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BEG - geänderte Förderungen bei KfW und BAFA ab 2021

Von Jens Piasecki
Bild: Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)
Klimaschutz der Bundesregierung: geänderte Förderungen bei KfW und BAFA ab 2021

Zum Jahresbeginn 2021 hat die Bundesregierung die bereits Anfang 2020 novellierte Förderung von Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erneut geändert und teilweise erhöht. Ziel dieser Änderungen ist es, dem Klimawandel entgegenzuwirken.

Dabei entstanden ist die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Welche Änderungen es bei der Förderung 2021 gegeben hat und welche Vorteile dadurch entstanden sind, können Sie im folgenden Artikel erfahren.


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    Was ist die BEG?

    Bild: Geänderte Förderung 2021 nach BEG
    Geänderte Förderung nach BEG - mehr Geld für Sie

    Die Abkürzung BEG steht für Bundesförderung für effiziente Gebäude. Diese wurde von der Bundesregierung mit dem Ziel beschlossen, die CO2-Emissionen im Gebäudesektor zu senken um so die Klimaerwärmung zu begrenzen.

    Dazu wurden die 10 bisherigen Förderprogramme von KfW und BAFA wie z. B. das CO2-Gebäudeprogramm oder das Marktanreizprogramm (MAP) in drei neuen Programmen zusammengefasst, neu strukturiert und vereinfacht. Außerdem wurde die Förderung teilweise erhöht. Damit soll die Attraktivität für Sanierer und Bauherren deutlich gesteigert werden.

    Die BEG besteht wie erwähnt aus drei Teilprogrammen. Sie fördern energetische Sanierungen oder Neubauten von Wohngebäuden (BEG WG) und Nicht-Wohngebäuden (BEG NWG) nach Effizienzhaus-Standard sowie energetische Altbau-Sanierungen mit Einzelmaßnahmen (BEG EM) zur Steigerung der Gebäudeeffizienz. Alle drei Programme sind wahlweise als einmaliger Zuschuss oder als Kredit mit Tilgungszuschuss erhältlich.

    Ihre Einführung erfolgte in Etappen. Die BEG EM ist bereits am 01.01.2021 als Zuschuss-Förderung des BAFA angelaufen und seitdem wirksam. Die Kredit-Förderung der BEG EM ist genau wie die BEG WG und die BEG NWG seit 01.07.2021 erhältlich. Sie hat die alten Programme der KfW abgelöst, soweit dies durch die Zuschuss-Förderung der BEG EM nicht schon geschehen ist. Spätestens 2023 Soll die BEG auf ihre Wirksamkeit hinsichtlich der Zielsetzung überprüft und ggf. nachgebessert werden.

    Verhältnis zu KfW und BAFA

    Auf Bundesebene waren die KfW und das BAFA bislang die tragenden Förderinstitutionen für den Gebäudesektor und bleiben das im Rahmen der BEG auch weiterhin. Allerdings wurden einige Kompetenzen wie z. B. die Zuschuss-Förderung von Anlagentechnik oder energetische Sanierungen der Gebäudehülle als Einzelmaßnahme von der KfW zum BAFA verlagert (BEG EM, Zuschuss). Die BAFA-Förderung von Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien im Neubau ist dagegen als Einzelmaßnahme ersatzlos entfallen.

    Das BAFA ist also nach der Einführung der BEG am 01.01.2021 für die Zuschuss-Förderung von energetischen Sanierungen mit Einzelmaßnahmen zuständig (BEG EM). Gefördert werden Sanierungen der Gebäudehülle, Anlagentechnik (z. B. Lüftungsanlagen), die Installation von Heizungen, die teilweise auf Basis erneuerbarer Energien arbeiten, Heizungsoptimierung sowie Fachplanung und Baubegleitung (Energieberatung).

