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Kostenlose Fördermittelberatung für energetische Sanierung

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Förderungen für alle Gewerke im Überblick

Von Jens Piasecki
Bild: Ein Miniatur-Haus steht neben ein paar Geldmünzen
Erfahren Sie mehr über die Förderungen von RENEWA

Wer sein Haus günstig sanieren möchte oder den Neubau eines effizienten Eigenheims plant, muss die Kosten dafür nicht allein stemmen. Es existieren zahlreiche Förderungen, die Ihnen bei der Finanzierung Ihres Vorhabens helfen.

Durch die Einführung der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) Anfang 2021 und die schrittweise Umsetzung selbiger ist die Förderung 2021 allerdings nur noch schwer überschaubar. Daher kann es für Laien oft schwierig sein, bei der Planung auch noch den Überblick über alle in Frage kommenden Unterstützungen zu behalten.

Welche Förderung die richtige für Ihre Sanierung ist, erfahren Sie in dieser Übersicht. Sollten Sie Fragen dazu haben, können Sie sich auch an unsere RENEWA-Berater wenden. Sie helfen Ihnen gerne und beantworten Ihre Fragen.


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    Sanierung und Förderung von RENEWA

    Die Planung der energetischen Sanierung eines Gebäudes kann ein aufwendiges Unterfangen sein. Neben der Frage nach den richtigen Sanierungsmaßnahmen fällt noch die Suche nach dem passenden Handwerker und geeigneten Fördermitteln an. Wer sich mit der Materie nicht auskennt, steht alleine da und verliert sich schnell in der Informationsflut. Hier kann ein Energieberater helfen. Dieser ist zudem - insbesondere auch durch die Einführung der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) - für viele Förderprogramme zwingend vorgeschrieben.

    Mit dem Service von RENEWA erhalten Sie all das aus einer Hand. RENEWA ist auf die Energieberatung spezialisiert und stellt Ihnen einen zertifizierten Energieberater zur Seite, der die Gewerke übergreifende Planung übernimmt, die passenden Handwerksbetriebe in Ihrer Nähe findet, sich um die Finanzierung kümmert und Ihnen auch ansonsten jederzeit mit kompetenter Beratung zur Verfügung steht. Wie viel Förderung wir in diesem Jahr bereits für unsere Kunden beantragt haben, verrät unser Fördermittel-Counter.


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    Bild: Kosten sparen mit Förderung

    Diese Fördersumme wurde seit 2019 bereits an unsere Kunden ausgezahlt.

    Selbst profitieren

    Förderungen für Sanierung und Neubau

    Bild: Förderung für Haus
    Sowohl für Neubau als auch Altbau gibt es diverse Förderprogramme

    Finanzielle Förderung für die energetische Sanierung eines Altbaus oder für den Neubau eines energieeffizienten Hauses gibt es auf Bundes-, Länder- und regionaler Ebene. Am häufigsten stößt man auf der Suche nach Zuschüssen und Krediten auf die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

    Sie sind auch nach Einführung der BEG die federführenden Förderinstitute auf Bundesebene. Außerdem gibt es die Möglichkeit, die Kosten einer Sanierung teilweise steuerlich abzusetzen. Die steuerliche Förderung ist jedoch nicht mit anderen Förderungen kombinierbar und Sie benötigen einen Steuerberater. Neben den Förderungen auf Bundesebene gibt es auch regionale Fördermaßnahmen, die von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sind.

    Sanierung mit Einzelmaßnahmen - BAFA BEG EM und KfW 152

    Durch die Einführung der BEG zur Sanierung von Bestandsbauten mit Einzelmaßnahmen (BEG EM) ist die Zuschuss-Förderung des Programms KfW 430 in die Zuständigkeit des BAFA übergegangen. Seit 01.01.2021 ist das BAFA also alleine für die Zuschuss-Förderung energetischer Sanierungen mit Einzelmaßnahmen verantwortlich. Gefördert werden Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien, Heizungsoptimierung, Anlagentechnik (z. B. Lüftungsanlagen), Sanierungen der Gebäudehülle sowie Fachplanung und Baubegleitung.

