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BAFA-Förderung für Biomasse-Heizungen

Von Jens Piasecki
Bild: Pellets für Pelletheizung
Pelletheizungen werden vom BAFA gefördert

Weil die Bundesregierung zum Erreichen ihrer Klimaschutzziele verstärkt auf den Einsatz erneuerbarer Energien setzt, hat sie die Förderung für Biomasse Anfang 2021 erneut, teils deutlich, erhöht. Im Rahmen der neu eingeführten Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG) vergibt das BAFA in Bestandsbauten immer mindestens 35 Prozent der förderfähigen Kosten als Förderung für Heizungen wie etwa die Pelletheizung.

Da Holz bei seiner Verbrennung nur so viel CO2 abgibt, wie es über die Lebensdauer aus der Atmosphäre gefiltert hat, trägt es zum Klimaschutz bei. Durch die Nutzung dieses nachwachsenden Rohstoffes arbeiten Holzheizungen also quasi klimaneutral und senken so die CO2-Emissionen. Welche Holzheizungen es gibt, wie viel Förderung Sie dafür erhalten können, welche Voraussetzungen zu erfüllen sind und mit welchen Kosten zu rechnen ist, erfahren Sie im folgenden Artikel.


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    Noch mehr Förderung für Biomasse seit 2021

    Bild: BAFA Förderung für Biomasse-Heizung
    Die BAFA-Förderung wurde 2021 erhöht

    Die Förderung für Biomasse-Heizungen war schon 2020 hoch. Durch die Novellierung der Förderung durch die Bundesregierung und die Einführung der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) Anfang 2021 ist die Förderung des BAFA jedoch noch einmal deutlich gestiegen.

    Grundsätzlich umfasst der Begriff Biomasse im energetischen Kontext alle biotischen Stoffe, aus denen Energie gewonnen werden kann. Dieser Artikel handelt jedoch ausschließlich von Holz als Biomasse und Holzheizungen.

    Zuständig für die Förderung von (Holz-) Heizungen als Einzelmaßnahme in Bestandsbauten ist aktuell ausschließlich das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle BAFA (BEG EM). Dabei vergibt das BAFA Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Sollten Sie nicht über ausreichend Kapital zur Anschaffung verfügen, können Sie bis 30.06.2021 auf den Ergänzungskredit KfW 167 zurückgreifen und die Finanzlücke so schließen. Eine eigenständige Förderung mit Krediten inklusive Tilgungszuschuss wird es von der KfW im Rahmen der BEG EM dann ab 01.07.2021 geben.

    Wird die Biomasse-Heizung als einzige Heizung installiert, erhält man immer 35 Prozent der Investitionskosten als Förderung. Egal für welche Variante Sie sich entscheiden, es sind zahlreiche technische und formale Fördervoraussetzungen zu erfüllen, um die Förderung auch zu erhalten. Das gilt auch für die die zusätzlichen Prämien und Boni, die das BAFA anbietet. Ein RENEWA-Energieberater (dena-zertifizierter Energie-Effizienz-Experte) kann Ihnen hier weiterhelfen, sodass Ihre Holzheizung gefördert wird. Seine Leistung ist ebenfalls förderfähig.

    BAFA-Förderung mit RENEWA beantragen

    Wir von RENEWA blicken auf viele Jahre Sanierungs-Erfahrung zurück. Unsere Energie-Effizienz-Experten (zertifizierte Energieberater der dena-Expertenliste) wissen genau, welche technischen und formalen Fördervoraussetzungen zu erfüllen sind, um eine Förderung zu erhalten. Außerdem kennen sie sich in der Förderlandschaft so gut aus, dass sie wissen, aus welchen Quellen weitere Förderungen zu erhalten sind und ob sie sich miteinander kombinieren lassen.

    So erhalten Sie mit dem Energieberatungs-Service von RENEWA eine hohe Förderung für Ihre neue Holzheizung. Wir finden mögliche Förderungen für Sie und übernehmen auch gleich deren form- und fristgerechte Beantragung. Sie brauchen sich um nichts zu kümmern. Sollten Sie Fragen hierzu haben, wenden Sie sich einfach an unsere Berater. Wir helfen Ihnen gerne.


