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Solarthermie-Förderung 2026: KfW-Zuschuss (458) für Ihre Solarthermie-Anlage

RENEWA Beraterin und ein Kunde vor einem Solarthermie-Kollektor im Showroom in Hamburg.
Solarthermie-Anlage dank KfW-Förderung

Die KfW fördert Solarthermie-Anlagen im Bestand mit einem Zuschuss von 30 Prozent der förderfähigen Kosten. Mit Boni sind bis zu 80 Prozent möglich. Seit dem 21. Juli 2026 gelten dafür neue Konditionen: Der Klimageschwindigkeitsbonus ist gesunken, der Einkommensbonus ist gestaffelt, und die förderfähigen Kosten sind auf 28.000 Euro für die erste Wohneinheit begrenzt.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie viel Förderung Sie konkret erhalten, welche Voraussetzungen Ihre Anlage erfüllen muss und wie Sie den Antrag richtig stellen. Oder Sie überlassen das einfach uns.



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    Solarthermie-Förderung mit RENEWA

    Solarthermie-Anlagen gehören bei vielen Sanierungen inzwischen zum Standard bei Sanierungen, ob für Warmwasser allein oder zusätzlich zur Heizungsunterstützung. Gefördert werden sie über die „Bundesförderung für effiziente Gebäude” (BEG). Zuständig für Heizungsanlagen und damit auch für Solarthermie ist seit 2024 die KfW mit dem Zuschussprogramm 458, nicht mehr das BAFA.

    Die Förderbedingungen sind umfangreich und ändern sich regelmäßig, zuletzt im Juli 2026. Wir von RENEWA kennen die technischen Anforderungen und den Antragsweg genau. Wir finden eine förderfähige Anlage für Ihr Haus, stellen die nötigen Bestätigungen aus und übernehmen die Antragstellung mit allen Formalitäten. Zusätzlich prüfen wir, ob sich Landes- oder kommunale Förderprogramme kombinieren lassen, damit Sie keine Förderung verschenken.


    Förderung mit Service von RENEWA

    • Die Fördervoraussetzungen der KfW für Solarthermie-Anlagen sind unübersichtlich, umfangreich und streng.
    • RENEWA findet eine förderfähige und für Ihr Vorhaben geeignete Solarthermie-Anlage für Sie.
    • RENEWA übernimmt die Beantragung inklusive sämtlicher Formalitäten für Sie - Sie brauchen sich um nichts kümmern.
    • Wenn es sie gibt, finden wir kombinierbare Förderprogramme anderer Anbieter für Sie - so erhalten Sie mehr Förderung.

    Wie hoch ist die KfW-Förderung für Solarthermie? (BEG EM, KfW 458)

    Gefördert werden Solarthermie-Anlagen zur Warmwasserbereitung, zur Heizungsunterstützung oder für beides, sowohl als alleinige Maßnahme als auch zusammen mit einem neuen Wärmeerzeuger wie einer Wärmepumpe. Die förderfähigen Kosten sind seit dem 21.07.2026 auf 28.000 Euro für die erste Wohneinheit begrenzt. Für die zweite bis sechste Wohneinheit gelten je 15.000 Euro, ab der siebten je 8.000 Euro. Ab Februar 2027 sinkt die Grenze halbjährlich um 750 Euro.

    Gefördert werden Solarthermie-Anlagen zur Warmwasserbereitung, zur Heizungsunterstützung oder für beides, sowohl als alleinige Maßnahme als auch zusammen mit einem neuen Wärmeerzeuger wie einer Wärmepumpe. Die förderfähigen Kosten sind seit dem 21.07.2026 auf 28.000 Euro für die erste Wohneinheit begrenzt. Für die zweite bis sechste Wohneinheit gelten je 15.000 Euro, ab der siebten je 8.000 Euro. Ab Februar 2027 sinkt die Grenze halbjährlich um 750 Euro.

    Grundförderung: 30 Prozent

    Jede förderfähige Solarthermie-Anlage erhält 30 Prozent der förderfähigen Kosten als Zuschuss, also maximal 8.400 Euro. Die Grundförderung steht auch Vermieterinnen und Vermietern offen.