    Sollte Ihr Kapital trotz Zuschuss nicht ausreichen, können Sie für Heizungen in Ergänzung zur BEG EM des BAFA den Kredit KfW 167 in Anspruch nehmen. Für Sanierungen der Gebäudehülle, Anlagentechnik und oder Heizungsoptimierung können Sie bis einschließlich 30.06.2021 alternativ zur BEG EM auf das Kredit-Programm KfW 152 zurückgreifen. Allerdings ist die Förderobergrenze in diesem Programm niedriger als in der BEG EM. Das ändert sich mit der Einführung der Kredit-Förderung der BEG EM durch die KfW am 01.07.2021. Dann können Sie im Rahmen der BEG EM zwischen Zuschuss des BAFA oder Kredit mit Zuschuss der KfW auswählen.

    Sanierungen und Neubauten nach Effizienzhaus-Standard

    Bis zum, 30.06.2021 können Sie im Rahmen einer Effizienzhaus-Sanierung die Programme KfW 151 (Kredit inkl. Zuschuss) und KfW 430 (Zuschuss) sowie eines Neubaus nach Effizienzhaus-Standard das Programm KfW 153 (Kredit inkl. Zuschuss) nutzen. Ab 01.07.2021 wird die Effizienzhaus-Förderung sowohl für Sanierungen als auch für Neubauten in der BEG für Wohngebäude (BEG WG) zusammengefasst. Dadurch steigt die Förderung teils deutlich. Die BEG WG kann ab dann bei der KfW wahlweise als Kredit mit Zuschuss oder als Zuschuss beantragt werden. Sollten Sie hierzu Fragen haben, helfen unsere Berater Ihnen gerne.

    Wie hoch die Förderung der KfW für eine Komplett-Sanierung bzw. einen Neubau ausfällt, hängt davon ab, welchen Effizienzhaus-Standard man mit einer Sanierung erreicht. Diese Kennzeichnung gibt an, wie energieeffizient ein Gebäude ist. Je niedriger die Kennzahl, desto effizienter ist das Haus und desto höher sind die Zuschüsse, die man erhält. Welchen Standard Sie mit Ihrer Sanierung erreichen, können Sie von Ihrem RENEWA-Energieberater erfahren. Er ist in der Lage, die nötige Gewerke übergreifende Planung kompetent durchzuführen, deren Umsetzung zu überwachen und die Qualität der durchgeführten Arbeiten abschließend zu kontrollieren. Diese Aufgabe ist für Laien kaum zu bewältigen.


    Bild: Geld sparen mit Beratung von RENEWA

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    Förderungen für ein neues Dach

    Bild: Förderung für Dachsanierung mit Dämmung
    Bei einer Dachsanierung können Sie mit einer Förderung viel Geld sparen

    Um eine Förderung für eine Dachsanierung zu erhalten, muss diese IMMER mit der Installation einer neuen Dämmung einhergehen. Sofern dies zutrifft, stehen Ihnen im Falle einer Sanierung als Einzelmaßnahme der Kredit KfW 152 sowie der BAFA-Zuschuss der BEG EM als Förderung zur Verfügung.

    Sollten Sei eine Sanierung nach Effizienzhaus-Standard planen, können Sie auf die Programme KfW 430 (Zuschuss) sowie KfW 151 (Kredit inkl. Zuschuss) zurückgreifen. Hierfür steht wahlweise ein Zuschuss bis 48.000 Euro oder eine Kredit bis 120.000 Euro inkl. Zuschuss bis zu 48.000 Euro zur Verfügung.