    Förderung von Biomasse-Heizungen mit RENEWA

    • Für Biomasse-Heizungen gibt es immer mindestens 35 % der Investitionskosten als Förderung.
    • Für den Ersatz einer alten Ölheizung erhalten Sie 45 % der Kosten als Förderung. Mit weiteren Boni können Sie sogar bis zu 55 Prozent der förderfähigen Kosten als Förderung erhalten.
    • Auch notwendige Nebenarbeiten werden gefördert, z. B. die Einrichtung des Brennstofflagers.
    • Um BAFA-Förderung zu erhalten, muss die Holzheizung die Fördervoraussetzungen erfüllen. Außerdem muss der Antrag auf Förderung unter Mitwirkung eines Energie-Effizienz-Experten (zertifizierter Energieberater) korrekt und rechtzeitig gestellt werden.
    • Wenn Sie den RENEWA-Service nutzen, brauchen Sie sich um nichts zu kümmern - wir finden die passende förderfähige Holzheizung für Sie und übernehmen die form- und fristgerechte Beantragung der Förderung dafür.

    Biomasse-Zuschüsse im Überblick

    Bild: Zuschüsse für Biomasse-Heizung
    Geld sparen mit BAFA-Förderung

    Für die Installation einer Biomasse-Heizung, erhalten Sie im Rahmen der BEG EM zur Sanierung mit Einzelmaßnahmen im Bestandsbau immer mindestens 35 Prozent der förderfähigen Investitionskosten als Förderung vom BAFA. Das Gleiche gilt auch für eine Hybridheizung aus Holzheizung und Wärmepumpe, bzw. wenn beide Heizungen erneuerbare Energien zum Heizen nutzen. Für eine Gas-Hybridheizung mit Holzheizungskomponente erhalten Sie dagegen nur 30 Prozent der förderfähigen Investitionskosten.

    Öl-Austauschprämie, Innovationsbonus & iSFP-Bonus

    Eine erhöhte Förderung steht bereit, wenn Sie Ihre alte Ölheizung durch eine Biomasse-Heizung ersetzen. In diesem Fall erhalten Sie durch die sogenannte Öl-Austauschprämie eine Förderung von 45 Prozent der förderfähigen Kosten. Eine Neuerung der BEG ist die Förderung mit dem iSFP-Bonus. Den Bonus von 5 Prozent der förderfähigen Kosten erhält man, wenn die Installation der Heizung zuvor von einem dafür zertifizierten Energieberater in einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) angeraten wurde.

    Ebenfalls neu eingeführt wurde im Rahmen der BEG EM der Innovationsbonus für besonders emissionsarme Holzheizungen. Dabei liegt der Grenzwert für Feinstaub-Emission bei maximal 2,5 Milligramm pro Kubikmeter (2,5 mg / m³). Erfüllt die Holzheizung diese Voraussetzung, erhält man zusätzlich nochmals 5 Prozent der Kosten. Insgesamt kann man so bis zu 55 Prozent der förderfähigen Kosten erhalten.

    BAFA FörderprogrammBauart HeizungFörderung (nur Altbau)
    BEG EM; BAFA ZuschussHolzheizung35 %
    Hybridheizung erneuerbare Energien mit Holzheizungs-Komponente35 %
    Gas-Hybridheizung mit Holzheizungs-Komponente30 %
    BEG EM; BAFA Öl-Austauschprämie (+ 10 %)Holzheizung45 %
    Hybridheizung erneuerbare Energien mit Holzheizungs-Komponente45 %
    Gas-Hybridheizung mit Holzheizungs-Komponente40 %
    BEG EM; iSFP*-Bonus (+ 5 %)Holzheizung50 %
    Hybridheizung erneuerbare Energien mit Holzheizungs-Komponente50 %
    Gas-Hybridheizung mit Holzheizungs-Komponente45 %
    BEG EM; BAFA Innovationsbonus (+ 5 %)Holzheizung55 %
    Hybridheizung erneuerbare Energien mit Holzheizungs-Komponente55 %
    Gas-Hybridheizung mit Holzheizungs-Komponente50 %

    * iSFP = individueller Sanierungsfahrplan

    Pelletheizung - ab 20.000 €

    Eine Pelletheizung nutzt aus Holzresten der Holzwirtschaft gepresste Pellets zum Heizen. Sie wird automatisch mit Brennstoff bestückt, sodass sie letztlich den gleichen Komfort wie eine Gasheizung, eine Ölheizung oder eine Wärmepumpe bietet. Die Kosten für eine Pelletheizung lassen sich nicht pauschal benennen. Letztlich kommt es auch auf die Leistung und die Qualität der Heizung an.