    Seit 01.07.2021 steht nun auch der Kredit KfW 262 mit Tilgungszuschuss zur Förderung der Sanierung mit Einzelmaßnahmen zur Verfügung, wenn das Kapital für die Sanierung nicht ausreicht. Gefördert werden auch hier Sanierungen der Gebäudehülle, der Anlagentechnik (z. B. Lüftungsanlagen), die Installation von Heizungen, die teilweise oder vollständig auf Basis erneuerbarer Energien arbeiten, Heizungsoptimierung sowie Fachplanung und Baubegleitung. Außerdem ist am selben Tag die BEG WG für Wohngebäude in Kraft getreten.

    Hier werden zum einen Sanierungen von Bestandsbauten zum Effizienzhaus und zum anderen Neubauten von Effizienzhäusern gefördert. Dabei kann man sowohl im Neubau als auch im Gebäudebestand zwischen dem einmaligen Zuschuss KfW 461 oder - wenn das Kapital dafür nicht ausreicht - dem Kredit KfW 261 mit Tilgungszuschuss wählen. Ab 2023 übernimmt das BAFA dann die Zuschussförderung vollständig während die KfW ausschließlich Kredite mit Tilgungszuschuss vergibt. Die Umstellung ist dann endgültig abgeschlossen.

    Viele Informationen noch unter Verschluss

    Die Änderungen der Förderung 2021 sind zahlreich und in den jeweiligen Förderrichtlinien des Bundesministeriums für Wirtschaft (BMWi) festgehalten. Dennoch kommen immer wieder Fragen auf, zu denen es noch Klärungsbedarf gibt. Sie brauchen sich jedoch keine Sorgen zu machen. Die zertifizierten Berater von RENEWA kennen sich genau aus und finden die optimale Lösung für Sie. Wir sorgen dafür, dass Sie eine hohe Förderung erhalten.


    Das Wichtigste zusammengefasst

    • Das BEG hat die alten Förderprogramme von KfW und BAFA im Laufe des Jahres 2021 zusammen gefasst, überarbeitet und in Etappen ersetzt.
    • Als Ergebnis sind die Programme BEG EM für energetische Sanierungen mit Einzelmaßnahmen und BEG WG und BEG NWG für Sanierungen und Neubauten nach Effizienzhaus-Standard entstanden.
    • Für alle Teilbereiche gibt es jeweils eine Kredit-Variante und eine Zuschuss-Variante. Die BEG EM wird bereits jetzt als Zuschuss vom BAFA oder als Kredit von der KfW angeboten.
    • Die BEG WG und die BEG NWG stehen aktuell nur von der KfW als Kredit mit Tilgungszuschuss oder als Zuschuss zur Verfügung. Ab 2023 wird das BAFA die Zuschuss-Förderung von der KfW übernehmen. Die KfW vergibt dann nur noch Kredite mit Tilgungszuschuss, das BAFA nur Zuschüsse.

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    Alle neuen Förderungen ab 2021 (Ausblick)

    Bild: Förderung von KfW und BAFA
    Erhöhte Förderung durch das BEG - mehr Geld bei KfW und BAFA

    Neben der Zusammenfassung und der Neustrukturierung gibt es bei der Novellierung der Förderung 2021 auch Änderungen inhaltlicher Art. So kann man im Rahmen der BEG EM für die Umsetzung einer in einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) empfohlenen Maßnahme zusätzlich 5 Prozent Förderung erhalten.

    Zudem erhalten Biomasseheizungen, die besonders wenig Feinstaub emittieren, ebenfalls eine um 5 Prozent erhöhte Förderung, den sogenannten Innovationsbonus. Neben der geänderten Förderung der BEG EM wird es auch bei der BEG WG und NWG Unterschiede zu der bisherigen Förderung geben. Wesentliche Änderungen sind hier, dass in Form der EE-Klassen und der NH-Klassen zusätzliche Effizienzhaus-Standards für besonders effiziente Technologien bzw. besonders nachhaltige Gebäude eingeführt wurden.