    Grundsätzlich vergibt die KfW zur Sanierung eines Altbaus mit Einzelmaßnahmen einen Kredit bis zu 50.000 Euro sowie einen Tilgungszuschuss von 20 Prozent der Kreditsumme (KfW 152), maximal jedoch 10.000 Euro als Förderung. Sie können aber auch im Rahmen der BEG EM einen Zuschuss des BAFA bis zu 20 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 Euro - also maximal 12.000 Euro erhalten. Alternativ kann man die Kosten auch steuerlich fördern lassen.

    FörderprogrammHöhe
    KfW 430 „Energieeffizient Sanieren" (Zuschuss)Die Zuschuss-Förderung von Einzelmaßnahmen des Programms KfW 430 ist zu Beginn des Jahres in die Zuständigkeit des BAFA übergegangen); bis zu 40 % der förderfähigen Kosten, max. 48.000 € (Effizienzhaus-Sanierung)
    KfW 151 „Energieeffizient Sanieren" (Kredit)Kreditsumme bis zu 120.000 €, inkl. Tilgungszuschuss von höchstens 40 % der Kreditsumme, max. 48.000 € (Effizienzhaus-Sanierung)
    KfW 152 „Energieeffizient Sanieren" (Kredit)Kreditsumme bis zu 50.000 €, inkl. Tilgungszuschuss von 20 % der Kreditsumme, max. 10.000 € (Einzelmaßnahmen)
    KfW 153 „Energieeffizient Bauen" (Kredit)Kreditsumme bis zu 120.000 €, Tilgungszuschuss 15 - 25 % der Kreditsumme, max. 30.000 €
    BEG EM; BAFAZuschuss bis zu 20 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, max. 12.000 €
    Steuerliche Förderung20 % der förderfähigen Sanierungskosten (bis zu 200.000 €), max. 40.000 €, steuerlich absetzbar über drei Jahre

    Zuschüsse für Heizungen

    Bild: Ein Handwerker während der Wartung einer Heizung
    Viele Heizungsarten werden finanziell gefördert

    Mit Ausnahme der Brennstoffzelle (Programm KfW 433) und dem Fernwärmeanschluss (Programm KfW 152) werden Heizungen als Einzelmaßnahme im Gebäudebestand seit Januar 2021 ausschließlich im Rahmen der BEG EM vom BAFA gefördert. Gefördert werden Heizungsanlagen, die teilweise oder ausschließlich erneuerbare Energien nutzen.

    Dazu gehören Gas-Brennwertheizungen, die später (Renewable Ready) oder gleich zu einer Gas-Hybridheizung mit Komponente zur erneuerbaren Wärmeerzeugung (z. B. mit einer Solarthermie-Anlage) ausgebaut werden. Außerdem werden Solarthermie-Anlagen, Biomasseheizungen wie z. B. die Pelletheizung, Wärmepumpen sowie Hybridheizungen auf Basis erneuerbarer Energien gefördert.

    Für Gas-Brennwertheizungen, die als „Renewable Ready” installiert werden, erhalten Sie vom BAFA eine Förderung von 20 Prozent der förderfähigen Investitionskosten (max. 12.000 Euro). Fertige Hybridheizungen aus Gas-Brennwertkessel und z. B. Solarthermie-Anlage werden mit 30 Prozent der Investitionskosten (max. 18.000 Euro) gefördert. Heizungssysteme auf Basis erneuerbarer Energien erhalten je nach Anlagentyp mindestens 30 Prozent (Solarthermie-Anlage) bis 35 Prozent (z. B. eine Wärmepumpe oder eine Holzheizung) der Investitionskosten (max. 21.000 Euro). Sollte Ihnen das nötige Kapital zur Anschaffung der neuen Heizung trotzdem fehlen, können Sie zusätzlich den Ergänzungskredit KfW 167 bis 50.000 Euro nutzen (ohne Tilgungszuschuss).