    Klimageschwindigkeitsbonus: aktuell 16 Prozent

    Tauschen Sie als selbstnutzende Eigentümerin oder selbstnutzender Eigentümer eine funktionstüchtige Öl-, Kohle-, Gasetagen- oder Nachtspeicherheizung bzw. eine mindestens 20 Jahre alte Gas- oder Biomasseheizung aus, erhöht sich der Zuschuss um 16 Prozentpunkte. Für Solarthermie gilt: Der Bonus wird nur gewährt, wenn die alte Heizung tatsächlich ersetzt wird, in der Praxis also, wenn Sie die Solarthermie zusammen mit einem neuen Hauptwärmeerzeuger beantragen. Eine reine Ergänzung der bestehenden Heizung löst den Bonus nicht aus.
    Wichtig: Der Bonus sinkt ab dem 1. Februar 2027 alle sechs Monate um 4 Prozentpunkte und entfällt ab August 2028 ganz. Wer früh umsteigt, erhält mehr.

    Einkommensbonus: bis zu 40 Prozent

    Selbstnutzende Eigentümer mit niedrigerem Einkommen erhalten einen gestaffelten Bonus. Maßgeblich ist das zu versteuernde Haushaltsjahreseinkommen:

    • bis 30.000 Euro: +40 Prozent
    • bis 40.000 Euro: +30 Prozent
    • bis 50.000 Euro: +10 Prozent

    Lebt mindestens ein minderjähriges, kindergeldberechtigtes Kind im Haushalt, erhöhen sich die Grenzen einmalig um 10.000 Euro.

    Maximale Förderung: bis zu 80 Prozent bzw. 22.400 Euro

    Grundförderung und Boni sind auf 70 Prozent gedeckelt. Mit dem 40-Prozent-Einkommensbonus sind bis zu 80 Prozent möglich, also maximal 22.400 Euro für die erste Wohneinheit.

    Ergänzungskredit der KfW

    Zusätzlich zum Zuschuss können selbstnutzende Eigentümer einen Ergänzungskredit von bis zu 120.000 Euro je Wohneinheit beantragen. Bei einem zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommen bis 90.000 Euro gibt es einen Zinsvorteil.

    Solarthermie im Rahmen einer Komplettsanierung oder im Neubau

    Komplettsanierung zum Effizienzhaus (KfW 261)

    Sanieren Sie Ihr Haus umfassend zum Effizienzhaus, kann die Solarthermie-Anlage anteilig über den Kredit KfW 261 gefördert werden. Das sind bis zu 150.000 Euro je Wohneinheit mit Tilgungszuschuss. Seit dem 21.07.2026 fallen die Tilgungszuschüsse allerdings deutlich niedriger aus: Für Effizienzhaus 70 und 85 gibt es keinen Basis-Tilgungszuschuss mehr. Ob sich eine Komplettsanierung oder einzelne Maßnahmen für Sie mehr lohnen, rechnen wir gern mit Ihnen durch.

    Neubau (KfW 297/298)

    Im Neubau ist Solarthermie keine eigene Fördermaßnahme. Sie kann aber Teil eines geförderten klimafreundlichen Neubaus sein (Kredit KfW 297/298). [Kredithöhe bitte gegen kfw.de/297 prüfen – nach meinem Kenntnisstand 100.000 € bzw. 150.000 € mit QNG-Siegel.]

    MaßnahmeProgrammFörderung
    Solarthermie im BestandKfW 458 (BEG EM)30 % Grundförderung, mit Boni bis 70 % bzw. 80 %, max. 22.400 € (1. WE)
    ZusatzfinanzierungKfW-Ergänzungskreditbis 120.000 €/WE, Zinsvorteil bis 90.000 € Einkommen
    KomplettsanierungKfW 261 (BEG WG)Kredit bis 150.000 €/WE + Tilgungszuschuss je nach Effizienzhaus-Stufe
    NeubauKfW 297/298zinsgünstiger Kredit

    Beispielrechnung: So viel Förderung erhalten Sie

    Für eine Solarthermie-Anlage können Sie bei einer Altbausanierung mindestens 30 Prozent und maximal 70 Prozent der Investitionskosten von maximal 30.000 Euro erhalten, wenn die Anlage die Fördervoraussetzungen erfüllt. Dabei werden neben den Kollektoren selbst auch notwendiges Zubehör wie etwa der Pufferspeicher, die Installation und notwendige Nebenarbeiten mit gefördert. Damit Sie eine konkrete Vorstellung davon bekommen, wie hoch die Förderung ausfällt, hier ein Beispiel:

    Für einen gut gedämmten Altbau mit einer 5 Jahre alten Heizungsanlage wird eine Warmwasser produzierende und die Heizung unterstützende Solarthermie-Anlage samt Pufferspeicher installiert. Die Gesamt-Kosten hierfür belaufen sich auf rund 10.000 Euro. Da die Anlage die Fördervoraussetzungen erfüllt, erhält der Bauherr eine Förderung von 30 Prozent der Investitionskosten, in diesem Fall also 3.000 Euro. Die Anlage kostet somit nur noch 7.000 Euro statt der ursprünglichen 10.000 Euro.


