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Förderungen für alle Gewerke im Überblick

Von Jens Piasecki
Bild: Ein Miniatur-Haus steht neben ein paar Geldmünzen
Erfahren Sie mehr über die Förderungen von RENEWA

Wer sein Haus günstig sanieren möchte oder den Neubau eines effizienten Eigenheims plant, muss die Kosten dafür nicht allein stemmen. Es existieren zahlreiche Förderungen, die Ihnen bei der Finanzierung Ihres Vorhabens helfen.

Dabei kann es oft schwierig sein, bei der Planung auch noch den Überblick über alle in Frage kommenden Unterstützungen zu behalten. Welche Förderung die richtige für Ihre Sanierung ist, erfahren Sie in dieser Übersicht oder von Ihrem RENEWA-Berater.


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    Sanierung und Förderung von RENEWA

    Die Planung der energetischen Sanierung eines Gebäudes kann ein aufwendiges Unterfangen sein. Neben der Frage nach den richtigen Sanierungsmaßnahmen fällt noch die Suche nach dem passenden Handwerker und geeigneten Fördermitteln an. Wer sich mit der Materie nicht auskennt, steht alleine da und verliert sich schnell in der Informationsflut. Hier kann ein Energieberater helfen. Dieser ist zudem für viele Förderprogramme ohnehin zwingend vorgeschrieben.

    Mit dem Service von RENEWA erhalten Sie all das aus einer Hand. RENEWA ist auf die Energieberatung spezialisiert und stellt Ihnen einen zertifizierten Energieberater zur Seite, der die gewerkeübergreifende Planung übernimmt, die passenden Handwerksbetriebe in Ihrer Nähe findet, sich um die Finanzierung kümmert und Ihnen auch ansonsten jederzeit mit kompetenter Beratung zur Verfügung steht.


    Förderungen für Sanierung und Neubau

    Bild: Ein Sparschwein mit einem Miniatur-Haus aus Glas
    Sowohl für Neubau als auch Altbau gibt es diverse Förderprogramme

    Finanzielle Förderung für die energetische Sanierung eines Altbaus oder für den Neubau eines energieeffizienten Hauses gibt es auf Bundes-, Länder- und regionaler Ebene. Am häufigsten stößt man auf der Suche nach Zuschüssen und Krediten auf die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

    Außerdem gibt es die Möglichkeit, die Kosten einer Sanierung teilweise steuerlich abzusetzen. Hinzu kommen regionale Fördermaßnahmen, die von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sind. Vereinfacht zusammengefasst vergibt das BAFA Förderungen für Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien, für Mini-BHKW und für die Heizungsoptimierung. Für alle anderen energetischen Sanierungen, wie die Dämmung der Gebäudehülle, die Installation einer Brennstoffzelle oder den Einbau neuer Energiesparfenster, können Sie Zuschüsse und Kredite von der KfW erhalten.

    Darüber hinaus können Sie im Rahmen einer Effizienzhaus-Sanierung über die Programme KfW 151 und KfW 430 auch Heizungen mitfördern lassen, wenn sie auf Basis erneuerbarer Energien und oder mit Gas-Brennwerttechnik arbeiten. In einigen Fällen lassen sich Programme der beiden Institutionen auch kombinieren (z. B. KfW 153 oder KfW 167 und BAFA „Heizen mit Erneuerbaren Energien”). Die steuerliche Förderung ist dagegen mit keinem anderen Programm kumulierbar. Wie hoch ein Zuschuss der KfW ausfällt, hängt davon ab, ob man eine Einzelmaßnahme oder eine Sanierung zum KfW-Effizienzhaus durchführt. Außerdem kommt es darauf an, welchen Effizienzhausstandard man mit einer Sanierung erreicht.