    Alternativ können Sie die genannten Heizungen auch im Rahmen einer Sanierung oder eines Neubaus nach Effizienzhaus-Standard indirekt mit fördern lassen. Öl-Brennwertheizungen werden dagegen gar nicht mehr gefördert. Zudem wird die Installation von Ölheizungen ab 2026 nur noch in Ausnahmefällen zulässig sein. Sie sollen wegen ihres schlechten ökologischen Fußabdrucks aus deutschen Haushalten verschwinden. Daher wird der Ersatz alter Ölheizungen durch Gas-Hybridheizungen oder ökologische Heizungen zusätzlich mit 10 Prozent der förderfähigen Kosten gefördert - so können Sie zwischen 40 und 45 Prozent der Investitionskosten - also bis zu 27.000 Euro erhalten.

    Mit weiteren Boni kann die Förderung für Ihre neue Heizung insgesamt auf bis zu 55 Prozent der förderfähigen Kosten (max. 33.000 Euro) steigen. Um die Förderung auch tatsächlich zu bekommen, muss der Antrag vor Auftragsvergabe online beim BAFA gestellt werden. Die Verpflichtung eines Energieberaters ist zwar nicht zwingend vorgeschrieben - sie ist aber unbedingt zu empfehlen, denn wer bei der Wahl der Heizung Fehler macht, muss ca. 20 bis 30 Jahren lange damit leben und draufzahlen. Außerdem braucht man den Energieberater zum Erhalt bestimmter Boni wie z. B. den iSFP-Bonus. Diesen erhält man, wenn die Installation der Heizung vom Energieberater in einem Sanierungsfahrplan vorgeschlagen wurde.

    FörderprogrammFörderobjektHöhe der Förderung
    KfW 433 „Brennstoffzelle" (Zuschuss)Brennstoffzelle6.800 € + 550 € / 100 Watt elektrische Leistung, max. 34.300 €
    KfW 430 „Energieeffizient Sanieren" (Zuschuss)Heizung auf Basis erneuerbarer Energien, Gas-Brennwertheizung (wird nur im Rahmen einer Sanierung zum Effizienzhaus mit gefördert, keine Förderung von Einzelmaßnahmen)40 % der förderfähigen Investitionskosten, max. 48.000 €
    KfW 151 „Energieeffizient Sanieren" (Kredit)Heizung auf Basis erneuerbarer Energien, Gas-Brennwertheizung (Sanierung zum Effizienzhaus)40 % der förderfähigen Kreditsumme, max. 48.000 €
    KfW 152 „Energieeffizient Sanieren” (Kredit)Nur Fernwärme-Anschluss20 % der förderfähigen Kreditsumme, max. 10.000 €
    KfW 153 „Energieeffizient Bauen” (Kredit)Heizung auf Basis erneuerbarer Energien, Gas-Brennwertheizung (Neubau nach Effizienzhaus-Standard, keine Förderung von Einzelmaßnahmen)25 % der förderfähigen Kreditsumme, max. 30.000 €
    BEG EM; BAFAHybridheizung „Renewable Ready" (Gas-Brennwert und EE*-Heizung in Planung)20 % der förderfähigen Investitionskosten, max. 12.000 €
    Gas-Hybridheizung, fertig installiert (Gas-Brennwert und EE*-Heizung)30 % der förderfähigen Investitionskosten, max. 18.000 €
    Solarthermie-Anlage30 % der förderfähigen Investitionskosten, max. 18.000 €
    EE*-Heizung (Wärmepumpe, Pelletheizung, Hackschnitzelheizung, Holzvergaser oder Hybrid aus diesen)35 % der förderfähigen Investitionskosten, max. 21.000 €
    BEG EM; BAFA Öl-Austauschprämie (+ 10 %)Austausch Ölheizung gegen Hybridheizung aus Gas-Brennwertkessel und EE*-Heizung40 % der förderfähigen Investitionskosten, max. 24.000 €
    Austausch Ölheizung gegen EE*-Heizung (Wärmepumpe, Pelletheizung,  Hackschnitzelheizung, Holzvergaser, Solarthermie-Anlage)45 % der förderfähigen Investitionskosten, max. 27.000 €
    BEG EM; BAFA iSFP-Bonus (+ 5 %)Installation einer in einem individuellen Sanierungsfahrplan empfohlenen Heizung (z. B. Pelletheizung)50 % der förderfähigen Investitionskosten, max. 30.000 €
    BEG EM; BAFA Innovationsbonus (+ 5 %)Installation einer Holzheizung mit besonders niedrigen Feinstaub-Emissionen (max. 2,5 mg / m³)55 % der förderfähigen Investitionskosten, max. 33.000 €
    Steuerliche FörderungErneuerung / Modernisierung der Heizungsanlage / Einbau digitaler Steuerungssysteme zur Verbrauchsoptimierung (Smart Home)20 % der förderfähigen Investitionskosten, max. 40.000 €