    Bei den genannten Preisen gehen wir von Markenprodukten aus, deren Leistung ausreicht, ein Einfamilienhaus vollständig zu beheizen und mit Warmwasser zu versorgen. Außerdem verstehen sich die Preise inklusive Montage und Zubehör wie Pufferspeicher, Lager, Saugschnecke, Brennwerttechnik etc. Für eine Pelletheizung, die diese Kriterien erfüllt, können Sie mit Kosten ab 20.000 Euro rechnen.

    Hackschnitzelheizung ab 22.000 €

    Etwas teurer als Pelletheizungen sind Hackschnitzelheizungen. Sie nutzen sogenannte Hackschnitzel als Brennstoff. Und auch sie werden automatisch bestückt. Dabei handelt es sich auch bei den Hackschnitzeln um Holzreste der Holzwirtschaft. Diese benötigen besonders viel Lagerraum, sind aber günstig zu erstehen und sorgen für sehr niedrige Heizkosten. In der Anschaffung kann man eine Hackschnitzelheizung ab 22.000 Euro inklusive Montage und Zubehör kaufen.

    Scheitholzvergaser ab 10.000 €

    Der Scheitholzvergaser ist deutlich günstiger als seine beiden „Verwandten” die Pelletheizung und die Hackschnitzelheizung. Das liegt vor allem daran, dass der Holzvergaser keine automatische Brennstoffzufuhr und kein Brennstoffsilo hat. Zum Heizen nutzt er, wie der Name schon sagt, Scheitholz. Dieses ist besonders im ländlichen Raum und mit Bezug zur Holzwirtschaft ein sehr günstiger Brennstoff, der für besonders niedrige Heizkosten sorgt.

    Allerdings muss man die Heizung von Hand befüllen, was einen gewissen Aufwand darstellt. Und man muss sich um die trockene Lagerung und ggf. auch das Zurechtsägen und Hacken der Scheite kümmern. Ein Holzvergaser ist schon ab 10.000 Euro zu haben. Man sollte jedoch bedenken, dass man sich eine Heizung für ca. 20 bis 30 Jahre anschafft und dass die Stückgutheizung viel Arbeitsaufwand erfordert, um sie zu betreiben. Dafür ist sie extrem effizient und günstig in Anschaffung und Unterhalt.


    Bild: Geld sparen mit Beratung von RENEWA

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    Beispiele für Förderungen

    Bild: Altbau mit Holzheizung
    Holzheizungen werden häufig in Altbauten installiert

    Wie oben bereits erwähnt, fällt die Förderung für Biomasse-Heizungen, je nachdem, ob und welche Boni Sie erhalten, unterschiedlich aus. Insbesondere für den Ersatz einer alten Ölheizung durch eine Holzheizung erhält man hohe Förderung. Aber auch iSFP-Bonus und Innovationsbonus bieten attraktive Förderung für eine Holzheizung.

    Um Ihnen einen besseren Einblick in die BAFA-Förderung für Holzheizungen zu geben, wollen wir diese anhand von Beispielen erläutern. So können Sie ungefähr abschätzen, mit wie viel Förderung und welchen Kosten Sie rechnen können.

    Holzheizung mit Öl-Austauschprämie

    Beispiel 1: Der Besitzer eines Landhauses muss seine alte Ölheizung ersetzen, da diese nach 28 Jahren Betriebszeit defekt ist und eine Reparatur nicht mehr lohnt. Da das Gebäude einen hohen Wärmebedarf hat, gleichzeitig über viel Platz verfügt und er günstig an Hackschnitzel kommt, entscheidet der Hausbesitzer sich für eine Hackschnitzelheizung. Diese kostet mit Lager, Pufferspeicher, allem weiteren Zubehör und Installation 22.500 Euro.

