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BAFA-Förderung für Wärmepumpen

Von Jens Piasecki
Bild: Wärmepumpe in Keller
Wärmepumpe mit BAFA Förderung finanzieren

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAFA, vergibt hohe Förderung für Wärmepumpen, da diese als besonders energieeffiziente Heizungen gelten. Dabei wird ihre Installation in Neubauten ebenso gefördert wie im Gebäudebestand.

So sollen Immobilienbesitzer dazu motiviert werden, ihre alten Heizungsanlagen gegen energiesparende Heizungen auszutauschen. Welche Voraussetzungen dafür erfüllt werden müssen und wie hoch die Förderung ist, können Sie im folgenden Artikel erfahren.


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    Hohe Zuschüsse für Wärmepumpen!

    Die Bundesregierung verfolgt mit dem Klimaschutzprogramm 2030 das Ziel, die CO2-Emissionen in Deutschland nachhaltig zu senken, um die Klimaschutzziele bis 2050 zu erreichen. Zu diesem Zweck vergibt das BAFA im Rahmen des Programms „Heizen mit Erneuerbaren Energien” auf Bundesebene unter anderem hohe Förderungen für Wärmepumpen (neben weiteren Anlagen wie z. B. Solarthermie-Kollektoren).

    Dabei werden Wärmepumpen immer mit mindestens 35 Prozent der Kosten gefördert. Das gilt auch für notwendige oder sinnvolle Zusatzarbeiten, die im direkten Zusammenhang mit der Installation der Wärmepumpe stehen, wie z. B. das nachträgliche Fräsen einer Fußbodenheizung. Allerdings werden viele der Nebenarbeiten, die im Gebäudebestand förderfähig sind, im Neubau nicht gefördert (z. B. Installation einer Fußbodenheizung).

    Um eine Förderung des BAFA für eine Wärmepumpe zu erhalten, müssen Sie einiges beachten. Zum einen muss der Antrag pünktlich gestellt werden und alle nötigen Unterlagen enthalten. Zum anderen muss die Wärmepumpe die technischen Fördervoraussetzungen erfüllen. Andernfalls erhalten Sie keine Förderung.


    Bild: Geld sparen mit Beratung von RENEWA

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    Mit RENEWA immer die beste Förderung finden

    Wir von RENEWA begleiten seit vielen Jahren energetische Sanierungen von Wohngebäuden und haben einen Überblick über mögliche Förderungen in Deutschland. Dabei kennen sich unsere zertifizierten Energieberater neben den Antragsformalitäten der BAFA-Förderung auch bestens mit den technischen Fördervoraussetzungen und möglichen Kombinationen mit Fördermitteln aus anderen Quellen aus.

    So erhalten Sie mit dem RENEWA Service immer die beste Förderung für Ihre Sanierung. Wir finden mögliche Förderangebote und übernehmen auch die pünktliche Beantragung inklusive aller notwendigen Formalitäten für Sie. Sie brauchen sich um nichts zu kümmern. Wenn Sie Fragen zur Antragstellung und/oder den Fördervoraussetzungen haben, wenden Sie sich ruhig an unsere Berater. Sie helfen Ihnen gerne und beantworten Ihre Fragen.


    BAFA-Förderung mit RENEWA

    • Für Wärmepumpen gibt es vom BAFA immer mindestens 35 % der Investitionskosten als Förderung, höchstens aber 45 %
    • Gefördert werden auch notwendige Nebenarbeiten (im Altbau umfangreicher als im Neubau)
    • Um BAFA-Förderung zu erhalten, müssen die Fördervoraussetzungen erfüllt und der Antrag korrekt gestellt werden
    • Wenn Sie den RENEWA Service nutzen, brauchen Sie sich um nichts zu kümmern - wir übernehmen die korrekte Beantragung und finden eine förderfähige Wärmepumpe für Sie

    Ein Beispiel aus der Praxis

    Bild: BAFA-Förderung für Haussanierung
    Geld sparen mit BAFA-Förderung für Wärmepumpen

    Für Wärmepumpen, die die Fördervoraussetzungen erfüllen, gibt es vom BAFA im Altbau wie im Neubau immer mindestens 35 Prozent der förderfähigen Investitionskosten als Förderung. Eine erhöhte Förderung von 45 Prozent ist möglich, wenn die Wärmepumpe als Ersatz für eine alte Ölheizung installiert wird.

    Das ist logischerweise nur in Bestandsbauten möglich. Um Ihnen die Höhe der Förderung zu verdeutlichen, finden Sie im Folgenden zwei Beispiele mit dem normalen Fördersatz und mit Öl-Austauschprämie. Bei den Preisen handelt es sich um Durchschnittspreise, die nach oben oder unten abweichen können. Eine Übersicht finden Sie in der Tabelle unten.