    Dabei handelt es sich um Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien (EE-Klasse), die mindestens 55 Prozent des Wärmebedarfs decken und Gebäude mit Nachhaltigkeitszertifikat (NH-Klasse, nur im Neubau erhältlich) nach BEG-Förderrichtlinie. Beim Erreichen dieser Standards erhöhen sich die Fördersätze um 5 Prozent in Bestandsbauten und 2,5 Prozent in Neubauten ebenso wie der Rahmen der förderfähigen Gesamtkosten, bzw. der maximalen Kreditsumme. Sie liegt dann bei 150.000 Euro statt bei 120.000 Euro wie bisher üblich. Eine weitere Neuerung ist die erhöhte Förderung von Fachplanung und Baubegleitung.

    Diese Förderung liegt in der BEG EM bei 50 Prozent der förderfähigen Kosten von 5.000 Euro, also bei maximal 2.500 Euro pro Ein- bzw. Zweifamilienhaus und wird sowohl vom BAFA als Zuschuss als auch von der KfW als Kredit mit Tilgungszuschuss (KfW 262) angeboten. Für die BEG WG durch die KfW stehen 50 Prozent von 10.000 Euro - also maximal 5.000 Euro zur Förderung der Baubegleitung zur Verfügung. Für Nichtwohngebäude sind es sogar bis zu 20.000 Euro für Fachplanung und Baubegleitung. Sollten Sie Fragen zu der geänderten Förderung 2021 haben, wenden Sie sich ruhig an unsere Berater. Sie helfen Ihnen gerne.


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    Das Wichtigste für Sanierungs-Förderung

    Bild: BEG Förderung für Biomasse-Heizungen
    Bis zu 55 Prozent Förderung - Biomasseheizungen werden besonders hoch gefördert

    Die wichtigste Änderung Im Bereich der Sanierung ist mit Sicherheit die Erhöhung der Fördersätze. Sie betrifft den Bereich BEG EM (Zuschuss oder Kredit mit Tilgungszuschuss) zur Förderung von Gebäudesanierungen mit Einzelmaßnahmen des BAFA (Zuschuss, seit 01.01.2021) oder der KfW (Kredit KfW 262, seit 01.07.2021).

    Durch den iSFP-Bonus (+ 5 Prozent) kann man für Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien (Basisförderung 20 bis 35 Prozent) zusammen mit der Öl-Austauschprämie (+ 10 Prozent) nun bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten als Förderung erhalten.

    Für emissionsarme Biomasse-Heizungen kann man mit dem Innovationsbonus zusätzlich sogar weitere 5 Prozent Förderung, also bis zu 55 Prozent Förderung erhalten. Das entspricht einer Förderung bis zu 33.000 Euro - eine deutliche Steigerung gegenüber der bisherigen Förderpraxis (+ 10 Prozent). Die erhöhte Förderung betrifft auch die sogenannten Umfeldmaßnahmen, wie z. B. Maurer- und Malerarbeiten nach Mauerdurchbrüchen für Rohrleitungen oder die Installation einer Fußbodenheizung.

    Gefördert werden aber nicht nur Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien sondern auch energetische Sanierungen der Gebäudehülle, Heizungsoptimierung, Anlagentechnik sowie Fachplanung und Baubegleitung. Dafür erhält man mindestens 20 Prozent der förderfähigen Kosten bzw. der Kreditsumme von höchstens 60.000 Euro, also bis zu 12.000 Euro. Auch hier greift die Förderung von Umfeldmaßnahmen und die Förderung kann durch den iSFP-Bonus auf max. 15.000 Euro steigen (25 %). In der folgenden Tabelle finden Sie einen Überblick zu Förderungen als Einzelmaßnahme. Sollten Sie hierzu Fragen haben, können Ihnen unsere zertifizierten Berater Antworten geben. Sie helfen Ihnen gerne.