    *Erneuerbare Energien

    Förderungen für Dämmungen

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um ein Gebäude zu dämmen und so die Heizkosten zu senken: Fassadendämmung, Dachdämmung und Geschossdeckendämmung sowie Kellerdämmung. Alle diese Maßnahmen werden gefördert. Auch hier greifen die BEG EM des BAFA sowie das Zuschussprogramm 430 (nur Effizienzhaus-Sanierungen) und die Kredite 151/152 der KfW.

    Mit der BEG EM können Sie bis zu 12.000 Euro als einmaligen Zuschuss für Einzelmaßnahmen erhalten. Alternativ dazu erhält man im Rahmen des Kredit-Programms KfW 152 einen Kredit bis zu 50.000 Euro und einen Tilgungszuschuss bis maximal 10.000 Euro. Ist die Dämmung Teil einer Komplettsanierung zum Effizienzhaus, besteht die Möglichkeit einer Förderung durch das Zuschussprogramm KfW 430, durch das man bis zu 40 Prozent der Kosten erhalten kann, also maximal 48.000 Euro. Mit dem Programm KfW 151 erhält man zusätzlich zum Tilgungszuschuss bis zu 48.000 Euro noch einen Kredit bis zu 120.000 Euro.

    Förderprogramm Förderbare Maßnahmen Höhe der Förderung
    KfW 430 „Energieeffizient Sanieren" (Zuschuss) Fassadendämmung, Dachdämmung, Geschossdeckendämmung, Kellerdämmung nur Effizienzhaus-Sanierung (Förderung für Einzelmaßnahmen seit 01.01.2021 in Zuständigkeit des BAFA übergegangen); Zuschuss: 40 %, max. 48.000 €
    KfW 151 „Energieeffizient Sanieren" (Kredit) Fassadendämmung, Dachdämmung, Geschossdeckendämmung, Kellerdämmung Kredit für Komplettsanierung zum Effizienzhaus: bis 120.000 €, 40 % Tilgungszuschuss, max. 48.000 €
    KfW 152 „Energieeffizient Sanieren" (Kredit) Fassadendämmung, Dachdämmung, Geschossdeckendämmung, Kellerdämmung Kredit für Einzelmaßnahmen: bis 50.000 €, 20 % Tilgungszuschuss, max. 10.000 €
    KfW 153 „Energieeffizient Bauen”Fassadendämmung, Dachdämmung,

    Geschossdeckendämmung, Kellerdämmung

    Kredit für Neubau nach Effizienzhaus-Standard, bis 120.000 €, 25 % Tilgungszuschuss (max. 30.000 €)
    BEG EM; BAFA (Zuschuss)Fassadendämmung, Dachdämmung, Geschossdeckendämmung, KellerdämmungZuschuss 20 % (max. 12.000 €) für Sanierung mit Einzelmaßnahmen
    BEG EM; BAFA iSFP-Bonus (Zuschuss; + 5 %)Fassadendämmung, Dachdämmung, Geschossdeckendämmung, KellerdämmungZuschuss 25 % (max. 15.000 €) wenn die Installation der Dämmung vorher in einem individuellen Sanierungsfahrplan empfohlen wurde
    Steuerliche Förderung Fassadendämmung, Dachdämmung, Geschossdeckendämmung, Kellerdämmung20 % der förderfähigen Investitionskosten (max. 40.000 €)