    Beispiel 1: In einem gut gedämmten Bestandsbau wird eine alte Gasheizung durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ersetzt. Diese kostet inklusive Material, Zubehör, Installation und Inbetriebnahme 15.000 Euro. Diese Investitionskosten werden mit 35 Prozent gefördert, was einem Betrag von ca. 5.200 Euro entspricht. Somit fällt nach Abzug der BAFA-Förderung ein Rechnungsbetrag von 9.800 Euro an. Damit ist die Wärmepumpe ungefähr so teuer wie eine Gas-Brennwertheizung, verbraucht aber weniger Energie und spart so schnell viel Geld.

    Beispiel 2: Auch hier wird eine Luft-Wasser-Wärmepumpe in einem gut gedämmten Bestandsbau installiert. In diesem Fall ersetzt sie jedoch eine alte Ölheizung. Dadurch erhält man statt der üblichen 35 Prozent Förderung 10 Prozent mehr - also 45 Prozent der Investitionskosten. Diese liegen bei 15.000 Euro, sodass sich die Förderung auf rund 6.700 Euro beläuft. Die Wärmepumpe kostet so statt 15.000 nur 8.300 Euro und ist damit sogar günstiger als eine Öl-Brennwertheizung. Zudem erzeugt sie niedrigere Heizkosten.

    Bauart WärmepumpeFörderprogrammKosten der Heizung (inkl. Montage)Förderung in ProzentFörderung in EuroKosten Heizung abzügl. Förderung
    Luft-Wasser-Wärmepumpe„Heizen mit Erneuerbaren Energien"15.000 €Zuschuss von 35 % der Kosten5.250 €9.750 €
    „Heizen mit Erneuerbaren Energien" - „Öl-Austauschprämie"15.000 €Zuschuss von 45 % der Kosten6.750 €8.250 €
    Sole-Wasser-Wärmepumpe„Heizen mit Erneuerbaren Energien"25.000 €Zuschuss von 35 % der Kosten8.750 €16.250 €
    „Heizen mit Erneuerbaren Energien" - „Öl-Austauschprämie"25.000 €Zuschuss von 45 % der Kosten11.250 €13.750 €
    Wasser-Wasser-Wärmepumpe„Heizen mit Erneuerbaren Energien"30.000 €Zuschuss von 35 % der Kosten10.500 €19.500 €
    „Heizen mit Erneuerbaren Energien" - „Öl-Austauschprämie"30.000 €Zuschuss von 45 % der Kosten13.500 €16.500 €

    Diese Wärmepumpen werden gefördert

    Auf dem Heizungsmarkt gibt es zahlreiche Wärmepumpen im Angebot, die sich durch Leistung, Bauart und Effizienz unterscheiden. Damit sie gefördert werden können, müssen sie jedoch bestimmte Fördervoraussetzungen erfüllen. Das gilt vor allem hinsichtlich der Mindest-Jahresarbeitszahl (JAZ). Sie wird nicht bei allen Wärmepumpen erreicht. Eine Liste des BAFA mit förderfähigen Wärmepumpen finden Sie hier.

    Die Jahresarbeitszahl - kurz JAZ - gibt Auskunft über die Effizienz einer Wärmepumpe. Dabei wird das Erreichen der Jahresarbeitszahl auch durch den Dämmzustand des Gebäudes beeinflusst. Je besser die Dämmung, desto niedriger die nötige Vorlauftemperatur der Wärmepumpe und desto höher die JAZ. Deshalb sind die Mindest-JAZ in gut gedämmten Neubauten höher als im Gebäudebestand.

    Alternativ zu den höheren JAZ im Neubau kann man aber auch die Systemeffizienz der Wärmepumpe erhöhen, indem man den Energieverbrauch senkende Bauteile zur Anlage ergänzt. Dann gilt je nach Bauteil die sogenannte System-JAZ. Bei Fragen hierzu wenden Sie sich bitte an unsere Berater. Sie helfen Ihnen gerne weiter und beantworten Ihre Fragen.

    Luft-Wasser-Wärmepumpen - JAZ: > 4,5

    Wärmepumpen werden wegen der optimalen Dämmung von Neubauten meist in solchen installiert. Um im Neubau eine BAFA-Förderung für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe zu erhalten, muss eine Mindest-Jahresarbeitszahl (JAZ) von 4,5 oder darüber erreicht werden. In Bestandsbauten kann ein in Neubauten üblicher Dämmzustand - wenn überhaupt - meist nur mit unverhältnismäßig hohem Material- und Geldeinsatz geschaffen werden.

    Daher liegt die Mindest-JAZ für Luft-Wasser-Wärmepumpen im Gebäudebestand mit 3,5 deutlich niedriger als im Neubau. Elektrisch betriebene Luft-Wasser-Wärmepumpen deren JAZ unter den genannten Mindestanforderungen liegen werden vom BAFA nicht gefördert. Wenn Sie Fragen zur Berechnung von JAZ haben, wenden Sie sich an unsere Berater. Sie helfen Ihnen gerne und beantworten Ihre Fragen.

    Sole-Wasser-Wärmepumpen - JAZ: > 4,5

    Auch für Sole-Wasser-Wärmepumpen gilt, dass die JAZ im Neubau mindestens bei 4,5 liegen muss. Im Altbau liegt die JAZ für Wohngebäude etwas niedriger - mit 3,8 jedoch höher als bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe. Für Nichtwohngebäude liegt die JAZ sogar bei bei 4,0.