    Maßnahme BAFA Zuschuss (BEG EM) Kredit KfW 262 (BEG EM)
    Gas-Brennwertheizung „Renewable Ready" Mindestens 20 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, ggf. + 5 % iSFP-Bonus, max. 12.000 - 15.000 €* Mindestens 20 % der Kreditsumme von höchstens 60.000 €, ggf. + 5 % iSFP-Bonus, max. 12.000 - 15.000 €*
    Gas-Hybridheizung Mindestens 30 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, ggf. + 5 % iSFP-Bonus, ggf. + 10 % Öl-Austauschprämie, max. 18.000 - 27.000 €* Mindestens 30 % der Kreditsumme von höchstens 60.000 €, ggf. + 5 % iSFP-Bonus, ggf. + 10 %
    Öl-Austauschprämie, max. 18.000 - 27.000 €*
    Solarthermie-Anlage Mindestens 30 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, ggf. + 5 % iSFP-Bonus, max. 18.000 - 21.000 €* Mindestens 30 % der Kreditsumme von höchstens 60.000 €, ggf. + 5 % iSFP-Bonus, max. 18.000 - 21.000 €*
    Biomasseheizung Mindestens 35 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, ggf. + 5 % iSFP-Bonus, ggf. + 10 % Öl-Austauschprämie, ggf. + 5 % Innovationsbonus, max. 21.000 - 33.000 €* Mindestens 35 % der Kreditsumme von höchstens 60.000 €, ggf. + 5 % iSFP-Bonus, ggf. + 10 %
    Öl-Austauschprämie, ggf. + 5 % Innovationsbonus, max. 21.000 - 33.000 €*
    Wärmepumpen Mindestens 35 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, ggf. + 5 % iSFP-Bonus, ggf. + 10 % Öl-Austauschprämie, max. 21.000 - 30.000 €* Mindestens 35 % der Kreditsumme von höchstens 60.000 €, ggf. + 5 % iSFP-Bonus, ggf. + 10 %
    Öl-Austauschprämie, max. 21.000 - 30.000 €*
    EE-Hybridheizung Mindestens 35 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, ggf. + 5 % iSFP-Bonus, ggf. + 10 % Öl-Austauschprämie, ggf. + 5 % Innovationsbonus, max. 21.000 - 33.000 €* Mindestens 35 % der Kreditsumme von höchstens 60.000 €, ggf. + 5 % iSFP-Bonus, ggf. + 10 %
    Öl-Austauschprämie, ggf. + 5 % Innovationsbonus, max. 21.000 - 33.000 €*
    Fernwärme Mindestens 30 % (35 %) der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 € wenn der Anteil erneuerbarer Wärme bei mindestens 25 % (55 %) liegt, ggf. + 5 % iSFP-Bonus, ggf. + 10 % Öl-Austauschprämie, max. 18.000 - 27.000 €* (21.000 - 30.000 €*) Mindestens 30 % (35 %) der Kreditsumme von höchstens 60.000 € wenn der Anteil erneuerbarer Wärme bei mindestens 25 % (55 %) liegt, ggf. + 5 % iSFP-Bonus, ggf. + 10 % Öl-Austauschprämie, max. 18.000 - 27.000 €* (21.000 - 30.000 €*)
    Fenster / Türen (außen) Mindestens 20 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, ggf. + 5 % iSFP-Bonus, max. 12.000 - 15.000 €* Mindestens 20 % der Kreditsumme von höchstens 60.000 €, ggf. + 5 % iSFP-Bonus, max. 12.000 - 15.000 €*
    Dämmung Mindestens 20 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, ggf. + 5 % iSFP-Bonus, max. 12.000 - 15.000 €* Mindestens 20 % der Kreditsumme von höchstens 60.000 €, ggf. + 5 % iSFP-Bonus, max. 12.000 - 15.000 €*
    Fassade (Dämmung) Mindestens 20 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, ggf. + 5 % iSFP-Bonus, max. 12.000 - 15.000 €* Mindestens 20 % der Kreditsumme von höchstens 60.000 €, ggf. + 5 % iSFP-Bonus, max. 12.000 - 15.000 €*
    Dach (Dämmung) Mindestens 20 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, ggf. + 5 % iSFP-Bonus, max. 12.000 - 15.000 €* Mindestens 20 % der Kreditsumme von höchstens 60.000 €, ggf. + 5 % iSFP-Bonus, max. 12.000 - 15.000 €*
    Keller (Dämmung) Mindestens 20 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, ggf. + 5 % iSFP-Bonus, max. 12.000 - 15.000 €* Mindestens 20 % der Kreditsumme von höchstens 60.000 €, ggf. + 5 % iSFP-Bonus, max. 12.000 - 15.000 €*
    Heizungsoptimierung Mindestens 20 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, ggf. + 5 % iSFP-Bonus, max. 12.000 - 15.000 €* Mindestens 20 % der Kreditsumme von höchstens 60.000 €, ggf. + 5 % iSFP-Bonus, max. 12.000 - 15.000 €*
    Anlagentechnik (z. B. zentrale Lüftungsanlage) Mindestens 20 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, ggf. + 5 % iSFP-Bonus, max. 12.000 - 15.000 €* Mindestens 20 % der Kreditsumme von höchstens 60.000 €, ggf. + 5 % iSFP-Bonus, max. 12.000 - 15.000 €*
    Baunebenkosten / Umfeldmaßnahmen Je nach Gewerk mindestens 20 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, ggf. inkl. aller möglicher Boni + 5 - + 20 %, max. 12.000 - 33.000 €* Je nach Gewerk mindestens 20 % der Kreditsumme von höchstens 60.000 €, ggf. inkl. aller möglicher Boni + 5 - + 20 %, max. 12.000 - 33.000 €*
    Fachplanung + Baubegleitung (Energieberatung) 50 % der förderfähigen Kosten von höchstens 5.000 €, max. 2.500 €* 50 % der förderfähigen Kosten von höchstens 5.000 €, max. 2.500 €*