    Diese Kennzeichnung gibt an, wie energieeffizient ein Gebäude ist. Je niedriger die Kennzahl, desto effizienter ist das Haus und desto höher sind die Zuschüsse, die man erhält. Ein Effizienzhaus 55 bekommt zum Beispiel einen besseren Kredit mit höherem Tilgungszuschuss als ein Effizienzhaus 115. Um eine Förderung für einen Neubau zu erhalten, muss mindestens ein Effizienzhausstandard von 55 erreicht werden. Welchen Standard Sie mit Ihrer Sanierung erreichen, können Sie von Ihrem RENEWA-Energieberater erfahren. Er ist in der Lage, die nötige gewerkeübergreifende Planung kompetent durchzuführen, deren Umsetzung zu überwachen und so die Qualität der durchgeführten Arbeiten zu garantieren. Diese Aufgabe ist für Laien kaum zu bewältigen.


    Bild: Geld sparen mit Beratung von RENEWA

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    Förderungen für ein neues Dach

    Bild: Ein Dachdecker sitzt auf einem Gerüst
    Bei einer Dachsanierung können Sie mit einer Förderung viel Geld sparen

    Um eine finanzielle Förderung für eine Dachsanierung zu erhalten, muss immer eine Dämmung mit der Sanierung einhergehen. Sofern dies zutrifft, ist es egal, um welche Art Dach es sich handelt. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet im Wesentlichen zwei Möglichkeiten zur Förderung der Dachsanierung: Den Zuschuss KfW 430 und den Kredit KfW 151/152.

    Grundsätzlich vergibt die KfW zur Sanierung eines Altbaus 20 Prozent der Kosten als einmaligen Zuschuss (KfW 430), maximal jedoch 10.000 Euro (Einzelmaßnahme). Für eine Sanierung zum Effizienzhaus erhalten Sie, je nach Effizienzhausstandard, 25 bis 40 Prozent der förderfähigen Investitionskosten (bei 120.000 Euro gedeckelt), also 30.000 bis 48.000 Euro. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, einen Kredit zu erhalten (KfW 151/152). Der Kredit kann für eine Einzelmaßnahme bis zu 50.000 Euro betragen und beinhaltet einen Tilgungszuschuss von maximal 20 Prozent der Kreditsumme, also höchstens 10.000 Euro (KfW 152). Ein noch höherer Kredit samt Tilgungszuschuss ist im Rahmen einer Sanierung zum Effizienzhaus möglich (KfW 151).

    Hier steht ein Kredit in Höhe von bis zu 120.000 Euro zur Verfügung, der Tilgungszuschuss beträgt 30.000 bis maximal 48.000 Euro. Zuschuss (430) und Kredit (151/152) sind allerdings nicht kombinierbar. Bei einem Neubau wird das Dach mit einem einheitlichen Kredit abgedeckt (KfW 153). Dazu muss der Neubau mindestens den KfW-Effizienzhausstandard 55 erreichen. Auch hier liegt die maximale Kreditsumme bei 120.000 Euro, der Tilgungszuschuss beträgt mindestens 15 bis maximal 25 Prozent der Kreditsumme, also maximal 30.000 Euro. Bei Förderungen der KfW muss der Förderantrag vor Baubeginn von einem Energieberater gestellt werden. Andernfalls erlischt der Anspruch auf Fördergeld.

    Alternativ kann man die Kosten für die Dachsanierung auch steuerlich fördern lassen. Auch hier ist die Fördervoraussetzung, dass eine Dämmung mitinstalliert wird. So kann man 20 Prozent der förderfähigen Kosten von höchstens 200.000 Euro, also maximal 40.000 Euro, über drei Jahre absetzen. Dabei ist es egal, ob die Dachsanierung im Rahmen einer Einzelmaßnahme oder einer Komplettsanierung stattfindet. Sie hat gegenüber der KfW Förderung allerdings den Nachteil, dass keine baubegleitende Qualitätskontrolle durch den Energieberater stattfindet. Die steuerliche Förderung ist mit keinem anderen Förderprogramm kombinierbar.