    Wir beraten Sie gerne kostenlos. Vereinbaren Sie jetzt Ihren persönlichen Beratungstermin.


    Diese Solarthermie-Anlagen erhalten Förderung

    RENEWA Energie-Effizienz-Experte klärt Kunden im Showroom über förderfähige Solarthermie-Anlagen auf.
    Warmwasserbereitung und Heizung mit Solarthermie

    Damit Ihre Solarthermie-Anlage förderfähig ist, muss sie vor allem diese technischen Anforderungen erfüllen:

    • Solar-Keymark-Zertifikat für Kollektoren mit flüssigem Wärmeträger (§ 44 GModG, früher § 71e GEG)
    • Funktionskontrollgerät (Solarregelung). Luftkollektoren sind davon ausgenommen.
    • Ertragserfassung bei größeren Anlagen: ab 20 m² Vakuumröhren- bzw. 30 m² Flachkollektoren

    Eine Mindestkollektorfläche oder ein Mindestspeichervolumen ist nicht mehr vorgeschrieben. Die Anlage muss in einem bestehenden Gebäude installiert werden, und die Arbeiten muss ein Fachunternehmen ausführen. Unsere Energie-Effizienz-Experten (dena-Expertenliste) prüfen gern, ob die Anlage Ihrer Wahl alle Anforderungen erfüllt. Förderfähige Anlagen werden in einer entsprechenden Liste gesammelt, sodass schnell erkannt werden kann, ob diese und weitere technische Bedingungen eingehalten werden. Die Liste mit förderfähigen Solarthermie-Anlagen finden Sie hier (PDF-Datei).


    KfW-Förderung für Solarthermie beantragen: Schritt für Schritt

    1. Angebot einholen und Vertrag schließen: Schließen Sie mit dem Fachbetrieb einen Liefer- oder Leistungsvertrag. Er muss eine aufschiebende oder auflösende Bedingung enthalten, die die Wirksamkeit an die Förderzusage knüpft.
    2. Bestätigung zum Antrag (BzA): Der Fachbetrieb oder Ihr Energie-Effizienz-Experte erstellt die BzA.
    3. Antrag im KfW-Portal stellen: Den Antrag stellen Sie online im Kundenportal „Meine KfW“, und zwar vor Beginn der Arbeiten.
    4. Umsetzung: Sie haben 36 Monate Zeit, die Maßnahme umzusetzen.
    5. Nachweis einreichen: Nach Abschluss wird die „Bestätigung nach Durchführung“ (BnD) erstellt. Sie laden sie zusammen mit den Rechnungen im Portal hoch, danach wird der Zuschuss ausgezahlt.

    Bei RENEWA übernehmen unsere Energieberater BzA, Antrag und BnD für Sie, damit Ihnen keine Frist und kein Formfehler die Förderung kostet.


    Häufige Fragen zur Solarthermie-Förderung

    Wird Solarthermie 2026 noch gefördert?


    Fördert das BAFA noch Solarthermie?


    Bekomme ich den Klimageschwindigkeitsbonus für eine reine Solarthermie-Anlage?


    Kann ich Solarthermie und Wärmepumpe zusammen fördern lassen?


    Gibt es eine Mindestgröße für die Kollektorfläche?


    Was ist der Unterschied zur Photovoltaik-Förderung?


    Zum Autor: Vincent Kern

    Vincent Kern, Energieberater bei RENEWA vor dem Bürogebäude

    Vincent Kern ist seit 2022 im Bereich der energetischen Gebäudesanierung tätig und arbeitet als Energie-Effizienzexperte bei RENEWA. Nach seinem Einstieg über ein Traineeprogramm und der Weiterentwicklung zum Junior-Energieberater bringt er heute fundierte Erfahrung in die Planung und Umsetzung energieeffizienter Maßnahmen ein. Mit seinem Hintergrund im Ingenieurwesen sowie seiner handwerklichen Ausbildung verbindet er technisches Know-how mit praktischer Umsetzungskompetenz.

    Vincents Anliegen: energetische Sanierungen ganzheitlich denken – von der Planung bis zur Umsetzung auf der Baustelle. 


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