    * pro Wohneinheit

    Häufig reichen (Hauseigentümern) die Einzelmaßnahmen jedoch nicht aus, um das Eigenheim auf einen zeitgemäßen Energieeffizienz-Standard zu bringen. Hier wird eine Komplettsanierung nötig. Förderung für eine solche Unternehmung gab und gibt es von der KfW. Allerdings ist die Förderung sowohl für Sanierungen als auch für Neubauten nach Effizienzhaus-Standard durch die Einführung der BEG WG und damit den sogenannten EE-Klassen und ihrem erhöhten Kredit- bzw. Investitionsrahmen als Bemessungsgrundlage der Zuschüsse deutlich gestiegen. Zudem gibt es beim Erreichen einer solchen EE-Klasse einen Bonus von 5 Prozent im Gebäudebestand.

    Für die verpflichtende Einbindung eines Energie-Effizienz-Experten steht auch weiterhin eine Förderung der durch ihn entstehenden Kosten zur Verfügung. Angeboten wird der Zuschuss KfW 461 (BEG WG) bis zu 75.000 Euro (50 Prozent der förderfähigen Kosten von max. 150.000 Euro). Wenn das Kapital nicht zur Sanierung reicht - können Sie alternativ zum Zuschuss aber auch den Kredit KfW 261 (BEG WG) bis höchstens 150.000 Euro mit Tilgungszuschuss bis zu 75.000 Euro (50 % der Kreditsumme) nutzen. Zudem steht für die Fachplanung und Baubegleitung eine Förderung von 50 Prozent der förderfähigen Kosten bzw. der Kreditsumme bereit. Das entspricht einem Zuschuss von max. 5.000 Euro. Die Effizienzhaus-Klasse 115 ist dagegen durch die Einführung der BEG WG entfallen. Eine Übersicht finden Sie in der folgenden Tabelle.