    Durch die Öl-Austauschprämie des BAFA erhält der Hausbesitzer eine Förderung von 45 Prozent der Investitionskosten und spart so 10.125 Euro. Dadurch ist die Hackschnitzelheizung in der Anschaffung mit 12.375 Euro nur noch geringfügig teurer als eine vergleichbare Ölheizung. Durch die dauerhaft niedrigen Heizkosten kommt sie allerdings schnell in die Gewinnzone, sodass die Hackschnitzelheizung auf die Gesamtkosten betrachtet langfristig deutlich billiger ist als die Ölheizung.

    Zusätzliche Förderung mit iSFP-Bonus

    Beispiel 2: Ein Hausbesitzer hat sich für die Anschaffung einer kombinierten Biomasse-Heizung aus Holzvergaser und Pelletkessel als Ersatz für seine alte Ölheizung entschieden. Die Installation wurde von einem dafür zertifizierten Energieberater in einem individuellen Sanierungsfahrplan empfohlen, da für eine Gas-Brennwertheizung erst ein Gasanschluss hätte gelegt werden müssen und das Haus zudem in einer Höhenlage mit kalten, lang anhaltenden Wintern steht. Die Kosten für eine solche Kombi-Anlage liegen gewöhnlich bei 15.000 bis 27.000 Euro. Sie ist also etwas teurer als eine normale Pelletheizung.

    In diesem Fall liegen die Kosten bei rund 24.000 Euro. Für die Holzheizung und den Ersatz der alten Ölheizung erhält der Hausbesitzer vom BAFA Förderung in Höhe von 10.800 Euro. Durch den iSFP-Bonus erhält er nochmals 5 Prozent Förderung also insgesamt 50 Prozent der förderfähigen Kosten. Das entspricht einem Betrag von 12.000 Euro Förderung. Die neue Heizung würde ihn so also effektiv 12.000 Euro inklusive Zubehör und Installation kosten. Damit wäre sie in der Anschaffung nur noch geringfügig teurer als eine Gas-Brennwertheizung oder eine Öl-Brennwertheizung.

    Noch mehr Förderung mit Innovationsbonus

    Da sich der Hausbesitzer allerdings für eine besonders emissionsarme Holzheizungs-Kombination entschieden hat, bekommt er zusätzlich noch den Innovationsbonus von weiteren 5 Prozent der Investitionskosten. Somit erhält er vom BAFA inklusive aller Prämien und Boni eine Förderung von insgesamt 55 Prozent der Anschaffungskosten.

    Das entspricht einem Betrag 13.200 Euro - die Heizung kostet also nur noch 10.800 Euro. Dadurch ist die Holzheizungs-Kombination des Hausbesitzers annähernd genauso teuer, wie eine Gas-Brennwertheizung. Im Betrieb ist sie aufgrund der niedrigen Brennstoffkosten jedoch langfristig deutlich billiger, sodass sich die Investition in jedem Fall wirtschaftlich amortisiert.


    BAFA-Förderung korrekt beantragen

    Um die BAFA-Förderung auch tatsächlich zu erhalten, gilt es diverse formale und technische Voraussetzungen zu erfüllen. So muss der Antrag auf Förderung immer VOR Baubeginn beim BAFA online über das elektronische Antragsformular des BAFA gestellt werden. Als Baubeginn gilt beim BAFA bereits die schriftliche Auftragsvergabe bzw. ein Liefervertrag. Stellt man den Antrag zu spät, verfällt der Förderanspruch unwiederbringlich.

    Eine Förderung durch das BAFA ist dann nicht mehr möglich. Planungsarbeiten sind jedoch erlaubt. Die Einbindung eines Energie-Effizienz-Experten (zertifizierter Energieberater) ist beim BAFA für die Heizungssanierung zwar nicht vorgeschrieben. Sie ist jedoch empfehlenswert, da zahlreiche technische Mindestanforderungen (TMA) existieren, die man erfüllen muss um die Förderung zu erhalten. Bei der Umsetzung der TMA können einem Laien schnell Fehler unterlaufen, die dazu führen, dass der Förderanspruch teilweise oder ganz erlischt.

    Das gilt vor allem hinsichtlich der Umsetzung und der abschließenden Qualitätskontrolle. Außerdem benötigt man den Energie-Effizienz-Experten (zertifizierter Energieberater der dena-Expertenliste), wenn man den iSFP-Bonus in Anspruch nehmen will. Unter dem Strich kostet seine Einbindung deutlich weniger, als man insgesamt an Förderung erhält. Außerdem wird sowohl die Erstellung des iSFP als auch die Fachplanung und Baubegleitung vom BAFA gefördert. Sollten Sie zur Antragstellung Fragen haben, helfen Ihnen unsere Berater gerne weiter.