    FörderprogrammHöhe
    KfW 430 „Energieeffizient Sanieren" (Zuschuss)20 % der förderfähigen Kosten, max. 10.000 € (Einzelmaßnahmen); bis zu 40 % der förderfähigen Kosten, max. 48.000 € (Effizienzhaus-Sanierung)
    KfW 151 „Energieeffizient Sanieren" (Kredit)Kreditsumme bis zu 120.000 €, inkl. Tilgungszuschuss von höchstens 40 % der Kreditsumme, max. 48.000 € (Effizienzhaus-Sanierung)
    KfW 152 „Energieeffizient Sanieren" (Kredit)Kreditsumme bis zu 50.000 €, inkl. Tilgungszuschuss von 20 % der Kreditsumme, max. 10.000 € (Einzelmaßnahmen)
    KfW 153 „Energieeffizient Bauen" (Kredit)Kreditsumme bis zu 120.000 €, Tilgungszuschuss 15 - 25 % der Kreditsumme, max. 30.000 €
    Steuerliche Förderung20 % der förderfähigen Sanierungskosten (bis zu 200.000 €), max. 40.000 €

    Zuschüsse für Heizungen

    Bild: Ein Handwerker während der Wartung einer Heizung
    Viele Heizungsarten werden finanziell gefördert

    Mit Ausnahme der Brennstoffzelle (Programm KfW 433) werden Heizungen seit Januar 2020 als Einzelmaßnahme ausschließlich vom BAFA gefördert. Dazu gehören Heizungsanlagen, die erneuerbare Energien nutzen (z. B. Wärmepumpen, Pelletheizungen, Hackschnitzelheizungen und Solarthermie-Anlagen), ebenso wie BHKW.

    Außerdem fördert das BAFA neue Gas-Brennwertheizungen, wenn sie als „Renewable Ready” geplant sind. Das heißt, dass sie als Hybridheizung in Kombination mit einer Heizung auf Basis erneuerbarer Energien (z. B. einer Solarthermie-Anlage) geplant und für deren Einbau vorbereitet werden müssen. Diese Heizung muss dann binnen 2 Jahren nach Einbau der Gasheizung installiert werden.

    Für fertige Hybridheizungen aus Gas-Brennwertkessel und einer Heizung auf Basis erneuerbarer Energien können Sie ebenfalls eine Förderung erhalten. Für reine Gas-Brennwertheizungen erhält man nur noch im Rahmen von Sanierungen zum Effizienzhaus eine Förderung. Öl-Brennwertheizungen werden dagegen gar nicht mehr gefördert. Zudem wird die Installation von Ölheizungen ab 2026 nur noch in Ausnahmefällen zulässig sein. Sie sollen wegen ihres schlechten ökologischen Fußabdrucks aus deutschen Haushalten verschwinden. Um dieses Ziel zu erreichen, wird der Austausch alter Ölheizungen gegen Hybridheizungen oder ökologische Heizungen mit hohen Summen gefördert.

    Für Gas-Brennwertheizungen, die als „Renewable Ready” installiert werden, erhalten Sie vom BAFA eine Förderung von 20 Prozent der förderfähigen Investitionskosten. Fertige Hybridheizungen aus Gas-Brennwertkessel und z. B. Solarthermie-Anlage werden mit 30 Prozent der Investitionskosten gefördert. Heizungssysteme auf Basis erneuerbarer Energien erhalten je nach Anlagentyp mindestens 30 Prozent (Solarthermie-Anlage) bis 35 Prozent (Wärmepumpe und Holzheizung) der Investitionskosten. Wer seine alte Ölheizung gegen eine Hybridheizung aus Gas-Brennwertkessel und z. B. Solarthermie-Anlage tauscht, der kann eine Förderung von 40 Prozent der Investitionskosten erhalten.