    Effizienzhaus-StandardFörderung für Sanierung
    DenkmalKfW 461: Zuschuss bis 25 % der förderfähigen Kosten, maximal bis zu 30.000 €*
    oder alternativ
    KfW 261: Kredit bis 120.000 € inkl. Tilgungszuschuss von 25 % der Kreditsumme,
    bis zu 30.000 €*
    Denkmal EEKfW 461: Zuschuss bis 30 % der förderfähigen Kosten,  maximal bis zu 45.000 €*
    oder alternativ
    KfW 261: Kredit bis 150.000 € inkl. Tilgungszuschuss von 30 % der Kreditsumme,
    bis zu 45.000 €*
    KfW Effizienzhaus 100KfW 461: Zuschuss bis 27,5 % der förderfähigen Kosten, maximal bis zu 33.000 €*
    oder alternativ
    KfW  261: Kredit bis 120.000 € inkl. Tilgungszuschuss von 27,5 % der Kreditsumme,
    bis zu 33.000 €*
    KfW Effizienzhaus 100 EEKfW 461: Zuschuss bis 32,5 % der förderfähigen Kosten, maximal bis zu 48.750 €*
    oder alternativ
    KfW 261: Kredit bis 150.000 € inkl. Tilgungszuschuss von 32,5 % der Kreditsumme,
    bis zu 48.750 €*
    KfW Effizienzhaus 85KfW 461: Zuschuss bis 30 % der förderfähigen Kosten, maximal bis zu 36.000 €*
    oder alternativ
    KfW 261: Kredit bis 120.000 € inkl. Tilgungszuschuss von 30 % der Kreditsumme,
    bis zu 36.000 €*
    KfW Effizienzhaus 85 EEKfW 461: Zuschuss bis 35 % der förderfähigen Kosten, maximal bis zu 52.500 €*
    oder alternativ
    KfW 261: Kredit bis 150.000 € inkl. Tilgungszuschuss von 35 % der Kreditsumme,
    bis zu 52.500 €*
    KfW Effizienzhaus 70KfW 461: Zuschuss bis 35 % der förderfähigen Kosten, maximal bis zu 42.000 €*
    oder alternativ
    KfW 261: Kredit bis 120.000 € inkl. Tilgungszuschuss von 35 % der Kreditsumme,
    bis zu 42.000 €*
    KfW Effizienzhaus 70 EEKfW 461: Zuschuss bis 40 % der förderfähigen Kosten*, maximal bis zu 60.000 €*
    oder alternativ
    KfW 261: Kredit bis 150.000 € inkl. Tilgungszuschuss von 40 % der Kreditsumme,
    bis zu 60.000 €*
    KfW Effizienzhaus 55KfW 461: Zuschuss bis 40 % der förderfähigen Kosten, maximal bis zu 48.000 €*
    oder alternativ
    KfW 261; Kredit bis 120.000 € inkl. Tilgungszuschuss von 40 % der Kreditsumme,
    bis zu 48.000 €*
    KfW Effizienzhaus 55 EEKfW 461: Zuschuss bis 45 % der förderfähigen Kosten, maximal bis zu 67.500 €*
    oder alternativ
    KfW 261: Kredit bis 150.000 € inkl. Tilgungszuschuss von 45 % der Kreditsumme,
    bis zu 67.500 €*
    KfW Effizienzhaus 40KfW 461: Zuschuss bis 45 % der förderfähigen Kosten, maximal bis zu 54.000 €*
    oder alternativ
    KfW 261: Kredit bis 120.000 € inkl. Tilgungszuschuss von 45 % der Kreditsumme,
    bis zu 54.000 €*
    KfW Effizienzhaus 40 EEKfW 461: Zuschuss bis 50 % der förderfähigen Kosten, maximal bis zu 75.000 €*
    oder alternativ
    KfW 261: Kredit bis 150.000 € inkl. Tilgungszuschuss von 50 % der Kreditsumme,
    bis zu 75.000 €*

