßnahme gefördert werden. Zuständig ist hier bereits seit 01.01.2021 das BAFA (BEG EM).

    Ab 01.07.2021 wird die KfW mit der Kredit-Version der BEG EM folgen. Ebenfalls ab 01.07.2021 ersetzt die BEG WG die aktuellen Effizienzhaus-Programme der KfW durch die BEG WG für Wohngebäude. Sie wird dann von der KfW als Kredit inkl. Zuschuss oder als einmaliger Zuschuss für Sanierungen oder Neubauten nach Effizienzhaus-Standard angeboten.

    Dabei gelten für Neubauten wesentlich höhere Mindestanforderungen, um eine Förderung zu erhalten. Allerdings gibt es im Neubau die sogenannten NH-Klassen für besonders nachhaltiges Bauen. Diese Förderung fehlt im Altbau. Dort gibt es nur die sogenannten EE-Klassen für besonders energieeffiziente Gebäude / Technologien, die es für Neubauten auch gibt. Insgesamt werden Sanierungen von Bestandsbauten etwas höher gefördert als Neubauten.


    Bild: Geld sparen mit Beratung von RENEWA

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    Regionale Programme beachten!

    Bild: Berlin bietet Förderung für eine neue Heizung
    Regionale Förderung gibt es fast überall

    Bislang haben wir über Förderungen auf Bundesebene gesprochen. Es lohnt sich jedoch durchaus, auch einen Blick auf regionale Förderprogramme zu werfen. Hier findet man in Ergänzung zur Förderung auf Bundesebene häufig weitere lohnende Förderprogramme.

    Leider können wir an dieser Stelle nicht viel weiter ins Detail gehen, da dies in Anbetracht der Menge an regionalen Förderprogrammen den Rahmen sprengen würde. Einen kleinen Ausschnitt städtischer Förderprogramme zur Veranschaulichung finden Sie dennoch hier bzw. in der nachfolgenden Tabelle.

    StadtMaßnahme / HeizungKostenBAFA-FörderungRegionale FörderungFörderung gesamt
    BerlinSole-Wasser-Wärmepumpe25.000 €8.750 €IBB HeizungstauschPLUS: 3.500 €12.250 €
    HamburgIFB „Erneuerbare Wärme”: 100 € / kW Nennwärmeleistung, mindestens 4.000 € + 15 % der Bohrungskosten12.750 €
    HannoverproKlima Wärmepumpe: 3.000 €11.750 €
    StuttgartEnergiesparprogramm: 2.000 € / Gebäude10.750 €

    Sollte Ihre Stadt bzw. Ihre Region nicht mit aufgeführt sein, wenden Sie sich einfach an unsere Berater. Sie kennen sich in der Förderlandschaft Deutschlands bestens aus und wissen im Zweifel auch, woher sie weiterführende Informationen zu Förderungen in Ihrer Region bekommen. Wir helfen Ihnen gerne und prüfen, ob die Programme in Ihrer Region mit der bundesweiten Förderung kombinierbar sind. Lassen Sie sich die regionale Förderung nicht entgehen und nutzen Sie unser Angebotsformular oder rufen Sie uns einfach an. Es lohnt sich!


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