    Für den Tausch gegen eine Heizung ausschließlich auf Basis erneuerbarer Energien erhält man sogar 45 Prozent der Investitionskosten. Um die Förderung auch tatsächlich zu bekommen, muss der Antrag vor Auftragsvergabe online beim BAFA gestellt werden. Die Verpflichtung eines Energieberaters ist zwar nicht zwingend vorgeschrieben - sie ist aber unbedingt zu empfehlen, denn bei der Wahl der Heizung gibt es einiges zu beachten. Wer hier Fehler macht, muss bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung einer Heizung von 20 bis 30 Jahren lange damit leben oder draufzahlen. Eine weitere Möglichkeit, die Heizungssanierung zu fördern, ist die teilweise steuerliche Anrechnung der Kosten über einen Zeitraum von drei Jahren. Allerdings können nur 20 Prozent der förderfähigen Investionskosten von maximal 200.000 Euro, also bis zu 40.000 Euro, von der Steuer abgesetzt werden.

    FörderprogrammFörderobjektHöhe der Förderung
    KfW 433 „Brennstoffzelle" (Zuschuss)Brennstoffzelle5.700 € + variabler Betrag
    KfW 430 „Energieeffizient Sanieren" (Zuschuss)Heizung auf Basis erneuerbarer Energien, Gas-Brennwertheizung (wird im Rahmen einer Sanierung zum Effizienzhaus mitgefördert)40 % der förderfähigen Investitionskosten, max. 48.000 €
    KfW 151 „Energieeffizient Sanieren" (Kredit)Heizung auf Basis erneuerbarer Energien, Gas-Brennwertheizung (Sanierung zum Effizienzhaus)40 % der förderfähigen Kreditsumme, max. 48.000 €
    BAFA - Wärme aus Erneuerbaren EnergienHybridheizung „Renewable Ready" (Gas-Brennwert und EE*-Heizung in Planung)20 % der förderfähigen Investitionskosten
    Hybridheizung, fertig installiert (Gas-Brennwert und EE*-Heizung)30 % der förderfähigen Investitionskosten
    Solarthermie-Anlage30 % der förderfähigen Investitionskosten
    EE*-Heizung (Wärmepumpe, Pellet-/ Hackschnitzelheizung, Holzvergaser)35 % der förderfähigen Investitionskosten
    BAFA - Wärme aus Erneuerbaren Energien; Austauschprämie ÖlheizungAustausch Ölheizung gegen Hybridheizung aus Gas-Brennwertkessel und EE*-Heizung40 % der förderfähigen Investitionskosten
    Austausch Ölheizung gegen EE*-Heizung (Wärmepumpe, Pellet-/ Hackschnitzelheizung, Holzvergaser, Solarthermie-Anlage)45 % der förderfähigen Investitionskosten
    Steuerliche FörderungErneuerung / Modernisierung der Heizungsanlage / Einbau digitaler Steuerungssysteme zur Verbrauchsoptimierung (Smart Home)20 % der förderfähigen Investitionskosten, max. 40.000 €

    *Erneuerbare Energien

    Förderungen für Dämmungen

    Bild: Ein Handwerker während der Montage einer neuen Dämmung
    Auch eine Dämmung kann gefördert werden

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um ein Gebäude zu dämmen und so die Heizkosten zu senken: Fassadendämmung, Dachdämmung und Geschossdeckendämmung sowie Kellerdämmung. Alle diese Maßnahmen werden gefördert. Auch hier greifen das Zuschussprogramm 430 und die Kredite 151/152 der KfW.

    Führt man die Sanierung als Einzelmaßnahme durch, erhält man im Rahmen des Programms KfW 430 einen Zuschuss von 20 Prozent der förderfähigen Kosten (max. 10.000 Euro). Beim Kreditprogramm KfW 152 gibt es dafür einen Kredit über bis zu 50.000 Euro, der Tilgungszuschuss liegt, wie bei der Dachdämmung, bei 20 Prozent der Kreditsumme, also bei maximal 10.000 Euro. Ist die Dämmung Teil einer Komplettsanierung zum Effizienzhaus, besteht die Möglichkeit einer Förderung durch das Zuschussprogramm KfW 430, durch das man bis zu 40 Prozent der Kosten erhalten kann, also maximal 48.000 Euro.