    * pro Wohneinheit

    Sollten Sie Fragen zur Förderung von Sanierungen haben, nehmen Sie Kontakt zu unseren zertifizierten Beratern auf. Sie kennen sich mit allen neuen Förderungen der KfW aus und helfen Ihnen gerne. Das gilt auch für die Förderung nach BEG NWG - also für die Förderung von Nichtwohngebäuden. Unsere Berater sind ausdrücklich auch für diesen Bereich zertifiziert und berechtigt derartige Vorhaben entsprechend zu planen, zu begleiten und die planungsgemäße, korrekte Umsetzung zu bestätigen, sodass Sie eine möglichst hohe Förderung erhalten.


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    Das Wichtigste für Neubau-Förderung

    Bild: Neubauförderung mit BEG
    Förderung mit Krediten und Zuschüssen - BEG für Neubauten

    Auch die Förderung für Neubauten nach Effizienzhaus-Standard ist durch die Einführung der BEG WG gestiegen! Seit 01.07.2021 gilt für Neubauten ebenfalls die BEG WG für Wohngebäude. Auch hier wurden die bestehenden Effizienzhaus-Standards um die sogenannten EE-Klassen bzw. die NH-Klassen erweitert.

    Beim Erreichen einer der beiden Klassen steigt der Rahmen der förderfähigen Kosten bzw. der Kreditsumme auf 150.000 Euro. Da die förderfähigen Kosten bzw. die Kreditsumme auch die Bemessungsgrundlage für die prozentuale Förderung darstellen, steigt die Förderung dadurch erheblich. Außerdem erhält man zusätzlich einen Bonus von 2,5 Prozent. Eine Doppelung des Bonus durch das erreichen beider Klassen ist nicht möglich. Eine Übersicht können Sie in der folgenden Tabelle finden.

    Effizienzhaus-StandardFörderung für Neubau
    KfW Effizienzhaus 55KfW 461: Zuschuss bis 15 % der förderfähigen Kosten, maximal bis zu 18.000 €*
    oder alternativ
    KfW 261: Kredit bis 120.000 € inkl. Tilgungszuschuss von 15 % der Kreditsumme, bis zu 18.000 €*
    KfW Effizienzhaus 55 EE** oder NH***KfW 461: Zuschuss bis 17,5 % der förderfähigen Kosten, maximal bis zu 26.250 €*
    oder alternativ
    KfW 261: Kredit bis 150.000 € inkl. Tilgungszuschuss von 17,5 % der Kreditsumme, bis zu 26.250 €*
    KfW Effizienzhaus 40KfW 461: Zuschuss bis 20 % der förderfähigen Kosten, maximal bis zu 24.000 €*
    oder alternativ
    KfW 261: Kredit bis 120.000 € inkl. Tilgungszuschuss von 20 % der Kreditsumme, bis zu 24.000 €*
    KfW Effizienzhaus 40 EE** oder NH***KfW 461: Zuschuss bis 22,5 % der förderfähigen Kosten, maximal bis zu 33.750 €*
    oder alternativ
    KfW 261: Kredit bis 150.000 € inkl. Tilgungszuschuss von 22,5 % der Kreditsumme, bis zu 33.750 €*
    KfW Effizienzhaus 40 PlusKfW 461: Zuschuss bis 25 % der förderfähigen Kosten, maximal bis zu 37.500 €*
    oder alternativ
    KfW 261: Kredit bis 150.000 € inkl. Tilgungszuschuss von 25 % der Kreditsumme, bis zu 37.500 €*

    * pro Wohneinheit **Effizienzhaus EE-Klasse ***Effizienzhaus NH-Klasse

    Sollten Sie Fragen zur Förderung von Neubauten haben, wenden Sie sich ruhig an unsere Berater. Sie kennen sich mit der Neubauförderung nach BEG WG aus. Zudem sind sie auch für die Förderung nach BEG NWG zertifiziert und berechtigt, derartige Vorhaben durchzuführen.


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