    Wasser-Wasser-Wärmepumpen - JAZ: > 4,5

    Bei Wasser-Wasser-Wärmepumpen liegt die JAZ - wie bei allen elektrisch betriebenen Wärmepumpen auch - bei 4,5. Im Bestandsbau verhält es sich wie bei der Sole-Wasser-Wärmepumpe: Für Wohngebäude liegt die Mindest-JAZ bei 3,8. Für Nichtwohngebäude liegt sie bei 4,0.

    Gas-Wärmepumpen - JAZ: > 1,5

    Gasbetriebene Wärmepumpen müssen im Neubau eine JAZ von mindestens 1,5 oder darüber erreichen. Im Bestandsbau reicht dagegen schon eine JAZ von 1,25 aus, um eine BAFA-Förderung für die Wärmepumpe zu erhalten. In Nichtwohngebäuden liegt die JAZ im Gebäudebestand bei 1,3.

    BauartMindest-JAZ im Altbau*Mindest-JAZ im Neubau*
    Luft-Wasser-Wärmepumpe3,54,5
    Sole-Wasser-Wärmepumpe3,84,5
    Wasser-Wasser-Wärmepumpe3,84,5
    Gasbetriebene Wärmepumpe1,251,5

    * Wohngebäude

    Die im Vergleich mit elektrisch betriebenen Wärmepumpen niedrigeren Mindest-JAZ von gasbetriebenen Wärmepumpen sind damit begründet, dass es bei der Nutzung von Gas kaum zu Energieverlusten kommt, da es vor Ort verwertet wird. Bei der Produktion und dem Transport von Strom treten dagegen deutliche Leistungsverluste auf.


    Sonstige technische Voraussetzungen

    Bild: Fußbodenheizung für Wärmepumpe
    Im Neubau Pflicht für Förderung - die Fußbodenheizung

    Neben der JAZ gibt es weitere Fördervoraussetzungen, die erfüllt werden müssen, um die Förderung des BAFA zu erhalten. Einige davon gelten für Neubau und Altbausanierung gleichermaßen. Andere sind dagegen spezifisch für Neubauten ausgelegt.

    Hier gelten umfangreichere Fördervoraussetzungen als in Altbauten, da sich diese in Neubauten besser und preiswerter realisieren lassen und dort - wie etwa Fußbodenheizungen - meist ohnehin gängiger Standard sind. Mehr Informationen dazu können Sie in den folgenden Kapiteln finden.

    Altbau

    Um eine Förderung des BAFA für eine Wärmepumpe zu erhalten, müssen immer ein Wärmemengenzähler und, je nach Bauart, ein Strom- bzw. Gaszähler installiert werden. Außerdem müssen ein hydraulischer Abgleich durchgeführt und die Heizkurve an das Gebäude angepasst werden. Und bei Erdsonden-Bohrungen müssen eine Versicherung gegen Sachschäden abgeschlossen und ein zertifiziertes Bohrunternehmen beauftragt werden.

    Neubau

    Neben den schon genannten für Altbau und Neubau gleichermaßen geltenden Fördervoraussetzungen müssen im Neubau weitere erfüllt werden. So ist zwingend eine Flächenheizung wie z. B. eine Fußbodenheizung zu installieren (Anm. d. Red.: Daher erhält man dafür auch keine Förderung im Neubau). Außerdem ist nach einjähriger Laufzeit der Wärmepumpe ein Qualitätscheck durchzuführen und beim BAFA nachzuweisen.


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    Wärmepumpen-Förderung korrekt beantragen

    Um die Förderung für eine Wärmepumpe auch tatsächlich zu erhalten, muss diese korrekt beantragt werden. Dazu muss der Antrag auf Förderung VOR Baubeginn gestellt werden. Dabei gilt bereits der Abschluss eines Leistungs- oder Liefervertrages als Baubeginn. Planungsarbeiten sind dagegen erlaubt und auch notwendig. Wird der Antrag erst nach Baubeginn gestellt, ist eine Förderung ausgeschlossen.

    Der Antrag ist online über das elektronische Antragsformular zu stellen. Außerdem muss neben dem Antrag ein Kostenvoranschlag eines Fachunternehmens im Portal des BAFA hochgeladen werden. Er dient als Bemessungsgrundlage für die spätere Förderung und kann nachträglich nicht nach oben korrigiert werden.

    Nachdem das BAFA den Antrag geprüft und bewilligt hat, können Sie mit der Maßnahme beginnen. Nach deren Abschluss muss der Verwendungsnachweis online auf dem Portal des BAFA hochgeladen werden. Dieser umfasst neben der Bestätigung der wahrheitsgemäßen Angaben und den Rechnungen für die zu fördernde Heizung inklusive Nebenarbeiten eine Fachunternehmererklärung als Verwendungsnachweis bzw. Bestätigung der Durchführung der Maßnahme.


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