    Im Rahmen des Kreditprogramms KfW 151 mit einer Kreditsumme von 120.000 Euro und einem Tilgungszuschuss in Höhe von 40 Prozent beträgt dieser Zuschuss bis zu 48.000 Euro. Gefördert werden die Materialkosten und die Kosten für Handwerker, die zur Durchführung der Sanierung benötigt werden. Alternativ zur Förderung durch die KfW besteht auch die Möglichkeit, 20 % der Kosten für die Dämmung steuerlich abzusetzen. Dabei sind die förderfähigen Kosten bei 200.000 Euro gedeckelt. Die absetzbare Summe beträgt demnach maximal 40.000 Euro und kann über 3 Jahre abgeschrieben werden. Es fehlt gegenüber der Förderung durch die KfW allerdings die baubegleitende Qualitätskontrolle durch den Energieberater.

    FörderprogrammFörderbare MaßnahmenHöhe der Förderung
    KfW 151 „Energieeffizient Sanieren" (Kredit)Fassadendämmung, Dachdämmung, Geschossdeckendämmung, KellerdämmungKredit für Komplettsanierung zum Effizienzhaus: bis 120.000 €, 40 % Tilgungszuschuss (max. 48.000 €)
    KfW 152 „Energieeffizient Sanieren" (Kredit)Kredit für Einzelmaßnahmen: bis 50.000 €, 20 % Tilgungszuschuss (max. 10.000 €)
    KfW 430 „Energieffizient Sanieren" (Zuschuss)20 % (max. 10.000 €) bei Einzelmaßnahme; 40 % (max. 48.000 €) bei Komplettsanierung zum Effizienzhaus
    Steuerliche Förderung20 % der förderfähigen Investitionskosten (max. 40.000 €)

    Zuschüsse und Kredite für neue Fenster

    Bild: Ein Fensterbauer während der Montage neuer Fenster
    Beim Fenster-Austausch gibt es einige wichtige Punkte zu beachten

    Für Sanierungsmaßnahmen an Fenstern können ebenfalls die Programme 430 und der Kredit 151/152 der KfW genutzt werden. Fällt die Wahl auf den Investitionszuschuss (Programm 430) werden 20 Prozent der Kosten bzw. bis zu 10.000 Euro pro Wohneinheit erstattet. Im Falle einer Komplettsanierung des Gebäudes kann die KfW-Förderung sogar bis zu 40 Prozent der Investitionskosten betragen. Das sind maximal 48.000 Euro.

    Auch der Kredit 151/152 ist eine gute Option, wenn Fenster saniert werden sollen. Dieser gewährt einen Kreditrahmen von maximal 50.000 Euro für Einzelmaßnahmen mit einem Tilgungszuschuss von 20 Prozent der Investitionskosten, maximal also 10.000 Euro. Bei einer Sanierung zum KfW-Effizienzhaus sind sogar bis zu 48.000 Euro Tilgungszuschuss pro Wohneinheit möglich. Der maximale Kreditrahmen liegt dann bei 120.000 Euro. Das BAFA bietet keine Förderung zur Sanierungen von Fenstern an.

    Allerdings ist es möglich, 20 Prozent der förderfähigen Sanierungskosten von bis zu 200.000 Euro steuerlich geltend zu machen. Das entspricht maximal 40.000 Euro. Sollten Sie Fragen zum Thema Förderung haben, nehmen Sie Kontakt über unser Angebotsformular mit uns auf. RENEWA kann die Energieberatung übernehmen und berät Sie auch bei allen Fragen rund um die Modernisierung von Fenstern oder zu Sanierungen zum Effizienzhaus sowie bei der Suche nach der optimalen Förderung.