    Zuschüsse und Kredite für neue Fenster

    Bild: Ein Fensterbauer während der Montage neuer Fenster
    Beim Fenster-Austausch gibt es einige wichtige Punkte zu beachten

    Zur Förderung der Sanierung von Fenstern können Sie ebenfalls die Programme 430 (nur Effizienzhaus-Sanierung) und 151/152 der KfW sowie die BEG EM des BAFA nutzen.

    Planen Sie die Sanierung der Fenster als Einzelmaßnahme und fällt die Wahl auf den Kredit KfW 152, erhalten Sie ein Darlehen bis zu 50.000 Euro und einen Zuschuss bis zu 10.000 Euro pro Wohneinheit. Reicht Ihnen ein Zuschuss, können Sie vom BAFA bis zu 12.000 Euro der Investitionskosten erstattet bekommen.

    Im Falle einer Komplettsanierung des Gebäudes kann die KfW-Förderung sogar bis zu 40 Prozent der Investitionskosten betragen (Programm KfW 430). Das sind maximal 48.000 Euro. Auch der Kredit 151 ist eine gute Option, wenn Fenster saniert werden sollen. Dieser gewährt bei einer Sanierung zum KfW-Effizienzhaus einen Kreditrahmen bis zu 120.000 Euro und maximal 48.000 Euro Tilgungszuschuss pro Wohneinheit. Alternativ ist auch eine steuerliche Förderung möglich.


    Bild: Geld sparen mit Beratung von RENEWA

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    Förderung für Solaranlagen

    Bild: Mehrere Solateure beim Einbau einer Solaranlage
    Eine Solaranlage kann von der KfW oder vom BAFA gefördert werden

    Bei Anlagen die Sonnenenergie nutzen unterscheidet man zwischen Photovoltaik- und Solarthermie-Anlage. Die Photovoltaik-Anlage wandelt Sonnenenergie in Strom um, die Solarthermie-Anlage wird für das Erhitzen von Warmwasser und in manchen Fällen zur Unterstützung der Heizung verwendet. Einen Unterschied gibt es zwischen den beiden Anlagen auch in Bezug auf die Förderung.

    Für die einfache Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage gibt es keine Zuschüsse. Trotzdem besteht die Option, dafür bei der KfW einen Kredit im Rahmen des Programms 270 aufzunehmen. Für diesen existiert allerdings kein Tilgungszuschuss. Eine Alternative ist die Einspeisevergütung, die dem Besitzer einer Photovoltaik-Anlage für 20 Jahre einen festgelegten Betrag pro eingespeister Kilowattstunde garantiert. Momentan beläuft sich diese auf rund 8,04 Cent pro Kilowattstunde (Stand Februar 2021).

    Für eine Solarthermie-Anlage hingegen erhält man als Einzelmaßnahme eine BAFA-Förderung (BEG EM) von 30 Prozent der förderfähigen Kosten bzw. max. 18.000 Euro pro Wohneinheit. Dazu muss die Anlage zu 50 Prozent der Warmwasserbereitung, der Heizungsunterstützung oder beidem dienen. Außerdem muss sie gemäß ISO 17025 geprüft sein und mindestens 525 Kilowattstunden pro Jahr und Quadratmeter Kollektorfläche leisten. Falls Sie Probleme mit der Planung oder Berechnung der Heizlast haben, können Sie jederzeit einen Termin mit einem unserer Energieberater vereinbaren. Wir helfen Ihnen gerne.