    Bild: Geld sparen mit Beratung von RENEWA

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    Sonstige technische Anforderungen

    Bild: Brennwerttechnik für Holzheizung
    Brennwerttechnik spart Geld und schont die Umwelt

    Sie wurden bereits verschiedentlich erwähnt: die technischen Fördervoraussetzungen für die Förderung des BAFA. Sie sind bei der Holzheizung ebenso umfangreich wie bei anderen förderfähigen Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien auch.

    Biomasse-Heizungen müssen mindestens 5 Kilowatt Nennwärmeleistung haben und mehr als 50 Prozent des Wärmebedarfs für Heizung und Warmwasser abdecken. Außerdem müssen die Emissionsgrenzwerte eingehalten werden. Für Feinstaub gilt eine Obergrenze von 15 Milligramm pro Kubikmeter (2,5 mg / m³ für Innovationsbonus). Der Kohlenmonoxid-Ausstoß darf bei Nennwärmeleistung 200 Milligramm pro Kubikmeter nicht überschreiten. Zudem müssen sie einen Wirkungsgrad von mindestens 90 Prozent aufweisen.

    Darüber hinaus müssen Pelletheizungen und Hackschnitzelheizungen über einen Pufferspeicher von mindestens 30 Liter pro Kilowatt Nennwärmeleistung verfügen. Für Scheitholzvergaser muss das Fassungsvermögen sogar bei 55 Liter pro Kilowatt Nennwärmeleistung liegen. Zudem müssen Holzheizungen gemäß ISO 17025 nach EN 303-5 geprüft worden sein. Scheitholzvergaser müssen über eine Leistungs- und Feuerungsregelung verfügen. Und schließlich muss ein hydraulischer Abgleich durchgeführt werden. In der Tabelle unten finden Sie noch einmal einen Überblick über die Fördervoraussetzungen.

    BauartFördervoraussetzungen AltbauZusätzliche Fördervoraussetzungen Neubau
    Alle BauartenMindest. 5 kW NennwärmeleistungDie BAFA-Förderung von Holzheizungen als Einzelmaßnahme für den Neubau gibt es seit 01.01.2021 nicht mehr. Sie wurde ersatzlos eingestellt.
    Alle BauartenDie Holzheizung muss mehr als 50 % des Wärmebedarfs für Warmwasser und/oder Heizung decken
    Alle BauartenEinhaltung der folgenden Emissionsgrenzwerte: Kohlenmonoxid: 200 mg / m³ bei Nennwärmeleistung; 250 mg / m³ bei Teillastbetrieb
    Alle BauartenPrüfung durch unabhängiges Institut gemäß ISO 17025 nach EN 303-5
    Alle BauartenInstallations-Empfehlung in iSFP* (nur um iSFP*-Bonus zu erhalten)
    Alle BauartenFeinstaub: 15 mg / m³ (max. 2,5 mg / m³ für Innovationsbonus)
    Alle BauartenHydraulischer Abgleich
    Pelletheizung, Hackschnitzelheizung, Holzvergaser Kesselwirkungsgrad von 90 %
    PelletofenKesselwirkungsgrad von 91 %
    Pelletheizung, HackschnitzelheizungPufferspeicher-Volumen von 30 Ltr. / kW
    HolzvergaserPufferspeicher-Volumen von 55 Ltr. / kW

    Quelle: BMWi / BAFA; * iSFP = individueller Sanierungsfahrplan

    Sollten Sie zu den Fördervoraussetzungen von Biomasse-Heizungen Fragen haben, nutzen Sie unseren Service. Unsere Berater helfen Ihnen mit ihren Fachkenntnissen, eine passende Holzheizung für Sie zu finden, die die Fördervoraussetzungen erfüllt. Außerdem übernehmen wir auch gleich die form- und fristgerechte Beantragung Ihrer Förderung. Sie können sich entspannt zurücklehnen, während wir die Durchführung Ihrer Sanierung planen, zuverlässige Fachbetriebe suchen und finden, deren Arbeit koordinieren und abschließend die Qualität prüfen.


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