    Bild: Geld sparen mit Beratung von RENEWA

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    Förderung für Solaranlagen

    Bild: Mehrere Solateure beim Einbau einer Solaranlage
    Eine Solaranlage kann von der KfW oder vom BAFA gefördert werden

    Bei Anlagen die Sonnenenergie nutzen unterscheidet man zwischen Photovoltaik- und Solarthermie-Anlage. Die Photovoltaik-Anlage wandelt Sonnenenergie in Strom um, die Solarthermie-Anlage wird für das Erhitzen von Warmwasser und in manchen Fällen zur Unterstützung der Heizung verwendet. Einen Unterschied gibt es zwischen den beiden Anlagen auch in Bezug auf die Förderung.

    Für die einfache Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage gibt es keine Zuschüsse. Trotzdem besteht die Option, dafür bei der KfW einen Kredit im Rahmen des Programms 270 aufzunehmen. Für diesen existiert allerdings kein Tilgungszuschuss. Eine Alternative ist die Einspeisevergütung, die dem Besitzer einer Photovoltaik-Anlage für 20 Jahre einen festgelegten Betrag pro eingespeister Kilowattstunde garantiert. Momentan beläuft sich diese auf rund 9,9 Cent pro Kilowattstunde (Stand Januar 2020).

    Für eine Solarthermie-Anlage hingegen erhält man eine BAFA-Förderung. Diese liegt bei 30 Prozent der förderfähigen Kosten pro Wohneinheit, wenn die Anlage mindestens 525 Kilowattstunden pro Jahr und Quadratmeter Kollektorfläche leistet. Im Neubau muss das Gebäude zudem mindestens 3 Wohneinheiten haben oder als Solaraktivhaus geplant werden (mindestens 50-prozentige Abdeckung der Heizlast). Falls Sie Probleme mit der Planung oder Berechnung der Heizlast haben, können Sie jederzeit einen Termin mit einem unserer Energieberater vereinbaren. Wir helfen Ihnen gerne.

    FörderprogrammHöhe der Förderung
    KfW 270 (Kredit)Kredit bis zu 50. Mio. € (an Privatpersonen, wenn ein Teil des erzeugten Stroms/der erzeugten Wärme eingespeist wird)
    EEG Einspeisevergütung (Für PV-Anlage)ca. 9,87 Cent / kWh (Stand Januar 2020)
    BAFABestandsbau: 30 % der förderfähigen Kosten, wenn die Solarthermie-Anlage mindestens 525 kWh pro Jahr und m² leistet
    Neubau: 30 % der förderfähigen Kosten; Förderung nur, wenn das Gebäude mindestens 3 Wohneinheiten hat oder als Solaraktivhaus mit einer 50 %-igen Abdeckung der Heizlast gebaut wurde und die Anlage mindestens 525 kWh pro Jahr und m² leistet

    KfW und BAFA: Wo ist der Unterschied?

    Von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) können Sie Förderungen für die Sanierung oder den Kauf eines sanierten Eigenheims bekommen. Dabei vergibt die KfW Zuschüsse und Kredite für die energetische Sanierung der Gebäudehülle, die Installation einer Brennstoffzelle sowie, im Rahmen einer Effizienzhaus-Sanierung, die Installation einer Heizung auf Basis erneuerbarer Energien oder mit Gas-Brennwerttechnik (keine Ölheizungen). Außerdem fördert sie den Kauf oder Bau eines neuen Eigenheims nach Effizienzhaus-Standard mit einem Kredit bis zu 120.000 Euro und einem Tilgungszuschuss von 25 Prozent der Kreditsumme, also maximal 30.000 Euro. Zudem kann man für den Energieberater KfW Förderung erhalten, sodass die Kosten für sein Honorar nahezu gedeckt sind: Die Rede ist vom KfW Zuschuss 431 für die Baubegleitung.