    FörderprogrammHöhe der Förderung
    KfW 270 (Kredit)Kredit bis zu 50. Mio. € (an Privatpersonen, wenn ein Teil des erzeugten Stroms/der erzeugten Wärme eingespeist wird)
    EEG Einspeisevergütung (Für PV-Anlage)ca. 8,04 Cent / kWh (Stand Februar 2021)
    BEG EM; BAFA (Für Solarthermie-Anlage)Einzelmaßnahme: Zuschuss von 30 % der förderfähigen Kosten, max. 18.000 € (wenn die Solarthermie-Anlage mindestens 525 kWh pro Jahr und m² leistet und nach ISO 17025 geprüft ist)

    KfW und BAFA: Wo ist der Unterschied?

    Die Frage ist nicht in einem Satz zu beantworten. Das liegt vor allem an der schrittweisen Einführung der BEG seit Anfang 2021. Aktuell ist das BAFA ausschließlich für die Förderung von Sanierungen als Einzelmaßnahme mit Zuschüssen zuständig. Außerdem ist das BAFA aktuell nahezu allein verantwortlich für die Förderung von Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien (Ausnahme: Ergänzungskredit KfW 167 ohne Tilgungszuschuss). Zudem bietet es Förderung für Fachplanung und Baubegleitung. Für alle anderen Förderungen ist derzeit die KfW zuständig.

    Dazu gehört die Förderung von Effizienzhaus-Sanierungen mit Krediten (inkl. von Einzelmaßnahmen mit Krediten inkl. Tilgungszuschuss). Außerdem fördert die KfW im Heizungsbereich noch direkt den Anschluss an ein Fernwärmenetz (KfW 152) sowie die Installation einer Brennstoffzelle (KfW 433). Ansonsten fördert die KfW Heizungen aktuell nur indirekt im Rahmen der Effizienzhaus-Förderung. Außerdem gibt es für die Energieberatung das Programm KfW 431

    Ab 01.07.2021 tritt die BEG vollständig in Kraft und fasst alle aktuellen Programme (Ausnahme: KfW 433) zusammen. Die Effizienzhaus-Förderung für Sanierungen (KfW 430 / KfW 151) und Neubauten (KfW 153) wird im Programm BEG WG für Wohngebäude zusammengeführt und wird ab dann von der KfW als Zuschuss oder als Kredit mit Tilgungszuschuss angeboten.

    Außerdem wird die Förderung von Einzelmaßnahmen zur energetischen Sanierung (KfW 152) dann als Kredit-Förderung der BEG EM zur Verfügung stehen während das BAFA die BEG EM als Zuschuss-Förderung anbietet. Ab 2023 wird das BAFA dann die Zuschuss-Förderung der BEG WG von der KfW übernehmen. Außerdem wird es in allen Programmen Förderung für Fachplanung und Baubegleitung der BEG geben.

    Förder-InstitutGeförderte GewerkeArt der Förderung
    Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)Brennstoffzelle, Fernwärmeanschluss, Heizungsoptimierung, Lüftungsanlagen, Dämmung der Gebäudehülle (Dach, Geschossdecke, Fassade, Keller), Fenster, Türen, Heizungen außer Ölheizungen im Rahmen von Effizienzhaus-Sanierungen, EnergieberatungEinzelmaßnahmen (Kredit mit und ohne Zuschuss),
    Effizienzhaus-Sanierung (Zuschuss / Kredit mit Zuschuss),
    Effizienzhaus Neubau (Kredit mit Zuschuss)
    BEG EM; Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)Hybridheizungen (Gas-Brennwert + z. B. Solarthermie), Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien, Heizungsoptimierung, Anlagentechnik, Dämmung der Gebäudehülle (Dach, Geschossdecke, Fassade, Keller), Fenster, Fachplanung und BaubegleitungEinzelmaßnahmen (nur Zuschuss)

    KfW und BAFA kombinieren

    Die Kombination von Fördermitteln aus verschiedenen Programmen ist grundsätzlich möglich. Es gibt aber auch Kumulierungsverbote. Das KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren“ (151/152, 430) kann zum Beispiel nur jeweils allein in Anspruch genommen und auch nicht mit Förderungen des BAFA / der BEG kombiniert werden.