    Im Unterschied zu den Förderprogrammen der KfW fördert das BAFA ausschließlich die Modernisierung sowie die Optimierung von Heizungen. Dabei muss eine Sanierungsmaßnahme die Umstellung auf erneuerbare Energien oder Hybridheizungen beinhalten oder solche Anlagen optimieren, um vom BAFA gefördert zu werden. Hierzu zählen Heizungsanlagen, die mit Biomasse heizen (Pelletheizung, Hackschnitzelheizung, Holzvergaser), Solarthermie-Anlagen, Wärmepumpen, Hybridheizungen aus Gas-Brennwertheizung und z. B. Solarthermie-Anlage sowie BHKW (keine Förderung bei Betrieb mit Öl).

    Förder-InstitutFörderbereich
    Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)Brennstoffzelle, Dämmung der Gebäudehülle (Dach, Fassade, Keller) sowie der Geschossdecke, Heizungen außer Ölheizungen im Rahmen von Effizienzhaus-Sanierungen
    Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)Hybridheizungen (Gas-Brennwert + z. B. Solarthermie), Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien

    KfW und BAFA kombinieren

    Die Kombination von Fördermitteln aus verschiedenen Programmen ist grundsätzlich möglich. Es gibt aber auch Kumulierungsverbote. Das KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren“ (151/152, 430) kann zum Beispiel nur jeweils allein in Anspruch genommen und auch nicht mit Förderungen des BAFA kombiniert werden. Der Ergänzungskredit 167 und der Kredit 153 der KfW sind hingegen mit dem Marktanreizprogramm des BAFA kombinierbar. Es gilt allerdings, dass die Summe der Förderungen die förderfähigen Kosten nicht übersteigen darf. Die steuerliche Förderung ist grundsätzlich nicht mit anderen Förderprogrammen kombinierbar.

    Beim BAFA muss die Antragstellung vor der schriftlichen Auftragsvergabe online erfolgen. Im Falle der KfW-Förderung muss der Antrag von einem zertifizierten Energieberater vor Baubeginn online gestellt werden. Sollten Sie diesen benötigen, stellt RENEWA Ihnen einen zertifizierten Energieberater zur Seite, der dafür sorgt, dass Sie alle Fördermittel erhalten, die im Zuge Ihrer Sanierung zur Verfügung stehen. Sprechen Sie mit Ihrem RENEWA-Berater, um mögliche Kombinationsmöglichkeiten und die optimale Förderung zu finden. Sollten Sie darüber hinaus Fragen zum Thema Förderung haben, können Sie ebenfalls jederzeit Kontakt mit uns aufnehmen.

    FörderprogrammKombinationsmöglichkeiten
    KfW 151, 152 und 430nicht untereinander oder mit Programmen des BAFA kombinierbar
    KfW 153, 167BAFA Marktanreizprogramm
    Steuerliche Förderungnicht mit anderen Förderprogrammen kombinierbar

    Zuschüsse durch Länder und Kommunen

    Bild: Eine Frau plant gerade ihre Sanierung mithilfe einer Städte-Förderung
    Auch durch Länder und Kommunen sind Förderungen möglich

    Zusätzlich zu den Förderungen durch KfW und BAFA gibt es regionale Förderungen auf Länderebene. Diese lassen sich oft mit Programmen der KfW oder anderen bundesweiten Subventionen kombinieren. Regionale Förderungen sind allerdings deutlich spezifischer, als es bei der KfW und dem BAFA der Fall ist. In Einzelfällen sind Zuschüsse der Länder sogar lohnenswerter als die des Bundes.

    Außerdem ist es möglich, Zuschüsse von Kommunen zu erhalten. Im Falle einer Sanierung sollte daher frühzeitig ermittelt werden, welche Zuschüsse erhältlich sind. Damit Ihnen kein Zuschuss entgeht, vergleicht RENEWA die Angebote für Sie und sorgt für die bestmögliche Förderung Ihrer Sanierung. Außerdem stellen unsere Energieberater eine angemessene Qualität der auszuführenden Arbeiten sicher.


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