    Der Ergänzungskredit 167 ist dagegen sowohl mit den Programmen KfW 430 und KfW 151/152 als auch mit der Heizungsförderung des BAFA nach BEG EM kompatibel. Der Kredit 153 der KfW hingegen war mit dem Marktanreizprogramm des BAFA (MAP) kombinierbar, ist es jetzt aber mit der BEG nicht mehr. Die steuerliche Förderung ist grundsätzlich nicht mit anderen Förderprogrammen kombinierbar.

    Beim BAFA muss die Antragstellung vor der schriftlichen Auftragsvergabe online erfolgen. Wird eine Sanierung der Gebäudehülle oder die Installation von Anlagentechnik angestrebt, muss für diese ein Energieberater in die Sanierung mit eingebunden werden. Für die Installation von Heizungen bzw. die Optimierung bestehender Heizungen reicht dagegen eine Fachunternehmererklärung.

    Seine Einbindung ist aber dennoch zu empfehlen, da man nur durch seine Mitwirkung den iSFP-Bonus beanspruchen kann. Diesen erhält man, wenn der Energieberater die ordnungsgemäße Umsetzung einer in einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) empfohlenen Maßnahme (z. B. Installation einer Wärmepumpe) bestätigt. Im Falle der KfW-Förderung muss der Antrag für die Programme KfW 430 (nur noch für Effizienzhaus), KfW 151/152 sowie KfW 153 aktuell immer von einem zertifizierten Energieberater vor Baubeginn online gestellt werden.

    Sollten Sie diesen benötigen, stellt RENEWA Ihnen einen zertifizierten Energieberater zur Seite. Er sorgt dafür, dass Sie alle Fördermittel erhalten, die im Zuge Ihrer Sanierung zur Verfügung stehen. Sprechen Sie mit Ihrem RENEWA-Berater, um mögliche Kombinationsmöglichkeiten und die optimale Förderung zu finden. Sollten Sie darüber hinaus Fragen zum Thema Förderung haben, können Sie ebenfalls jederzeit Kontakt mit uns aufnehmen.

    FörderprogrammKombinationsmöglichkeiten
    KfW 151 / 152, KfW 430 / KfW 153nicht untereinander oder mit Programmen des BAFA kombinierbar
    KfW 167BEG EM; BAFA, KfW 151 / 152, KfW 430
    BEG EM; BAFAKfW 167
    Steuerliche Förderungnicht mit anderen Förderprogrammen kombinierbar

    Zuschüsse durch Länder und Kommunen

    Bild: Eine Frau plant gerade ihre Sanierung mithilfe einer Städte-Förderung
    Auch durch Länder und Kommunen sind Förderungen möglich

    Zusätzlich zu den Förderungen durch KfW und BAFA gibt es Förderungen auf Länderebene. Diese lassen sich oft mit Programmen der KfW oder anderen bundesweiten Subventionen kombinieren. Regionale Förderungen sind allerdings deutlich spezifischer, als es bei der KfW und dem BAFA der Fall ist. In Einzelfällen sind Zuschüsse der Länder sogar lohnenswerter als die des Bundes.

    Außerdem ist es möglich, Zuschüsse von Kommunen zu erhalten. Im Falle einer Sanierung sollte daher frühzeitig ermittelt werden, welche Zuschüsse erhältlich sind. Damit Ihnen kein Zuschuss entgeht, vergleicht RENEWA die Angebote für Sie und sorgt für die bestmögliche Förderung Ihrer Sanierung. Außerdem stellen unsere Energieberater eine angemessene Qualität der auszuführenden Arbeiten sicher.


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